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„Medienskepsis in Deutschland“ Ergebnisse von Masterforschungsseminar in neuem Buch veröffentlicht.

(25.01.2021) Medienskepsis ist in demokratischen Gesellschaften weit verbreitet; in allen gesellschaftlichen Gruppen finden sich in Deutschland Personen mit einer skeptischen Haltung gegenüber Medien. Für Masterstudierende des IfK war diese Beobachtung der Ausgangspunkt für ein Forschungsprojekt, in dem sie untersuchten, warum Menschen zu Medienskeptikern werden, wodurch sich die kritische Haltung ausdrückt und welche Folgen damit verbunden sind.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Masterforschungsseminars sind nun in dem von Bernd Blöbaum und Laura Badura vom Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU sowie Thomas Hanitzsch vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München herausgegebenen Buch "Medienskepsis in Deutschland. Ursachen, Ausprägungen und Konsequenzen" erschienen. Das Werk ist ein Gemeinschaftsprodukt, das in Zusammenarbeit mit einem Masterforschungsseminar in München entstand, das zeitgleich zur gleichen Fragestellung arbeitete. In zwei gemeinsamen Workshops wurden die Beiträge konzipiert.

Neben einem einführenden Beitrag zu Medienskepsis in Deutschland und einem Artikel zu methodischen Zugängen zeichnen die Masterstudierenden auf Basis von zahlreichen Gesprächen mit Medienskeptikern ein facettenreiches Bild dieser Gruppe. Aus den Erkenntnissen lassen sich auch Implikationen für die Medienpraxis ableiten.

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