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IfK- Wissenschaftler*innen auf der 65. Jahrestagung der DGPuK in München

(09.03.2020) Vom 10. bis 12. März findet die 65. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) zum Thema „#Mensch #Medien #Gesellschaft – Fragen und Antworten der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Zeiten rapiden Medienwandels“ statt. Rund 400 Kommunikationswissenschaftler*innen nehmen teil, darunter auch Mitarbeiter*innen des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Uni Münster (IfK).

Die dreitägige DGPuK-Tagung findet in der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) stattfindet, und wird vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) organisiert.

Die Tagung möchte angesichts der großen gesellschaftlichen Bedeutung medialer Kommunikation, der Geschwindigkeit von Medienwandel, Medialisierung und Mediatisierung sowie der Vielfalt der damit verbundenen Fragestellungen ein Schaukasten der aktuellen Kommunikations- und Medienwissenschaft sein.
Die Münchner Tagung stellt daher, anders als vergangene Jahrestagungen, nicht ein einzelnes Thema in den Mittelpunkt. Stattdessen wurden alle Wissenschaftler*innen aufgefordert, sich mit den kommunikations- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen und Befunden für die Tagung zu bewerben, die gerade im Mittelpunkt ihrer eigenen Arbeit stehen. Ziel ist ein Tagungsprogramm, das einen Überblick über die gesamte Breite der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Forschung im deutschsprachigen Raum gibt.

In zahlreichen Panels diskutieren die Teilnehmer*innen der diesjährigen Jahrestagung diese und weitere wissenschaftliche Fragen, empirisch wie theoretisch – mit folgenden Beiträgen von Wissenschaftler*innen des IfK:

#Dark Inspiration? Eudaimonic entertainment in extremist Instagram posts
Lena Frischlich & Johanna Klapproth (WWU Münster)

Wer beherrscht die digitalisierte Öffentlichkeit? Reichweite und Themen alternativer Nachrichtenmedien im Vorfeld der EU-Wahl 2019
Lena Frischlich, Tim Schatto-Eckrodt & Lena Adam (WWU Münster)

Wie normativ ist die Kommunikationswissenschaft? Ein inhaltsanalytischer Vergleich deutscher und internationaler Fachzeitschriftenaufsätze
Stephanie Geise (WWU Münster), Ulrike Klinger (FU Berlin), Melanie Magin (NTNU Trondheim), Kathrin Friederike Müller (WWU Münster), Cordula Nitsch (Universität Augsburg), Claudia Riesmeyer (LMU München), Liane Rothenberger (TU Ilmenau), Christina Schumann (TU Ilmenau), Annika Sehl (UniBW München), Cornelia Wallner (LMU München) & Arne Freya Zillich (Uni Jena)

Der Einfluss von Online-Meinungsführern auf die digitalisierte Meinungsbildung
Stephanie Geise (WWU Münster) & Nicole Podschuweit (Uni Erfurt)

Effekte situationsabhängiger Gratifikations- und Sanktionserwartungen auf die Meinungsäußerungsbereitschaft in Konfrontation mit politisch rechten Inhalten
Kira Klinger (WWU Münster)

Sex im Netz – Eine repräsentative Befragungsstudie zu Prävalenz und Korrelaten der suchtartigen Nutzung sexueller Internetinhalte
Lars-Ole Wehden, Felix Reer, Robin Janzik & Thorsten Quandt (WWU Münster)

Hate Speech, Desinformationen und Inzivilität: Die Moderation von negativen Nutzerinhalten in deutschen Redaktionen
Florian Wintterlin, Svenja Boberg, Tim Schatto-Eckrodt, Lena Frischlich & Thorsten Quandt (WWU Münster)

Die 1963 gegründete DGPuK ist die größte Fachgesellschaft für Kommunikationswissenschaftler*innen im deutschsprachigen Raum, die einen fundierten Wissenstransfer in Forschung und Praxis zum Ziel hat. Aktuell sind mehr als 1 000 Mitglieder in 19 thematischen Fachgruppen organisiert, die neben dem gemeinsamen Jahreskongress interne Konferenzen und Workshops abhalten. Zu der Fachgesellschaft gehören ebenso der Informationsdienst Aviso, die renommierten Fachzeitschriften Publizistik und M&K Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie seit 2012 auch das Online-Journal Studies in Communication and Media.

2021 werden die Jahrestagungen von DGPuK, SGKM und ÖGK als gemeinsame Jahrestagung in Zürich veranstaltet.

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