NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (l.), WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und Akademiepräsident Prof. Wolfgang Löwer (r.) gratulierten Dr. Lena Frischlich.
© AWK NRW / Andreas Endermann

NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste nimmt erstmalig Kommunikationswissenschaftlerin auf – Dr. Lena Frischlich neu im Jungen Kolleg

(15.01.2020) Die Akademie der Wissenschaften und der Künste Nordrhein Westfalen (AWK NRW) hat mit Nachwuchsforschungsgruppenleiterin Dr. Lena Frischlich erstmalig eine Kommunikationswissenschaftlerin berufen. Die Nachwuchswissenschaftlerin gehört zu landesweit sieben neuen Mitgliedern im NRW-Kolleg. Die Aufnahme ist eine wichtige Auszeichnung für den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen.

Das 2006 gegründete Kolleg dient der finanziellen, ideellen und fachlichen Förderung exzellenter junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen. Neben einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 € für bis zu vier Jahren, erhalten die Stipendiat*innen die Möglichkeit, ihre Projekte in interdisziplinären Arbeitsgruppen zu diskutieren und sich mit renommierten Mitgliedern der Akademie auszutauschen. Die festliche Aufnahme erfolgte am 14.01.2020 im Rahmen des Neujahrskonzertes der Akademie in Düsseldorf.

Am IfK leitet Lena Frischlich seit 2018 die interdisziplinäre Nachwuchsforschungsgruppe „DemoRESILdigital: Demokratische Resilienz in Zeiten von Online-Propaganda, Fake news, Fear- und Hate speech“ und erforscht die Akteure, Zielgruppen und Wirkungsweisen manipulativer Online-Kommunikation. Die Kommunikationswissenschaftlerin studierte Psychologie an der Universität Köln und promovierte dort im Arbeitsbereich Sozialpsychologie zum Umgang mit existentiellen Ängsten in medienvermittelten Interaktionen.

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste gibt es seit 50 Jahren und sie vereint die führenden Forscherinnen und Forscher aus NRW unter ihrem Dach. Seit mehr als zehn Jahren zählen auch renommierte Künstlerinnen und Künstler zu ihren Mitgliedern. Die Akademie fördert den Dialog über Fachgrenzen und Generationen hinweg sowie den Austausch mit der Gesellschaft.

Link zur Meldung der WWU

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