Das IfK feiert 69 erfolgreiche Studienabschlüsse

(11.02.2026) Am 6. Februar 2026 hat das Institut für Kommunikationswissenschaft in der Aula des Schlosses 69 Absolvent*innen feierlich verabschiedet. Prof. Dr. Helena Stehle, geschäftsführende Direktorin des IfK, gratulierte zu einer Promotion sowie zu 25 Master- und 43 Bachelorabschlüssen aus dem Wintersemester 2025/26. 

Zu Beginn der Feier begrüßte Helena Stehle die knapp 300 Gäste. Neben den Absolvent*innen waren zahlreiche Familienangehörige, Freund*innen sowie Mitarbeitende des Instituts gekommen, um die erreichten Abschlüsse gemeinsam zu feiern. In ihrer Begrüßung hob Helena Stehle die Leistungen der Studierenden hervor und betonte die Bedeutung des wissenschaftlichen Austauschs und des Engagements am Institut.

Im Anschluss präsentierte Prof. Dr. Ulrike Röttger zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Image der Stadt Münster. Demnach prägen besonders stark Fahrräder, der Dom und die Universität die Vorstellung vieler Menschen über die Stadt Münster. Münster gilt als sympathisch und lebenswert, wird jedoch zugleich nur bedingt als preiswert eingeschätzt. Mit einem augenzwinkernden Verweis auf den „Thiel & Börne“- Effekt griff sie zudem die Wirkung medialer Repräsentationen auf: Wer regelmäßig den Münster-Tatort verfolge, bewerte die Stadt insgesamt deutlich positiver. Medienbilder, so wurde deutlich, tragen zur Imagebildung einer Stadt bei.
In diesem Jahr wurde zudem eine Promotion gefeiert: Dr. Lennart Rettler, der in den vergangenen Semestern selbst am IfK in Forschung und Lehre tätig war, schloss seine Dissertation zum Thema „Reziprozität und Public Relations. Eine konzeptionelle Revision der Beschreibung von Beziehungen unter Rückgriff auf die Theorie der Gabe“ erfolgreich ab.

Für die Master-Absolvent*innen sprach Patrick Dietz. Unter dem Titel „Fünfeinhalb Erkenntnisse“ stellte er eine der zentralen Kompetenzen, die im Studium vermittelt wird, in den Vordergrund: das kritische Denken. Es ermögliche, sich in einer komplexen und widersprüchlichen Welt zu orientieren und mache zugleich bewusst, dass Lernen mit dem Studienabschluss nicht endet. Entscheidend sei nicht allein, über Wissen zu verfügen, sondern es einordnen und reflektieren zu können. Im Anschluss wurden die Master-Absolvent*innen, wie auch später die Bachelor-Absolvent*innen, unter großem Applaus verabschiedet.

Die Rede für die Bachelor-Absolvent*innen hielt Franziska Rohe. Sie referierte über den Wert fundierter Kommunikation und darüber, wie anspruchsvoll und voraussetzungsreich gelingende Verständigung ist. Das Studium habe ihr gezeigt, wie viel analytische Schärfe und Sorgfalt notwendig sind, um Missverständnisse und Widersprüche zu vermeiden. Zugleich sei diese Zeit nicht nur fachlich prägend gewesen, sondern auch persönlich von besonderer Bedeutung.

Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Duo Eigendynamik. Rebekka Wilhelm und Felix Feldmann gestalteten das Programm mit facettenreichen Liedern von Jack Johnson bis zur Grammy-Preisträgerin Olivia Dean und setzten damit einen stimmungsvollen Rahmen.

Nach der persönlichen Gratulation durch Helena Stehle und der traditionellen Überreichung einer Gerbera an alle Absolvent*innen klang die Veranstaltung bei einem Umtrunk im Foyer des Schlosses aus. In Gesprächen und gemeinsamen Erinnerungsfotos fand ein festlicher Abend seinen Ausklang und markierte für viele den Abschluss eines prägenden Studienabschnitts in Münster.

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