Seite Zwei 

Wie erzählt man eine Geschichte? Genau das haben Studenten der Kommunikationswissenschaft im Seminar „Grundlagen des praktischen Journalismus“ bei Miriam Sahli gelernt. Dabei herausgekommen ist eine Reihe von Reportagen und Portraits über interessante Menschen in Münster. Alle Artikel wurden zwischen März und Juli 2013 auf der „Seite Zwei“ der Münsteraner Zeitung veröffentlicht.


Ackergaul und Rennpferd

Es ist ein ewiger Kampf: Nach den Feiertagen sollen ungeliebte Pfunde wieder purzeln. Laut Birgit Simon braucht man dafür aber den richtigen Ansatz. Ihr Schlüssel: Die Vereinigung von Verstand und Unterbewusstsein ihrer Patienten durch Hypnose. Nur wenn diese in Harmonie sind, könne man sein Ziele erreichen. Maren Weißhaupt hat sich diese Praktik genauer angeschaut.

Gottestdienst

Studierende treffen Gott. Viermal im Semester treffen sich junge Christen zum „Wegweiser“-Lobpreisgottesdienst – einem etwas anderen Gottesdienst von Studenten für Studenten. Eine Band spielt in Wohnzimmeratmosphäre, nach der Predigt gibt es Snacks. Autor Daniel Obermöller hat die Welt abseits der großen Kirchen Münsters beleuchtet.

Tränen sind nichts schlimmes

Trauer ist eine tiefgreifende und individuelle Erfahrung – alleine sein muss dabei allerdings niemand.“ Autorin Cora Samanns hat das Trauercafé der Hospizbewegung in Münster besucht. Dort erlebte sie die unterschiedlichsten Schicksale. Die Geschichten dahinter hat sie aufgeschrieben.

Leonie

Die Form der Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung und höherem Hilfebedarf existiert nur drei Mal in Deutschland. Eine davon befindet sich in Münster Kinderhaus. Carl Wietholt hat diese etwas andere WG besucht und ist auf unglaublich lebensfrohe und humorvolle Bewohner gestoßen.

Das Lied eines Lebens

Die Liebe zu einer Frau führte ihn nach Münster. Sie ging, was blieb war die Liebe zur Musik. Ivaylo Kantchev kam 2001 aus dem bulgarischen Varna um seinen Horizont zu erweitern. Heute ist er Schlagzeuger der Münsteraner Folk-Punk Band „Mr. Irish Bastard“.

Es gibt nie genug Blut

Ausreichend Blut vorrätig zu haben, fällt dem Uni-Klinikum schwerer als man denkt. Zwar gibt es viele willige Blutspender in Münster, doch nicht jedes Blut erfüllt die Kriterien des Klinikums. Eisenmangel ist der häufigste Ablehnungsgrund. Welchen Kontrollen gespendetes Blut anschließend unterzogen wird, weiß Maren Liesegang. Die Studentin der Kommunikationswissenschaft berichtet in der Münsterschen Zeitung von ihrem Selbsttest.

Warnschuss vor dem Absturz

Körperverletzung, Drogen und Arrest. Was für eine Welt verbirgt sich hinter den kühlen Mauern und blanken Paragrafen des Münsteraner Jugendgerichts? Über tausend Fälle pro Jahr werden hier verhandelt. Autor Dominik Lippe hat einen Tag lang hinter die Gefängnismauern geblickt.

Herr Ahdal und die Wüstenfüchse

Zwischen Pizzaservice und Moschee spielt sich Azzam al Ahdals Leben ab. Im Jemen geboren ging der Imam nach Münster, um Chemie zu studieren. Zwei Semester bis zum Abschluss fehlen ihm nur noch. Doch die Zeit ist zu knapp: In der Arrahman-Moschee leitet er das Gebet sowie den Arabisch- und Islamunterricht. Überdies führt er das Uni-Bistro. Autor Max Bürkel hat dieses kontrastreiche Leben aufgeschrieben.

Das Mädchen mit den braunen Augen

Als sich Michelle Barthel mit acht Jahren mit einer Freundin für ein Shooting für einen Fotokatalog bewarb, ahnte sie nicht, dass dies der Beginn ihrer Schauspielkarriere sein würde. Inzwischen ist Michelle 19 und wurde bereits mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Inga Vennemann, Studentin der Kommunikationswissenschaft, traf die charismatische Münsteranerin und sprach mit ihr über Erfolg, familiäre Schicksalsschläge und Zukunftspläne.