Urbane, Regionale Innovation und Internet (URii)

Das Kompetenzzentrum für Urbane, Regionale Innovation und Internet (URii) berät und analysiert die Implementation und Evaluation im Bereich der Demokratischen Innovation, der Sozialen Innovation, der Administrativen Innovation, der Elektronischen Innovation und der Fiskalischen Innovation. Hier arbeiten nationale und internationale Kollegen in Forschungsprojekten und Promotionsgruppen zum Thema Internet und Politik. Unter diesem Dach finden sich zudem das Kompetenzzentrum Nachhaltige Kommunale Finanzpolitik (NKFP) und die internationale Arbeitsgruppe “Direct and deliberative democracy” (DDD).

Das Urii arbeitet zusammen mit den International Political Science Association research Committees IPSA RC 10: Electronic democracy und IPSA RC 5: Comparative Studies on Local Government and Politics. Daraus ergaben sich eine Reihe von Forschungsprojekten und Publikationen.

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© Indra Smith

Aktuelles

Online-Wahlhilfen
  • © kieskompas

    Der Wahl-Kompass

    Der Wahl-Kompass ist eine wissenschaftliche Online-Wahlhilfe (engl.: Voting Advice Application, VAA), die gemeinsam von Prof. Dr. Norbert Kersting und Jan Philipp Thomeczek von der Universität Münster mit Kieskompas aus den Niederlanden entwickelt wurde. Kieskompas hat sich seit 2006 auf die Entwicklung von Online-Wahlhilfen spezialisiert und bereits Projekte in über 40 verschiedenen Ländern betreut. In Deutschland wurden Wahl-Kompass-Projekte bereits auf Kommunal-, Landes-, Europa- und Bundesebene entwickelt, u.a. zu den folgenden Wahlen:

    Aktuell wird der Wahl-Kompass zur Kommunalwahl in Frankfurt (2021) eingesetzt. Hier gehts zum Wahl-Kompass.

    Bundestagswahlen 2013/2017
    Europawahlen 2009/2014/2019
    Landtagswahlen Niedersachsen (2017) und Hessen (2018)
    Kommunalwahlen in Frankfurt (Oberbürgermeisterwahlen 2018)

    Regionalverband Ruhr für die Wahl zum Ruhrparlament (2020)

    Kommunalwahlen in Frankfurt (2021)

    Insgesamt bietet der Wahl-Kompass mehr Funktionen, mehr Transparenz und mehr Flexibilität als andere Wahlhilfen. Der Wahl-Kompass setzt vor allem an der Stelle der Parteipositionen an. Die Parteien müssen uns ihre Positionierungen mit Bezug zu konkreten Textnachweisen, beispielsweise aus den Wahlprogrammen, übersenden. Gleichzeitig nehmen wir auch eine wissenschaftliche Positionierung der Parteien durch geschulte Expertinnen und Experten vor. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Verortung der Nutzerinnen und Nutzer in der politischen Landschaft. Die Positionen können auch für bestimmte Unternehmen einzeln berechnet werden, z.B. für die Themen Umweltschutz, Wirtschafts- oder Sozialpolitik.

    Gerne können Sie uns eine E-Mail schreiben an wahlkompass@uni-muenster.de

  • © Pixabay

    Der Kommunalwahlcheck

    Der Kommunalwahlcheck ist eine traditionelle Online-Wahlhilfe zur Kommunalwahl. Er ist analog zum Wahl-O-Maten aufgebaut, ist aber nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien entwickelt und konzipiert. So stehen den Wahlberechtigten fünf statt drei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Die Thesenauswahl im Kommunalwahlcheck basiert dabei auf großangelegten regionalen Umfragen zur Kommunalwahl unter Ratsmitgliedern und BürgerInnen.

    Aktuell wird der Kommunalwahlcheck auch in Wetzlar Hessen zur Kommunalwahl in 2021 angewendet. Hier gehts zu der Webseite

    Der Kommunalwahlcheck wurde erstmalig zur Kommunalwahl 2020 in Köln, Essen, Siegen, Münster und Bielefeld eingesetzt. Über diesen Link  kann der Kommunalwahlcheck 2020 eingesehen werden.

© URIi

Webinar: E-democracy and Sustainability

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© Norbert Kersting

Am Donnerstag den 17. Juni lädt Prof. Kersting im Rahmen des World Forum for Democracy gemeinsam mit dem Franz Hitze-Haus ab 16 Uhr zum Webinar mit dem Thema "E-democracy and Sustainability" ein. Im Rahmen der Veranstaltung wird Prof. Karen Mossberger von der Arizone State University über die digitale Spaltung sprechen. Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Alle Interessierten können sich unter der folgenden Zoom-ID in die Veranstaltung einwählen: ID 912 5449 6691 PW 669899. 
https://wwu.zoom.us/j/91254496691?pwd=YXJiVVdQaG5LMXpLU1UwYmtaUHB6QT09
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme!

Webinar: E-democracy und Nachhaltigkeit

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© Norbert Kersting

Am Freitag den 18. Juni lädt Prof. Kersting im Rahmen des Digitaltags 2021 ebenso gemeinsam mit dem Franz Hitze-Haus ab 10 Uhr zum Webinar "E-democracy und Nachhaltigkeit". Dr. Jörg Radtke wird im Rahmen der Veranstaltung zur Akzeptanz von Beteiligung sprechen.

Alle Interessierten können sich unter der folgenden Zoom-ID in die Veranstaltung einwählen: ID 912 5449 6691 PW 669899.
https://wwu.zoom.us/j/91254496691?pwd=YXJiVVdQaG5LMXpLU1UwYmtaUHB6QT09
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme!

 Ratsmitgliederbefragung in NRW 2020


Zu diesem Projekt wird eine Befragung an Ratsmitgliedern durchgeführt (165 repräsentative NRW Gemeinden: alle Großstädte, gleiche Anzahl Mittel- und Kleinstädte). Der heutige stand weist einen Rücklauf von 2000 Räten, die schon erste Ergebnisse aufzeigen können. Eine Besonderheit bei dieser Studie der Kommunalwahl ist, dass bei allen Ratsmitgliedern eine Analyse nach Region, Stadtgröße, Parteien realisiert wird. Es werden Fragen zu 18 Themenblöcken gefragt, wie z. B. zu Corona-Auswirkungen, Umwelt, Verkehr, Soziales, Wirtschaft etc. Außerdem wurden 6 Elemente mit untersucht, die die jeweilige Parteienzugehörigkeit darstellen. Die Umfrage läuft noch in  kleinen und mittleren Gemeinden weiter.

Webinar von Prof. Norbert Kersting (Uni Muenster) gemeinsam mit Akademie Franz Hitze-Haus (Münster):

„Digitalisierung und Politik: Stresstest Covid-19-Pandemie“ am deutschen Digitaltag 19.6.2020 10:00-12.00. (Einlass 9.45 Uhr)
Die Covid-19 Krise macht die Stärken und Schwächen der Digitalisierung (Infrastruktur etc.) in Deutschland deutlich.

In dem Workshop wird es eine virtuelle Postershow und eine Live Paneldiskussion zu Netzpolitik,

E-democracy und Online Beteiligung mit (inter-)nationalen Kollegen geben.

Das Experten-Panel diskutiert dabei die Fragen: Was kann Digitalisierung leisten? Was kann sie nicht?

Was kann Digitalisierung noch nicht?

Das Webinar umfasst neben dem Experten-Panel am Digitaltag 2020 Beiträge zu E Governance und der Covid-19-Pandemie.

Mehr Informationen zum Digitaltag 2020

© Norbert Kersting