Kerstin Dembsky, M.A.

Lehrbeauftragte

Forschungsschwerpunkte

  • Deutsch-jüdische Geschichte
  • Intersektionale Antisemitismusforschung
  • Frauenbewegungen und Feminismen
  • Deutsch-polnische Geschichte und Geschichte Westpreußens
  • Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik

Beruflicher Werdegang

seit 10.2025  Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Westpreußischen Landesmuseum in Warendorf 
12.2018 – 09.2025   Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster
seit 12.2018  Doktorandin an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster  
03.2017 – 11.2018  Wissenschaftliche Volontärin am Jüdischen Museum München/Assistenzkuratorin der Ausstellung: »Sieben Kisten mit jüdischem Material«. Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute  
10. – 12.2016  Doktorandin am Historischen Institut der Universität Potsdam und Stipendiatin am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam  
09.2016  Mitarbeiterin in dem Projekt „Was ist Diskriminierung? Brandenburger Jugendliche im Dialog mit Ruth Weiss“ der RAA Potsdam, Demokratie und Integration Brandenburg e. V.  
06.2013 – 03.2016  Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Martin Sabrow in der Direktion des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam  
 2012 – 2016 Masterstudium der Zeitgeschichte an der Universität Potsdam und Zusatzzertifikat „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam 
02.2009 – 12.2015  Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes 
03. – 07.2015  Auslandsstudium an der Tel Aviv University, Israel  
2011 – 2012  Praktikantin in der SPIEGEL-Redaktionsvertretung in Nairobi und in der Redaktion der tageszeitung (taz) in Berlin sowie freie journalistische Tätigkeit  
2008 – 2012  Bachelorstudium der Philosophie, Politikwissenschaft und Geschichte an der Freien Universität Berlin 

Publikationen

Herausgeberschaft

  • Jüdisches Museum München/Museum für Franken (Hrsg.): „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute, Leipzig 2022.

Aufsätze

  • „Eine hochgefährdete Kaderorganisation im Untergrund“ oder „Teil eines öffentlichen Diskurses“? Der Streit über feministischen Antijudaismus und Separatismus (1986–1993), in: Frauen & Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.): Streit unter ‚Schwestern‘? Feministische Auseinandersetzungen seit dem 19. Jahrhundert, Sulzbach 2026, S. 159–175.
  • „Das war für mich als Feministin am schwersten zu begreifen“. Feministische Positionen zu Antisemitismen in der Bundesrepublik (1976–2001), in: Lennard Schmidt u. a. (Hrsg.): Antisemitismus zwischen Kontinuität und Adaptivität. Interdisziplinäre Perspektiven auf Geschichte, Aktualität und Prävention, Göttingen 2022, S. 105–120.
  • „Äußerst kompliziertes Inventar“. Jüdische Ritualgegenstände im Museum für Franken von 1913 bis heute, in: Jüdisches Museum München/Museum für Franken (Hrsg.): „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute, Leipzig 2022, S. 73–89.

Rezensionen

Lehre

SoSe 2026 Übung: Vergessene Vielfalt – Jüdisches Leben in einer deutsch-polnischen Region
Fr. | 12–14 Uhr | Raum: F 040  
SoSe 2025  Übung: Wissenschaftliche Texte lesen und verstehen – Lektüreübung zu Theorien, Methoden und Forschungsfeldern der Zeitgeschichte
Do. | 10–12 Uhr | Raum: 030  
WiSe 2024/25   Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – Verschwörungserzählungen im 20. und 21. Jahrhundert
Mi. | 10–14 Uhr | Raum: 029
  Übung: Israelbezogener Antisemitismus – Definitionen, Dimensionen und Debatten in Deutschland seit 1948
Do. | 10–12 Uhr | Raum: 042
 SoSe 2024 Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – „Treueste fanatische Mitkämpferinnen“? Der Nationalsozialismus in geschlechtergeschichtlicher Perspektive
Mi. | 10–14 Uhr | Raum: F 153  
  Übung: Die Macht der Bilder – Visual History des Nationalsozialismus (in Zusammenarbeit mit Dr. Marcel Brüntrup)
Do. | 10–12 Uhr | Raum: F 043  
SoSe 2023  Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – Vierte Gewalt oder nur „Druckerschwärze auf Papier“? Deutsche Pressegeschichte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
Di. | 10–14 Uhr | Raum: F 029  
WiSe 2022/23  Übung: Jüdischer Feminismus in Deutschland, Israel und den USA
Di. | 10–12 Uhr | Raum: F 042  
 SoSe 2022  Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – Opfer, Widerstandskämpferinnen, Täterinnen: Frauen im Nationalsozialismus
Di. | 10–14 Uhr | Raum: F 040
SoSe 2021  Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – Verschwörungstheorien im 20. und 21. Jahrhundert
Di. | 10–14 Uhr | online  
SoSe 2020  Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – Jüdische Historiographie von der „Wissenschaft des Judentums“ bis zu den „neuen Historiker:innen“
Mi. | 8–12 Uhr | online  
SoSe 2019  Proseminar: Einführung in das Studium der neueren Geschichte – Antisemitismus in Deutschland nach 1945
Do. | 8–12 Uhr | Raum: F 030