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Arbeitstagung / Symposium

„Coaching for autonomous literacy and language learning“

  

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  • Deutsch

    Arbeitstagung

    "Lernerautonomie durch Coaching fördern"

    Wann und wo?

    • Freitag, 18. März 2016, 10:00 bis 17:00 Uhr,
    • Westfälische Wilhelms-Universität, Schlossplatz 34, VSH 19

    Worum geht es?

    Die Fähigkeit autonom zu lernen, spielt im Zweit- und Fremdspracherwerb eine wesentliche Rolle. Coaching ist in diesem Zusammenhang ein bisher wenig eingesetztes aber sehr interessantes Verfahren zur Förderung von Lernenden. Auf der Arbeitstagung „Coaching for autonomous literacy and language learning” werden Coaching-Ansätze vorgestellt, die für unterschiedliche Kontexte (Schule, Arbeit) in den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich entwickelt und gegenwärtig erprobt werden.

    In der Veranstaltung stehen am Vormittag praxisrelevante Fragen im Vordergrund, die am Nachmittag in Workshops vertieft und erprobt werden können.

    Warum Lernerautonomie durch ein Coaching fördern?

    Lernstrategien spielen eine zentrale Rolle beim effektiven Fremd- und Zweitspracherwerb – sowohl im Unterricht als auch außerhalb. Viele jugendliche und erwachsene DaZ-Lernende greifen aufgrund geringerer Schulerfahrung auf weniger Strategien zurück. Dadurch werden die Möglichkeiten des autonomen Spracherwerbs deutlich eingeschränkt. Die Frage ist daher: Wie können diese Lernenden am besten unterstützt werden, Strategien zu erwerben und sie effektiv einzusetzen? Mit anderen Worten: wie können wir ihnen dabei helfen effektivere, selbstgesteuerte Lernende zu werden?

    Coaching ist ein weit verbreiteter Einsatz, wenn es um das Ausschöpfen eigener Potentiale geht. Über den Einsatz von Coaching in der Sprachlehrforschung ist hingegen relativ wenig bekannt. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf schulunerfahrene Lernende.

    Auf der Arbeitstagung wird den Fragen nachgegangen werden, welche Möglichkeiten Coaching für die Förderung von Zweitsprachenlernenden bietet und was wir von der Methodologie des „klassischen“ Coachings lernen können. Grundlage der Vorträge und Workshops sind wissenschaftlich fundiert erstellte Coaching-Konzepte, die geegnwärtig in unterschiedlichen Kontexten (Schule, Arbeit, außerschulische Aktivtäten) in den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich erprobt werden.

    Inhalt der Tagung

    In der Veranstaltung stehen am Vormittag praxisrelevante Fragen im Vordergrund, die am Nachmittag in Workshops vertieft und erprobt werden können.

    Die Vormittagsbeiträge konzentrieren sich auf

    1. Coaching-Konzepte zur Förderung autonomen Lernens von Zweitsprachenlernenden, 
    2. Coaching-Kompetenzen, Ausbildungsaspekte und die Rolle von Coaching-Kompetenzen im Unterricht sowie
    3. Umsetzungsmöglichkeiten von Coaching in Gruppen und im Unterricht.

    Am Nachmittag steht die praktische Umsetzung von Sprachlern-Coaching in verschiedenen Kontexten im Mittelpunkt. Dazu werden

    1. drei parallele Workshops angeboten, in denen ein Einblick in die Durchführungspraxis ermöglicht wird und Coaching in unterschiedlichen Szenarien erprobt oder beobachtet werden kann;
    2. Schlüsselfragen diskutiert, die in den Workshops bzw. in der Coaching-Erfahrung des Projektes deutlich geworden sind.

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  • English

    Symposium

    „Coaching for autonomous literacy and language learning”

    „Coaching is unlocking a person’s potential to maximise their own performance. It is helping them to learn rather than teaching them“ (Whitmore 2003).

    When and where?

    • Friday, 18 March 2016, 10am to 5pm
    • Westfälische Wilhelms-Universität, Schlossplatz 34, Room VSH 19

    Why ‘coaching for autonomous literacy and language learning’?

    Personal learning strategies play a key role in effective literacy and language learning, both within and beyond the classroom. Many adults, however, lack these strategies. This greatly reduces the impact of formal instruction. It also limits their ability to take advantage of learning opportunities outside of the classroom – crucial to sustain and extend classroom learning.

    The question, then, is this: How, practically speaking, can we best help these adults to develop more effective literacy and language learning strategies? In other words, how can we help them to become more effective self-directed learners?

    Coaching is perhaps the most widely used approach for helping people to become more effective self-directed learners. Certainly it has proved powerfully effective in a range of other contexts. We know little, however, about its potential in the field of adult literacy and language learning. What does it have to offer? What are its limitations? What can we learn from it as a methodology?

    This symposium explores these questions with reference to diverse pilots in Germany, the Netherlands and the UK.

    What?

    The morning sessions focus on

    • The concept of coaching to develop self-directed adult literacy and language learning
    • How teachers can benefit from coaching competencies
    • The practicalities of implementing coaching in formal education, where schools typically lack the capacity to offer their students one-one-coaching. What might a solution to this problem look like?

    The afternoon sessions focus on

    1. Three parallel workshops drawing on ALL-SR field pilots in different contexts. Each workshop will offer participants the opportunity to try out this style of coaching.
    2. Questions arising in relation to coaching and learner autonomy – with opportunity to participate in lively discussion of key issues.

    Full agenda here

    Registration

    The symposium is free of charge, but places are limited.