Abschlussarbeiten

Um Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler schon früh zu fördern, betreuen die Mitglieder und Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter des Centrums für Niederdeutsch studentische Abschlussarbeiten. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Niederdeutschen und seines Gebrauchs.

Bachelorarbeiten:

  • Dialektverlust im Sauerland oder generationsspezifischer Wandel im Dialektwortschatz? Eine Untersuchung am Beispiel des Ortes Oedingen (L. Arens, 2014).
  • Zur Bedeutung des Plattdeutschen bei Jugendlichen im Landkreis Cloppenburg am Beispiel ausgewählter Gemeinden (R. Holtvogt 2015).
  • Plattdeutsch im 21. Jahrhundert. Ein Dialekt im Niedergang (D. Waning 2017).
  • "Wer spricht denn heute noch Plattdeutsch?" - Eine Sprachzustandsbeschreibung des Recker Platt (N. Böcker, 2017).
  • Athet! Eine Untersuchung zur Vitalität und Überlebenschance des Harzer Plattdeutschen am Beispiel der ostfälischen Bodemundart in Westerhausen (M. Rösler, 2017).
  • Der Einfluss des Niederdeutschen auf den finnischen Wortschatz (M. Schröder, 2019).
  • Platt - Watt is denn datt? Eine Untersuchung zum Rückgang des Niederdeutschen im südlichen Emsland (M. Santel 2020).

 Magisterarbeiten:

  • Dialektkartografie in der Praxis: Die Lautkarten zum Westfälischen Wörterbuch (D. Frerichmann, 2014). 

 Masterarbeiten:

  • Dialektwissen in Heek (H. Wischemann, 2013)
  • Ik küer Platt, du auk? Unterrichtskonzepte zum Niederdeutschen an westfälischen Haupt- und Realschulen (T. Eilert, 2013)
  • 'We hebb alltiet Platt küürt'. Die Rolle des Westfälischen Plattdeutsch in Senden - Entwicklungstendenzen und Prestige einer sterbenden Sprache (F. Mense, 2014)
  • Die Masematte: Eine Kultsprache unter Münsters Studierenden? (T. Meyer, 2014).
  • Multidimensionale Sprechereinstellungen – Auflösung des Paradoxons zwischen Spracheinstellung und Sprachgebrauch? Eine empirische Untersuchung am Beispiel des Niederdeutschen in Münster (T. Emmerich, 2015).
  • Ruhrdeutsch in Kabarett und Comedy als Zeichen eines Prestigewandels ("So isses, ne?") (C. Förster, 2017).
  • Die Zukunft von Dialekten - Eine exemplarische Studie zum Norden und Südwesten Deutschlands (L. Gebhardt, 2017).
  • Westfälisch oder Lübisch? Der Westfale Johann Bracht als Sekretär des lübischen Rats (1451-1481) (G. Gehrke, 2017).
  • Genusschwankung in westfälischen Dialekten (V. Dukhnova, 2017).
  • "Hömma, dat is dem Vadda sein Fahrrad!" Ist das heutige Ruhr-deutsch eine Sprachbarriere? (A. Nimmrichter, 2017).
  • Dialektale Veränderungen an der münsterländisch-ostwestfälischen Mundartgrenze (C. Eichhorn-Hartmeyer, 2017).
  • Regionale Variation im Alltag. Multimethodische Fallstudie eines Spre-chers aus Börger im Landkreis Emsland (T. Schürmann, 2017).
  • Subjektive Sprachräume am Rande des Ruhrgebietes. Eine Fallstudie zum Raum Dorsten (P. Cirkel, 2018).
  • Vom Gaunerdialekt zur Studentensprache? – Charakterisierung und Dif-ferenzierung der heutigen Ausprägung der "Sekundärmasematte" (J. Traud, 2018).
  • Vergleich der Sprachgeschichte in Köln und Münster (K. Bittner, 2018).
  • "De Stärndalers". Entwicklung einer plattdeutschen Unterrichtsreihe in der Jahrgangsstufe fünf im Fach Deutsch in Münster (S. Fimpeler, 2018).
  • Jugendsprache. Analyse spontaner Alltagskommunikation einer jugendlichen Mädchengruppe (D. Waning, 2019).
  • Dialekteinstellung in Freckenhorst. Studie zur Bewertung des Plattdeutschen im frühkindlichen Spracherwerb (A. Stammkötter, 2019).
  • Darstellung von Dialekten in gymnasialen Deutschbüchern und abiturvorbereitenden Materialien. Progressive Komplexität zugunsten des 'Neuen Substandards'? (L. Schmitz, 2020).
  • Mien Süon kann dat verstohn, aber selber spriäken ... is nich mehr. Sprachbiographische Äußerungen Münsterländer Dialektsprecher zur intergenerationellen Transmission der Mundart (M. Seiferheld-Dahlke 2020).
  • Morphologischer Sprachwandel im Westmünsterländischen. Eine Apparent-Time-Analyse (S. Lohse, 2020).

Dissertationen:

  • Individuenzentrierte Zugänge zur Sprachvariation. Eine Analyse von Sprechern in Hessen (P. König, 2015)
  • Regionale Auxiliarvariation. Kognition, Schrift, Variation (K. Weber, 2018)
  • Konvergenzen und Divergenzen im kontinentalwestgermanischen Dialektkontinuum (L.-M. Gärtner-Hohenstein, 2019)