Konzeptuelle Vorbereitungen für ein digitales Diözesanmuseum

Eine inspirierende Reise über Freising nach Salzburg und Graz unternahmen die Projektleitenden Norbert Köster und Carolin Hemsing, begleitet von Johanna Dierschke, Mitarbeiterin der ACHRIBI. Anlass war ein logistischer Akt: Die Übergabe der 10.000 Bilder umfassenden Diathek der ACHRIBI an das KULTUM Graz.
Das Team der ACHRIBI, das aktuell für das Teilprojekt III die konzeptuelle Arbeit an einem digitalen Diözesanmuseum vorbereitet, nutzte die Reise für Erkundungen und Begegnungen zur Frage: Wie vermitteln wir christliches Kulturerbe heute? Es ging um die Auseinandersetzung mit aktuellen Ansätzen der musealen Vermittlung. Dazu wurden unter anderem das Diözsanmuseum Freising und das Domquartier Salzburg besucht.
Erste Station der Reise war das Diözesanmuseum Freising, das nach einer neunjährigen Schließung im Jahr 2022 wieder öffnete. Es bot einen spannenden Einblick in die neue Inszenierung der musealen Sammlung. Besonders überzeugend war die Präsentation, die nicht chronologisch, sondern nach einem kulturhistorisch-anthropologischen Konzept gestaltet ist, bei dem Fragen des menschlichen Lebens im Zentrum stehen. Die zweite Station war das Domquartier Salzburg mit der aktuellen Ausstellung „LebensKunst. 800 Jahre Franz von Assisi“.
Zielpunkt der Reise war das KULTUM, Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion in Graz. Hier wurde die Diathek der ACHRIBI offiziell an den Leiter des Hauses, Dr. Johannes Rauchenberger, übergeben. Die anschließende Führung durch das KULTUMuseum bot nicht nur Inspiration durch die ausgestellten zeitgenössischen Kunstwerke und ihre neue Präsentation, sondern auch Anlass für kollegialen Austausch.
