Prosopographie von Römischer Inquisition und Indexkongregation 1814-1917

© Ferdinand Schöningh

Die Prosopographie von Römischer Inquisition und Indexkongregation 1814-1917 mit ihren an die 800 bio-bibliographischen Einträgen zu den am Entscheidungsprozess der Kongregationen beteiligten Akteuren gibt den bislang anonymen Institutionen Inquisition und Indexkongregation erstmals ein konkretes Gesicht. Sie stellt einen einzigartigen Einblick in das "Innenleben" von Römischer Inquisition und Indexkongregation dar. Biographisch Interessierten bietet sie vielfach nicht nur völlig unbekannte Lebens- und Ernennungsdaten und die gezielte Kompilation der wichtigsten Literatur, sondern dokumentiert auf breiter Quellenbasis die konkrete Gutachtertätigkeit der interessierenden Person innerhalb der zwei Kongregationen. Diejenigen, die sich der Prosopographie über einen konkreten Zensurfall nähern, können den häufig unbekannten Zensor mit Hilfe der Prosopographie identifizieren und sein Votum gezielt in den Kontext seiner gesamten Zensurtätigkeit einbetten. Kongregationsgeschichtlich schafft sie schließlich einen Über- und Tiefenblick, der das Fundament für alle zukünftigen Studien und Forschungen über Römische Inquisition und Indexkongregation bilden wird.


In der Reihe "Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung": Hubert WOLF (Hg.), Herman H. SCHWEDT unter Mitarbeit von Tobias LAGATZ, Prosopographie von Römischer Inquisition und Indexkongregation 1814-1917, Paderborn u.a. 2005, XXIII, 1636 Seiten (2 Bände), gebunden, ISBN: 9783506713865.