Elektronisches Kondolenzbuch für Prof. em. DDr. Dr. h. c. mult. Johann Baptist Metz

Mit dem untenstehenden Formular können Sie sich in das Kondolenzbuch für Johann Baptist Metz eintragen. Die Einträge werden vom Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät manuell auf dieser Seite online bereitgestellt.

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Kondolenzschreiben des Bischofs von Münster Dr. Felix Genn

Kondolenzschreiben des Hauptgeschäftsführers von Misereor Pirmin Spiegel

Kondolenzschreiben des Bischofs em. von Aaachen Heinrich Mussinghoff

Kondolenzschreiben der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Innsbruck | Dekan Prof. Dr. Josef Quitterer


Prof. Metz konnte ich als Student ab 1964 kurz nach seiner Berufung hören. Ich war von ihm fasziniert. Während des Beginns meiner Diss. zur Markuspassion erschien sein grundlegtendes Werk "Zur Theologie der Welt" (1968). Die politische Theologie mit der Betonung des befreienden Erzählens wurde für mich zur Leitlinie. Der kurze Aufsatz "Kleine Apologie des Erzählens" (1973) wurde für viele und für mich zum Startschuss für eine narrative Theologie. Für sein gesamtes Werk und seine Persönlichkeit möchte ich dem Kollegen Metz sehr danken.
(Prof. Dr. Detlev Dormeyer | Technische Universität Dortmund, Katholische Theologie, Neues Testament)


Zu meinem Lehrer und Freund, wie du einmal geschrieben hast: "Ostern redet von Ihm – im Horizont unserer Hoffnung auf eine 'Gerechtigkeit für die Toten'. Um das Ostergeschehen 'in' der Zeit angemessen wahrzunehmen, müssen wir mit Paulus hoffnungsvoll auf ein 'Ende' der Zeit vorausblicken, das sich nicht als Finale ins Nichts, sondern als universale Auferweckung ereignet."
(Prof. Dr. Leo Joseph Penta | Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Deutsche Institut für Community Organizing)


Im Gedenken an einen Großen der Theologie und in österlicher Hoffnung
(Prof. Dr. Bernward Schmidt | Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Theologische Fakultät)


Ich denke an einen theologischen Lehrer, der mir auch für die Praxis viel bedeutet hat und dem ich eine Sensibilität für Geschichte und ein Gespür für ihre Bedeutung verdanke.
(Mathias Welle | Katholische Kirche, Dekanat Braunschweig)


Im Gedenken an einen großen theologischen Lehrer, dem es gelungen ist, neben unzähligen anderen auch mich über Jahrzehnte bleibend zu irritieren und zu faszinieren. Danke. (Offb 21,4)
(Dr. theol. Andreas Matena | Universität Augsburg, Katholisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl Fundamentaltheologie)


Blessings and peace upon Prof. Metz as he enters eternal memory. The academic and religious communities will not forget him. I will always cherish the time he afforded me and the humility he expressed in his life and work. Memory Eternal.
(Gregory Havrilak, Ph.D. | Georgetown University, Washington DC)


Die praktische Fundamentaltheologie von Johann Baptist Metz hat auch zu einer Revision der sowohl in formaler als auch in materialer Hinsicht folgenreichen Gundlegung der Praktischen Theologie (Pastoraltheologie und Religionspädagogik) angeregt: formaliter, insofern Praxis nicht länger der Status eines Anwendungsfalls der Theorie, sondern eine originäre Dignität zuerkannt wird ("Orthodoxie"); materialiter, insofern die gläubige Praxis nicht privat und/oder ekklesiozentisch enggeführt, sondern auf ihre politische Dimension hin ausgeweitet wird ("Reich Gottes"). Ich bin dankbar, mich darüber mit meinem Lehrer und Freund habe austauschen dürfen.
(Prof. Dr. Norbert Mette | Technische Universität Dortmund, Institut für Katholische Theologie)


In der Würzburger Synode hat uns Metz immer wieder inspiriert. "Unsere Hoffnung" hat mich und viele begleitet und unser Handeln stimuliert. Zusammen mit Pfr. Werners haben wir die Hoffnung auf eine lebendige und zukunftsoffene Kirche wach gehalten - trotz allem! Auch jetzt am Beginn des Synodalen Weges. Danke J-. B. Metz!
(Marita Estor)


Keine Theologie ohne praktische Nachfolge - sein Erbe ist unsere Zukunft.
(Christian Bauer | Universität Innsbruck, Kath.-Theol. Fakultät)


Die Positionen, Visionen, vor allem aber die kritischen Einwände von Johann Baptist Metz prägten nicht alleine Generationen von Theologinnen und Theologen. Sie bleiben auch Stachel in einer Kirche, der er immer innigst verbunden war, die er aber auch nie einfach nur affirmierte. Vieles wäre zu erinnern. Hier genügt vielleicht sein eigener Hinweis, das Christentum sei keine Lehre, die es reiner zu glauben, sondern eine Praxis, die es radikaler zu leben gelte.
(Prof. Dr. Jürgen Kroth | Philosophisch-theologische Hochschule Vallendar)


Während meines Theologiestudiums in Innsbruck (1969-1974) habe ich Professor Metz entdeckt und ich begann seine Schriften zu lesen. Nachher habe ich über Metz‘sche politische Theologie meine Doktorarbeit geschrieben (Die ‘politische Theologie von Johann Baptist Metz als Antwort auf die Herausforderung des Marxismus). Professor Metz bin ich auf mehreren Tagungen begegnet. Seine Theologie war für mich inspirativ und anregend. Später habe ich mich allerdings mehr mit den Konzilsthemen befasst. Dennoch bin ich Ihm dankbar für viele Anregungen zur gesellschaftlichen Relevanz des Glaubens.
(Prof. Dr. i. R. Nediljko A. Ančić | Universität Split/Kroatien, Katholisch-Theologische Fakultät)


Danke!
(Pater Hubert Moons OSM)


Die Nachricht vom Tod von Johann Baptist Metz, meines früheren Lehrers und späteren Mitherausgebers der Gesamtausgabe unseres gemeinsamen Lehrers Karl Rahner, hat mich sehr berührt. Als Student der 60er Jahre in Münster konnte ich den Anfang seiner Lehrtätigkeit miterleben. Die Aufnahme neuer Bestrebungen, die Entwicklung der frühen politischen Theologie war für uns eine befreiende Erfahrung. Seitdem waren die oft überraschenden Äußerungen des Verstorbenen ein belebendes, manchmal irritierendes und Neues auslösendes Element in Theologie und Kirche. Durch die gemeinsame Editionsarbeit durfte ich ihm in späteren Jahren auch in diesen Zusammenhängen begegnen und seine Freundlichkeit wie sein Engagement dafür schätzen lernen. Mit ihm ist eine wichtige Stimme in dem Gespräch zwischen Theologie, Kirche und Gesellschaft nun unserem Gedächtnis anvertraut.
(Prof. Dr. Albert Raffelt | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau)