Das Institut für Kanonisches Recht hat jüngst die weltweit grösste kirchenrechtliche Datenbank für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Damit ist sie nun für jedermann zugänglich. "Diese weltweit einzigartige Datenbank hilft Studierenden und Lehrenden, unkompliziert kirchenrechtliche Literatur und Urteile schnell zu recherchieren und für die wissenschaftliche Arbeit zu nutzen", sagt Prof. Dr. Thomas Schüller, der Leiter des Instituts.

Die Datenbank umfasst zur Zeit fast 40.000 Literaturangaben zu Monographien, Artikeln aus Fachzeitschriften und Rechtsquellen aus Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Polen und dem englischsprachigen Raum und wird ständig erweitert. Erfasst werden unter anderem die Kirchlichen Amtsblätter aller Diözesen Deutschlands sowie die kirchliche und staatliche Rechtssprechung. So enthält die Datenbank mittlerweile eine komplette Leitsatzsammlung der Entscheidungen in Kirchensachen (KirchE) seit 1990.

Im Projekt "Datenbank Kanonisches Recht" kooperieren seit 1985 verschiedene kirchenrechtliche Einrichtungen. Die Koordination der Zusammenarbeit sowie die Pflege der Datenbank werden am Institut für Kanonisches Recht der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster durchgeführt.

Die bislang passwort-geschützte und nun allgemein zugängliche Datenbank ist zu erreichen unter http://www.uni-muenster.de/FB2/ikr/datenbank/index.shtml