Unser interdisziplinäres Team entwickelt bildgebende Verfahren, mit denen sich molekulare Vorgänge in Organismen, Geweben und Zellen sichtbar machen lassen. Mithilfe der Bildgebung erforschen wir insbesondere Gefäßerkrankungen, entzündliche und infektiöse Erkrankungen sowie neurodegenerative Erkrankungen und Tumorerkrankungen, aber auch die Entwicklung von Blut- und Lymphgefäßen.
Nils Marquardt, Doktorand im Fach „Medizinische Wissenschaften“, erforscht, wie einzelne, sich bewegende Zellen im Körper, etwa Immunzellen, mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie sichtbar gemacht und verfolgt werden können. Im November besuchte er die IEEE Medical Imaging Conference in Japan. In einem Gastbeitrag erzählt er von seinen Eindrücken.
Der Sonderforschungsbereich 1450 „inSight – Darstellung organspezifischer Entzündung durch multiskalige Bildgebung“ der Uni Münster wird für weitere vier Jahre mit rund 13 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. In dem Projekt untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie der Körper Entzündungen in unterschiedlichen Organen reguliert und entwickeln hierzu eine spezifische Bildgebungsmethodik.