Schülerinnen werden zu Forscherinnen beim Girls‘Day 2026
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Im Institut für Didaktik der Chemie untersuchten die Schülerinnen die Wirkungsweise von Waschmitteln.© Uni MS – Maximilian Fleige 
Bei einem Stationslauf untersuchten sie dabei unterschiedliche Eigenschaften von Waschmitteln.© Uni MS – Maximilian Fleige 
Mithilfe von UV-Licht machten die Schülerinnen optische Aufheller sichtbar.© Uni MS – Maximilian Fleige 
Bei den Experimenten im Labor war Teamarbeit gefragt.© Uni MS – Maximilian Fleige 
Zum Abschluss konnten die Schülerinnen ihre eigene Seife gießen.© Uni MS – Maximilian Fleige 
Im MEET Batterieforschungszentrum konnten die Schülerinnen im Trockenraum ihre eigenen Knopfzellen bauen.© Helmholtz-Institut Münster - Ellermann 
Ein spannender Girls’Day mit vielfältigen Einblicken in Forschung und Wissenschaft.© Uni MS – Maximilian Fleige
Am 23. April 2026 fand der Girls‘Day – Mädchen Zukunftstag statt, ein Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen ab der fünften Klasse. Ziel ist es, Mädchen Einblicke in Berufsfelder und Studiengänge zu ermöglichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Auch der Fachbereich Chemie und Pharmazie der Universität Münster beteiligt sich in diesem Jahr wieder mit zwei Angeboten. Insgesamt nahmen 36 Schülerinnen teil und nutzten die Gelegenheit, einen Tag in die Welt der Wissenschaft hineinzuschnuppern.
Ein Teil der Teilnehmerinnen erhielt Einblicke in die Batterieforschung am MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster sowie am Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich. Dort erfuhren die Schülerinnen, welche Rolle Batterien in unserem Alltag spielen und warum ihre Weiterentwicklung für eine nachhaltige Zukunft wichtig ist. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen bekamen sie einen Eindruck davon, wie Batteriezellen aufgebaut werden und konnten im Trockenraum ihre eigenen Knopfzellen anfertigen. Darüber hinaus untersuchten sie Materialproben mit einem Rasterelektronenmikroskop, lernten eine Hochdurchsatz-Screening-Anlage mit Roboterarm kennen und beschichteten Elektroden mit Graphitpasten.
Im Institut für Didaktik der Chemie beschäftigten sich die Schülerinnen mit chemischen Prozessen rund ums Waschen. Dabei lernten die Schülerinnen die Wirkung von verschiedenen Inhaltsstoffen kennen. In einem experimentellen Stationslauf setzten sie sich unter anderem mit Tensiden, Wasserenthärtern, Bleichstoffen und Enzymen auseinander. Dabei untersuchten sie beispielweise die Wasserhärte und machten optische Aufheller mithilfe UV-Licht sichtbar. Zudem gossen sie eigene Seife, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. So erhielten sie einen praxisnahen Einblick in die Chemie im Alltag.
Neben den Vorträgen aus der Forschung und den Experimenten standen während des Tages zudem Wissenschaftlerinnen für Fragen zur Verfügung und gaben Einblicke in ihre persönlichen Werdegänge in der Wissenschaft.

