Neuro-Enhancement

Kurzbeschreibung:

Neue Möglichkeiten des "Enhancement" stellen aus mehreren Gründen eine Herausforderung dar: Dies liegt erstens an den Zielen leistungssteigernder Eingriffe selbst. Hier scheinen Einzelfallbeurteilungen unausweichlich, bei denen sich herausstellen könnte, dass manche der diskutierten ‚Verbesserungen’ nicht nur anziehend und verlockend sind, sondern möglicherweise auch einer genaueren Untersuchung und kritischen Prüfung standhalten. Zweitens spielen in der Enhancement-Debatte zentrale moralische, politische und soziale Probleme eine Rolle. Dazu gehören beispielsweise die ‚klassische’ Frage nach der Begründung von gesellschaftliche Kompensationsleistungen oder die Frage nach den Voraussetzungen für individuelle Verantwortlichkeit. Drittens konfrontiert die Diskussion über Enhancement mit der Frage nach unserem menschlichen Selbstverständnis.

Das Kurzgutachten stellt die diesbezüglichen zentralen ethischen und philosophisch-anthropologischen Argumente in der Enhancement-Debatte am Beispiel des Neuro-Enhancement dar und unterzieht sie einer kritischen Diskussion.

Bearbeitung:

Dr. Benedetta Bisol

Projektleiter:

Dr. Johann S. Ach

Förderzeitraum:

1. Oktober 2008 - 30. November 2008

Auftraggeber:

Deutscher Bundestag, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)

Kontakt:

johann.ach AT ukmuenster DOT de