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Integration raumbezogener Daten

Graduiertenkolleg in der Geoinformatik

Gemeinsam mit der Uni Bremen und der amerikanischen University at Buffalo wird das Institut für Geoinformatik ein internationales Graduiertenkolleg zum Thema "Semantische Integration raumbezogener Information" anbieten. Sprecher ist Prof. Werner Kuhn. Insgesamt wurden von der DFG sieben neue Graduiertenkollegs bewilligt. Sie werden zunächst für viereinhalb Jahre mit insgesamt 21,6 Millionen Euro gefördert. Vier von ihnen sind internationale Graduiertenkollegs, die von ausländischen Forschungspartnern mitfinanziert werden.

Das münstersche Graduiertenkolleg richtet seinen Blick auf Probleme, die entstehen, wenn Geoinformationen von Quellen verschiedenen Alters und Kultur integriert werden, um Entscheidungen für die menschliche Umwelt zu erörtern und zu untermauern. Die Universitäten Münster und Bremen wollen gemeinsam mit der University at Buffalo rechenintensiv lenkbare Lösungen zu diesen Problemen semantischer Integration finden. Dazu kooperieren neun Studiengänge fachübergreifend, um den Fortschritt bei semantischer Modellierung, Informationsbeschaffung und semantischer Übersetzung zu beschleunigen sowie Systeme für Informationsverarbeitung zu entwickeln. 

In den sieben neuen Graduiertenkollegs erhalten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, auf hohem fachlichen Niveau zu promovieren. In einem strukturierten Forschungsprogramm befassen sie sich unter anderem mit Aidsforschung, Sozialordnungen im internationalen Vergleich oder Produktionsoptimierung sowie die Verbesserung des Zusammenspiels elektrischer Implantate mit dem menschlichen Körper. Vier der neuen Einrichtungen sind internationale Graduiertenkollegs, in denen die Geförderten direkt mit ausländischen Forschungspartnern zusammenarbeiten. 

Mit dem neuen Graduiertenkolleg im Bereich Geoinformatik verfügt die WWU über insgesamt neun Graduiertenkollegs, darunter drei internationale Graduiertenkollegs. Dazu kommen drei Graduate Schools in den Bereichen Chemie, Politikwissenschaft und Sprachwissenschaft.

nf