Neubau für die Geowissenschaften
Die Gebäude Robert-Koch-Str. 26 und 28, in denen Mitte August des vergangenen Jahres im Vorfeld einer geplanten Schadstoff- und Brandschutzsanierung durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) hohe Werte an Polychlorierten Biphenylen (PCB) gemessen worden waren, werden nicht saniert, sondern abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Eine Sanierung des stark belasteten Gebäudes Nr. 26, bei der auch das gesamte Mobiliar hätte gereinigt werden müssen, hätte voraussichtlich 18 Monate gedauert. Im Anschluss wäre eine Kernsanierung des Gebäudes Robert-Koch-Str. 28 fällig gewesen. In ihm wurden zwar nur geringe Konzentrationen des Schadstoffs gemessen, bei denen nicht sofort gehandelt werden muss, doch hätte man auch hier auf die Dauer kein Risiko eingehen dürfen. Eine umfassende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in Verbindung mit einer detaillierten Abschätzung der möglichen Risiken ergab jedoch nach Angaben des BLB NRW, dass ein Neubau die sinnvollere, wirtschaftlichere und energetisch optimale Lösung darstellt.
Geplant ist ein Gebäude, das modernen ökologischen und gebäudeklimatischen Anforderungen genügt. Gemeinsam erarbeiten die Universität und der BLB NRW derzeit einen detaillierten Plan für die Umsetzung dieses Projekts. Bis es so weit ist, bleiben die verschiedenen Institute und Einrichtungen im Rahmen der Interimslösung an den vorläufigen Standorten. Darüber und über etwaige kurzfristige Veränderungen der Planungen informiert aktuell die Homepage des Fachbereichs für Geowissenschaften.
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