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Einfacher, billiger und umweltfreundlicher

Alle Kopierer an der Uni werden ausgetauscht

 Kopierer 

Modern, simpel in der Bedienung und umweltfreundlich: Für die neuen Kopierer lohnt es sich, die Probleme beim Austausch in Kauf zu nehmen.

    Foto: Peter Grewer

 
Knapp 500 Kopierer stehen in Universität, Fachhochschule, Kunstakademie, dem Max-Planck-Institut und der Fern-Uni Hagen, ungefähr 20 Millionen Fotokopien werden im Jahr gemacht. Da lohnt es sich, genauer hinzusehen, ob man den günstigsten Anbieter hat. Nachdem der Vertrag mit Rank Xerox ausgelaufen ist, hat die Firma Pitney Bowes im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Sie überzeugte nicht nur durch besondere Wirtschaftlichkeit, sondern auch durch Umweltfreundlichkeit und Komfort. Für die neuen Multifunktionsgeräte wurde ein Pauschalvertrag abgeschlossen, mit dem nur über den Preis für die Kopien alle Kosten für Hardware, Papier, Toner und Wartung abgegolten sind.

Seit Anfang November werden die Kopierer nach und nach ausgetauscht, wobei zuerst die Geräte für den rein dienstlichen Gebrauch in Verwaltung und Instituten dran sind, bevor die öffentlichen Kopierer  ausgetauscht werden. Vor allem die Studierenden können sich freuen: Was lange gefordert wurde, nämlich ein einheitlicher Preis für Studierenden- und Dienstkopien, wird nun realisiert. Knapp vier Cent sind künftig statt 5,2 Cent pro Kopie zu zahlen, ein Preis, der ungefähr dem von Copyshops entspricht. Anstatt der umständlichen und anfälligen Kopierkarten mit Magnetstreifen kann künftig über die Mensa-Karte bezahlt werden. „Das ist auch deswegen günstiger, weil dafür mehr Aufladestationen zur Verfügung stehen als bei den alten Kartenausgabegeräten“, erläutert Jörg Wernsmann, der sich um den neuen Vertrag gekümmert hat. Für die Dienstkopien werden eigene Karten verteilt.
Die Kopien werden aber nicht nur billiger und einfacher zu bezahlen sein, die neuen Geräte, von denen es insgesamt vier Versionen gibt, sind auch technisch auf dem neuesten Stand. Anders als früher sind nun standardmäßig Vorlageneinzug, DIN-A3-Kopien, doppelseitige Kopien sowie an einigen Standorten auch Farbkopien möglich. Vor allem die Kopierer für Dienstkopien, bieten noch weitere Möglichkeiten. Sie können auch als Drucker und Scanner eingesetzt werden und so eine Vielzahl anderer Geräte ablösen.

Auch die Umwelt profitiert von dem neuen Vertrag: Zum einen kann nun Receyclingpapier eingesetzt werden, das qualitativ so hochwertig ist, dass es von normalem gebleichten Papier kaum zu unterscheiden ist, aber trotzdem den blauen Umweltengel trägt. Vor allem aber wurde der Anbieter mit dem geringsten Stromverbrauch ausgewählt. "Über die gesamte Laufzeit von fünf Jahren haben wir Stromkosten von 90.000 Euro zu erwarten", rechnet Helmut Knüwer, Leiter des Zentralen Einkaufs, vor. "Bei dem ungünstigsten Angebot waren es immerhin 300.000 Euro." Auch um die Belastung durch Ozon und Tonerstaub muss sich niemand mehr Sorgen machen, die modernen Geräte können ohne Bedenken auch in einem Büro eingesetzt werden.

Bei einem derart umfangreichen Projekt sei es schwierig, die Kopierer ohne Störungen auszutauschen, weiß Knüwer und bittet daher alle Beteiligten um Verständnis. Für den Fall, dass es zu Problemen kommt, wurde eine Info-Hotline mit der Nummer 8320100 eingerichtet.  

bn