Uni Münster legt deutlich zu

Leistungsparameter in vier von fünf Fällen entscheidend verbessert
Was nach der Halbjahresbilanz aufgrund der isolierten Betrachtung der Entwicklung der Daten der Universität Münster bereits zu erwarten war, hat die Universität jetzt schwarz auf weiß: Das Wissenschaftsministerium hat den Hochschulen des Landes die Daten, die über die Verteilung der Mittel für Forschung und Lehre entscheiden, zur Überprüfung vorgelegt. Danach hat sich die WWU in allen Parametern erneut deutlich verbessert. Wenn die Daten der amtlichen Statistik zur Zahl der Promotionen, der studienzeitengewichteten Absolventen der Prüfungsjahre 2001 bis 2003 sowie zur Höhe der in den Haushaltsjahren 2000 bis 2002 verausgabten Drittmittel für alle Hochschulen des Landes sich als korrekt erweisen, wie es in Münster der Fall ist, hat sich der Anteil der WWU in vier der fünf über die Mittelverteilung entscheidenden Parameter und insgesamt gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Das zeigt nach Ansicht von Rektor Prof. Jürgen Schmidt, dass die Universität auf dem richtigen Weg ist mit ihrem wettbewerbsorientierten Kurs. Die Universität honoriert Veränderungen der Fächer und Fachbereiche in eben diesen Punkten mit einer Veränderung ihrer Mittelverteilung in einem Rahmen von plus oder minus zehn Prozent. „Damit haben es die Fächer ein Stück weit selbst in der Hand, mehr laufende Mittel für Forschung und Lehre zu bekommen.“ Die Verbesserung muss dabei allerdings schon erheblich, vor allem überdurchschnittlich sein. So wie die Universität nur dann gewinnt, wenn sie sich im Wettbewerb mit den anderen Hochschulen verbessert, haben die Fachbereiche und Fächer nur dann einen Zugewinn zu erwarten, wenn sie stärker zulegen als die übrigen Fächer.

Dabei entwickeln sich die einzelnen Leistungsgrößen der Hochschulen und Fächer im Allgemeinen nicht im Gleichschritt. Deshalb fallen die Veränderungen von Jahr zu Jahr in der Regel erfahrungsgemäß eher moderat aus, so Hermann Schmitz von der Abteilung für Planung, Entwicklung und Controlling.
hs