• Organisation

    Mündliche Modulabschlussprüfungen dauern 45 Minuten. Sie bestehen aus drei Teilen zu unterschiedlichen Themen. In der Regel beziehen sie sich auf Seminare, die im Laufe des Studiums besucht wurden. Es gibt keine Prüfungsblöcke.

    Klausuren dauern 120 Minuten. Sie können aus einer oder mehreren Fragen bestehen und auch Arbeit mit historischen Quellen oder wissenschaftlicher Literatur einbeziehen. Genaueres wird mit dem jeweiligen Prüfer besprochen. Bitte beachten Sie die Prüfungsblöcke des Prüfungsamtes.

    Voraussetzung für die MAPs im Modul Bildung und Kultur sowie im Modul Sportpädagogik und Sportgeschichte ist der erfolgreiche Besuch der laut Studienordnung vorgeschriebenen Seminare des jeweiligen Moduls. Die Prüfung ist der Abschluss des Studiums im jeweiligen Modul.

    Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit dem Modulbeauftragten (Prof. Krüger) und Ihren gewünschten Prüfern auf, wenn Sie eine Modulabschlussprüfung ablegen möchten.

    Gesonderte Hinweise zu den Prüfungsmodalitäten und die Anmeldeformulare entnehmen Sie bitte den Webseiten des Prüfungsamtes, des Instituts für Sportwissenschaft sowie des Arbeitsbereichs Sportpädagogik & Sportgeschichte.

    Bitte geben Sie eine Kopie der komplett ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldbögen im Sekretariat des ABs (Frau Nielsen, Verwaltungsgebäude, Raum 107) ab.

  • Themengebiete

    Die folgenden Themengebiete sind Vorschläge für die mit den Prüferinnen und Prüfern abzustimmenden Schwerpunkte der jeweiligen schriftlichen oder mündlichen Modulprüfung. Sie können und sollen sich auch an den im Rahmen des Moduls studierten Seminaren orientieren.

                 Begriffe (insbesondere Körperkultur, Leibesübungen/Leibeserziehung, Gymnastik, Turnen, Spiel sowie Entwicklung, Lernen, Sozialisation, Übung, Reifung, Training im Zusammenhang von Körperlichkeit, Bewegung, Gymnastik, Turnen, Spiel und Sport)

                 Erziehungs- und Bildungsziele, Bildungsinhalte und -gehalte von Leibesübungen, Gymnastik, Turnen, Spiel und Sport

                 Anthropologische Bezugspunkte der Leibeserziehung und des Sports: Körper/ Bewegung, Spiel, Leistung/ Wettkampf, Gesundheit/Wohlbefinden

                 Ziele, Inhalte und Begründungen der körperlichen Bildung und Erziehung im Laufe der Geschichte, insbesondere seit Rousseau und den Philanthropen

                 geplante/ungeplante Erziehung; strukturelle Erziehung

                 Olympischer Sport/ Olympismus/ olympische Erziehung/Fairnesserziehung

                 Pädagogische Möglichkeiten und Risiken des Sports (z.B. Kinderleistungssport, Gesundheitserziehung, Sport im Strafvollzug, Sport mit Sondergruppen)

                 Grundzüge der Geschichte und Entwicklung von Gymnastik, Turnen, Spiel und Sport (Kultur- und Gesellschaftsgeschichte des Sports)

                 Sport als Kultur (Grupe); Werte und „Sinn“ des Sports

                 Institutionelle Rahmenbedingungen der Bildung und Erziehung im Zusammenhang des Sports: Erziehungsbereiche, schulische und außerschulische Sporterziehung, Sport in der Familie, in sonstigen Institutionen und Einrichtungen usw.

                 Grundzüge der Sportpolitik und ihrer Geschichte in Deutschland nach 1945

                 Sportselbstverwaltung – öffentliche Sportverwaltung – internationale Sportorganisationen (IOC, Spitzenverbände, NOKs)

                 Grundbegriffe sportwissenschaftlichen Arbeitens: Sport beschreiben, erklären, verstehen, untersuchen, analysieren, evaluieren.

  • Literaturhinweise

    In jeder mündlichen Prüfung werden auch grundlegende Themen und Begriffe zur Sportpädagogik geprüft, die sich auf folgende Basisliteratur/ Lehrbücher beziehen:

    Grupe, O. & Krüger, M. (2007). Einführung in die Sportpädagogik (3., neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann.

    Güllich, A. & Krüger, M. (Hrsg.) (2013). Sport - das Lehrbuch für das Sportstudium. 1. Aufl. Heidelberg: Springer Spektrum. (insbes. Kap. 9, 10 und 11)

     

    Darüber hinaus wird zur Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Prüfungen folgende Literatur empfohlen:

     

    Lexika und Handbücher:

    Fessler, N., Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann.

    Grupe, O. & Mieth, D. (Hrsg.). (1998). Lexikon der Ethik im Sport. Schorndorf: Hofmann.

    Haag, H. & Hummel, A. (Hrsg.). (2001). Handbuch Sportpädagogik. Schorndorf: Hofmann.

    Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.). (2010). Handbuch Sportgeschichte (1. Aufl.). Schorndorf: Hofmann.

     

    Weitere Literatur:

    Eisenberg, C. (1999). „English Sports“ und deutsche Bürger. Eine Gesellschaftsgeschichte 1800-1939. Paderborn u.a.: Schöningh.

    Grupe, O. (2000). Vom Sinn des Sports. Kulturelle, pädagogische und ethische Aspekte. Schorndorf: Hofmann.

    Guttmann, A. (2004). Sports. The First Five Millennia. Amherst and Boston: University of Massachusetts Press.

    Heinemann, K. (2007). Einführung in die Soziologie des Sports (5., überarbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann.

    Krüger, M. (2004/2005). Einführung in die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports (2., neu bearbeitete Aufl.). 3 Bände. Schorndorf: Hofmann.

    Krüger, M. (2007). Sportpädagogik – Ein Text- und Arbeitsbuch. Wiebelsheim: Limpert.

    Krüger, M. & Neuber, N. (Hrsg.). (2011). Bildung im Sport. Beiträge zu einer zeitgemäßen Bildungsdebatte (Bildung und Sport. Schriftenreihe des Centrums für Bildungsforschung im Sport (CeBiS), 1). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Springer Fachmedien.

    Schmidt, W, Hartmann-Tews, I. & Brettschneider, W.-D. (Hrsg.). (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht. Schorndorf: Hofmann.

    Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2015). Dritter Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht. Kinder- und Jugendsport im Umbruch. Schorndorf: Hofmann.

    Wenn Sie überlegen, eine Hausarbeit, eine Bachelor- oder Masterarbeit am Arbeitsbereich Sportpädagogik und Sportgeschichte zu schreiben, lesen Sie sich bitte zunächst diesen Leitfaden gründlich durch.

  • Prüferinnen und Prüfer

    Name

    Vorname

    Titel

    Abschluss

    Prüfer
    schriftl. u.
    mdl. MAP

    Beisitzer
    mdl. MAP

    1. + 2. GutachterBA-Arbeit

    1. + 2. GutachterMA-Arbeit

    Elbracht

    Maike

     

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2

    x

    x

    Zweit-
    gutachter

    Hübner

    Emanuel

    Dr.

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2, E1, E2, E3, E4

    x

    x

    x

    x

    Klose

    Andreas

     

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2, E1, E2, E3, E4

    x

    x

    Zweit-
    gutachter

    Krüger

    Michael

    Prof. Dr.

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2, E1, E2, E3, E4

    x

    x

    x

    x

    Reinhart

    Kai

    Dr.

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2, E1, E2, E3, E4

    x

    x

    x

    x

    Reinold

    Marcel

    Dr.

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2, E1, E2, E3, E4

    x

    x

    x

    x

    van Bentem

    Neil

    Dr.

    B2, BF, BH, BG, M1, M2, M3, M4, M7, M8, LG, LH, LF, L2, E1, E2, E3, E4

    x

    x

    x

    x

     

    Legende der Abschlüsse:

    B2 = Bachelor 2-Fach (Modellversuch)*

    BF = Bachelor Berufskolleg (Modellversuch)*

    BH = Bachelor KiJu HRGe (Modellversuch)*

    BG = Bachelor KiJu G (Modellversuch)*

    L2 = Bachelor Zwei-Fach (LABG)

    LF = Bachelor Lehramt Berufskolleg (LABG)

    LH = Bachelor Lehramt HRGe (LABG)

    LG = Bachelor Lehramt Grundschule (LABG)

    82= Bachelor Ein-Fach

    * ausgenommen sind staatsexamensäquivalente MAPs (siehe gesonderte Prüferliste vom Landesprüfungsamt)