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Der Arbeitsbereich Sportpädagogik & Sportgeschichte am Institut für Sportwissenschaft an der Universität Münster
Der Arbeitsbereich Sportpädagogik besteht seit Mitte der 1970er Jahre, als am damaligen Institut für Leibesübungen (IfL) der Universität Münster ein Lehrstuhl für Sportpädagogik (C 4-Professur) und zwei C 3-Professuren für Sportpsychologie sowie für Biomechanik und Bewegungslehre eingerichtet wurden. Damit erhielt das bereits seit 1929 in die Prüfungsordnung für das Lehramt an höheren Schulen in Preußen eingeführte Fach „Leibesübungen und körperliche Erziehung“ einen wissenschaftlich-akademischen Rang.
Erster Lehrstuhlinhaber, zugleich Institutsdirektor und Dekan dieses in Deutschland nach Köln zweitgrößten Hochschulinstituts für Leibesübungen und Sport wurde 1974 Prof. Dr. Hans Langenfeld. Er widmete sich insbesondere Fragen der historischen Sportpädagogik. Unter ihm erwarb sich Münster den Ruf eines Zentrums der sporthistorischen Forschung in Deutschland.
Sportgeschichte bildet auch unter seinem Nachfolger Prof. Dr. Michael Krüger, der seit dem Sommersemester 1999 in Münster lehrt, einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre des Arbeitsbereichs. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte und Pädagogik des olympischen Sports. Diese Thematik spielt auch in den Lehrangeboten eine wichtige Rolle. Neben Seminaren und Vorlesungen, in denen unterschiedlichste Aspekte des olympischen Sports behandelt werden, stehen auch Projekte und Exkursionen auf dem Programm. Beispielsweise wurde im Jahr der Jahrhundertspiele von Sydney 2000 in Verbindung mit der Stadt Münster eine öffentliche Ringvorlesung zur Geschichte und den Perspektiven der Olympischen Spiele durchgeführt. Zu den Olympischen Spielen 2004 wurde eine 14tägige Exkursion nach Athen durchgeführt. Die Spiele 2008 in Peking werden von einer öffentlichen Ringvorlesung in Münster und Essen begleitet.
Lehrveranstaltungen
Grundsätzlich wird im Arbeitsbereich Sportpädagogik & Sportgeschichte versucht, alle Themen aufzugreifen, die – im weitesten Sinn – mit Fragen und Problemen der Bildung und Erziehung im und durch Bewegung, Gymnastik, Turnen, Spiel und Sport zusammen hängen. Traditionell stehen dabei der Schulsport und der Sportunterricht im Mittelpunkt. Hier ergeben sich auch fruchtbare Kooperationen mit dem Arbeitsbereich Sportdidaktik (Prof. Neuber).
Darüber hinaus geht es im Arbeitsbereich Sportpädagogik aber auch um die Pädagogik des Sports in Vereinen und Verbänden sowie um pädagogische Aspekte des Sporttreibens in anderen Organisationen und Institutionen. Schließlich werden ethische, philosophische und anthropologische Fragen und Probleme des Sports und der Sporterziehung in Geschichte und Gegenwart behandelt; und dies sowohl in eher theoretischer als auch anwendungsorientierter Perspektive. Beispiele sind anthropologische Grundformen der Leibeserziehung und des Sports wie Körper und Körperlichkeit, Bewegung, Spiel, Gesundheit, Leistung und Wettkampf, aber auch Probleme wie Doping, Kinderleistungssport und der Sport mit Sondergruppen. Weitere Schwerpunkte sind kulturvergleichende Aspekte der Sportpädagogik; d.h., Fragen der Bildung und Erziehung im und durch Spiel und Sport in unterschiedlichen Ländern und Kulturen.
Alle Themen und Schwerpunkte des Arbeitsbereichs Sportpädagogik sind in besonderer Weise interdisziplinär angelegt; d.h., es ist wichtig und nötig, mit anderen Fächern und Disziplinen innerhalb und außerhalb des IfS und der Sportwissenschaft zusammen zu arbeiten


