Lebenslauf:

10/2012 Habilitation und venia legendi im Fach Christliche Sozialethik an der WWU Münster
7/2012 Berufung auf die Professur für Moraltheologie und Sozialethik am Institut für Religionspädagogik, Luxemburg
Sommersemester 2011 Lehrstuhlvertreter für Sozialethik / Praktische Theologie an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster der WWU Münster und am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der WWU
2003-2010 Lehraufträge im Fach Theologie (Fundamentaltheologie und Sozialethik) an der FU Berlin, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der WWU Münster
2007-2009 Kollegiat am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt/Forschungsprojekt zum Umgang mit dem Algerienkrieg in Frankreich (betreut durch Prof. Dr. Hans Joas und Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins/Bamberg)
2002-2006 Mitglied in Gremien der Menschenrechtspolitik (Deutsches Institut für Menschenrechte, Forum Menschenrechte) sowie Teilnahme an internationalen Programmen zum Menschenrechtsschutz (Indonesien, Guatemala, Togo, Israel/Palästina)
2000-2006 Referent für Menschenrechtspolitik im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Deutsche Kommission Justitia et Pax)
1998-2000 Forschungsaufenthalt in Paris (Prof. Dr. L. Giard/CNRS)
1997-2000 Promotionsstudium im Fach Fundamentaltheologie (2001 Promotion zum Dr. theol. an der WWU Münster/Prof. J. Werbick)
1991-1997 Studium der Katholischen Theologie, Philosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Fribourg/CH (Liz. theol. 1996 in Münster/Prof. DDr. J.B. Metz)

Beteiligung am Exzellenzcluster:

Arbeits- und Interessenschwerpunkte:

  • Religion und Menschenrechte
  • Das Spannungsverhältnis zwischen normativen Geltungsansprüchen und historischer Kontingenz als Axiom der Theologie
  • Theologische Bestimmungsversuche des ‚Sozialen’
  • Religion und Recht

Publikationen:

Monographien

  • Ausverkauf der Menschenrechte? Warum wir gefordert sind, Herder Verlag: Freiburg, 2007, 144 S.
  • Gebrochene Gegenwart. Mystik und Politik bei Michel de Certeau, Grünewald: Mainz, 2002, 364 S.

Herausgeberschaften

  • Freiheit, Gleichheit, Religion. Orientierungen moderner Religionspolitik (hrsg. zusammen mit Marianne Heimbach-Steins), Ergon Verlag: Würzburg, 2012, 224 S.
  • Thementeil „Religionspolitik als Herausforderung für die Sozialethik“, in: AMOS. Internationale Zeitschrift für christliche Sozialethik 6 (1/2012), S. 2-40.
  • Man hört nichts mehr von Unrecht in deinem Land. Zur Menschenrechtsarbeit der katholischen Kirche, hg. Von Daniel Bogner u. Stefan Herbst, Bonn: Schriftenreihe Gerechtigkeit und Frieden der Deutschen Kommission Justitia et Pax Nr. 100, Bonn, 2004, 129 S.

Aufsätze

  • „Sinn für Ungerechtigkeit. Erinnerungspolitik und Widerstandsbewegungen als Gerechtigkeitsressource“, in: Marianne Heimbach-Steins (Hrsg.), Ressourcen – Lebensqualität – Sinn. Gerechtigkeit für die Zukunft denken, geplant für 2013, 20 S. (Publikation aus Anlass des 60. Jubiläums des ICS Münster).
  • „Fremde Vertrautheit. Beobachtungen zur gesellschaftlichen Wirksamkeit der Theologie“, in: Georg Kleemann, Stefan Orth, Veronika Hoffmann (Hrsg.), Unter Hochspannung. Die Theologie und ihre Kontexte, Herder: Freiburg, 2012 (Theologie im Dialog), S. 121-135.
  • „Handlungstheorie und Bibel. Dimensionen biblischen Handelns vor dem Hintergrund einer soziologischen Theorie“ (zusammen mit Bettina Wellmann), in: Georg Steins u. Marianne Heimbach-Steins (Hrsg.), Bibelhermeneutik und Christliche Sozialethik, Kohlhammer: Stuttgart, 2012, S. 115-133.
  • „Religiöser Ursprung der Menschenrechte – eine verfehlte Ätiologie?“, in: Umstrittene Säkularisierung. Soziologische und historische Analysen zur Differenzierung von Religion und Politik, hrsg. von Karl Gabriel, Christel Gärtner und Detlev Pollack, Berlin University Press: Berlin, 2012, S. 359-377.
  • „Identität in der Krise. Welche Auswirkungen haben subjektive Erfahrungen mit dem Algerienkrieg auf Frankreichs Menschenrechtsideal?“, in: Lendemains. Zeitschrift für vergleichende Frankreichforschung 36 (Heft 4/2011), S. 32-53.
  • „Weltdistanz und Weltengagement. Für ein Überdenken des gegenwärtigen staatskirchenrechtlichen Arrangements und einen ‚dritten Weg’, in: Salzkörner. Materialien für die Diskussion in Kirche und Gesellschaft 17 (2011), Nr. 5, S. 2-4.
  • „Mehr als nur ein Name? ‚Gott’ in Recht und Politik heute“, in: Herder Korrespondenz Sonderheft 2/2011: „Streitfall Gott. Zugänge und Perspektiven“, Oktober 2011, S. 12-15.
  • „Das Religiöse weiterdenken. Mystik als heuristische Kompetenz“. Nachwort zur deutschen Ausgabe von: Michel de Certeau, Mystische Fabel, Suhrkamp: Frankfurt, 2010, S. 491-532.
  • „Mehr Mut zur Elite?! Zur Diskussion über Förderung und Einsatz von Begabung“, in: Eichholz Brief 35 (1998), 78-82.
  • „Zukunftsfähig oder ortlos? Der religiös-politische Bruch als Ausgangsbedingung für heutiges Christentum nach Michel de Certeau“, in: Die Orientierung 64 (2000), 15-20.
  • „Religion und Politik – Vier Thesen für einen modernen Etatismus“, in: Wolfgang Thierse (Hg.), Religion ist keine Privatsache, Patmos: Düsseldorf, 2000, 255-265.
  • „Macht der Ohnmächtigen. Jüngere philosophisch-theologische Literatur zu den Menschenrechten“, in: Herder Korrespondenz 55 (2001), 357-361.
  • „Säkularisierung als Programmierungswechsel: Der frühneuzeitliche Rollentausch von Religion und Politik“, in: Mathias Hildebrandt, Manfred Brocker u. Manfred Behr, Säkularisierung und Resakralisierung in westlichen Gesellschaften, Westdeutscher Verlag: Köln, 2001, 43-55.
  • „Das Unbehagen einer Generation als kirchlich-politische Anfrage“, in: Susanna Schmidt u. Michael Wedell (Hg.), „Um der Freiheit willen...!“ Kirche und Staat im 21. Jahrhundert, Herder: Freiburg, 2002, 91-98.
  • „Eine diskreditierte Angelegenheit: Glauben? Die Kunst des Glauben Machens und die Rolle der Kirchen“, in: H. Petschar u. G. Rigele (Hg.), Geschichte. Schreiben, Turia und Kant: Wien, 2004, 62-74.
  • „Verpasster Neuanfang. Die lange Krise Togos und die Verantwortung Deutschlands“, in: Herder Korrespondenz 59 (2005), 480-483.
  • „Vom Streit der Autoritäten. Welche Zukunft für die Institution Kirche?“, in: S. Kleymann, S Orth, M. Rohner (Hg.), Streitfall Glauben. Theologische Impulse am Beginn des 21. Jahrhunderts, Herder: Freiburg, 2006, 239-253.
  • „Eine klare Verbesserung. Zur Gründung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen“, in: Herder Korrespondenz 60 (2006), 481-485.
  • „Gute Gründe für das Menschenrecht. Warum man nicht immer nach dem Empfinden der Mehrheit gehen darf“, in: Hirschberg 60 (2007), 76-82.
  • „Dolmetscher oder Lobbyisten? Religionsfreiheit ist kein Exklusivrecht der Kirchen“, in: Herder Korrespondenz 61 (2007), 44-48.
  • „Diskurs ohne Prestige. Die Mystik als sozialer und theologischer modus loquendi“, in: Marian Füssel (Hg.), Michel de Certeau. Geschichte – Kultur – Religion, UVK: Konstanz, 2007, 291-315.
  • „Unter fremdem Namen. Menschenrechte und Religion im Algerienkrieg und die Frage nach nationaler Identität in Frankreich“, in: Orientierung 71 (2007), 250-256.
  • „Tun, was man sagt – sagen, was man tut. Die Spannungen zwischen sozialer Vielfalt und theologischem Suprematieanspruch als Programm der Sozialethik“, in: Karl Gabriel u. Hans-Joachim Höhn (Hg.), Religion heute – öffentlich und politisch. Provokationen, Kontroversen, Perspektiven, Schöningh: Paderborn, 2008, 161-174.
  • „Folklore als Schicksal? Sinn und Praxis von Religion in den Spuren der „formalité des pratiques“, in: Zeitsprünge 12 (2008), 165-173.
  • „Vom Glauben zur Politik – natürlicher Weg oder innere Verdrehung für Christen?“, in: Hansjörg Schmid, Andreas Renz, Abdullah Takim, Bülent Ucar (Hrsg.), Verantwortung für das Leben. Ethik in Christentum und Islam, Pustet: Regensburg, 2008, 117-128 (Theologisches Forum Christentum – Islam).
  • „’The German’s Village’ Boualem Sansal and the Entanglement of History ans Experience“, in: Klaus Hoffmann-Holland (ed.), Ethics and Human Rights in a Globalized World, Mohr Siebeck: Tübingen, 2009, 36-41.
  • „Recht und Religion – ein „Automobile“ wechselseitiger Anstoßung. Beobachtungen zu den Diskussionen während der Tagung „Religionen und Religionsfreiheit. Menschenrechtliche Perspektiven im Spannungsfeld von Mission und Konversion“, 18.-20.02.2009, Bamberg. Publikation vorgesehen für Herbst 2009 in: Judentum – Christentum – Islam. Bamberger Interreligiöse Studien.[im Erscheinen]
  • „Das Religiöse weiterdenken. Mystik als heuristische Kompetenz“. Nachwort zur deutschen Ausgabe von: Michel de Certeau, Mystische Fabel, Suhrkamp: Frankfurt, 2010, 30 S. [im Erscheinen]

Kürzere Artikel, Stellungnahmen

  • „Gestern, heute – und in alle Ewigkeit. Zur Carl-Schmitt-Deutung in der aktuellen Diskussion“, in: Das Parlament 45 (21-22/1995), 13.
  • „Mystik als Krisenbarometer. Durchblicke auf Glauben und Welt nach Michel de Certeau“ (2 Teile), in: Christ in der Gegenwart 52 (2000), 229-230; 237-238.
  • „Christentum und Menschenrechte“, in: Dokumentation einer Internationalen Tagung des Hilfswerkes Missio: „Möglichkeiten christlich-islamischer Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Menschenrechte und dem Aufbau von Zivilgesellschaften“, Berlin, 11. -14. März 2002, Aachen, 2003, 57-64.
  • „Erzählte Zeit. Lebendiges Zeichen. Der Philosoph Paul Ricœur wird neunzig Jahre“, in: Christ in der Gegenwart 55 (2003), 62.
  • „Menschenrechte zwischen Berlin und Jakarta. Christlich-muslimische Vermittlungsversuche der Kommission Justitia et Pax“, in: Stimmen der Zeit 223 (2005), 63-67.
  • „Leitkultur auf Anordnung“, in: Süddeutsche Zeitung vom 18.02.2006, S. 2.
  • „Don Camillo und Peppone. Warum die Buskampagne der Atheisten ins Stottern kommt“, in: Der Tagesspiegel (Berlin) vom 15.04.2009, S. 6.
  • „Nichts als Papier und Buchstaben? Der Schreibtisch als Ort geistlicher Erfahrungen“, Radiobeitrag in der Reihe „Am Sonntagmorgen“ im Deutschlandfunk, 07.06.2009, 8.35-8.55 Uhr.
  • „Religion als Folklore. Von der Not und von der Notwendigkeit von Veränderungen in der religiösen Praxis“, in: „Am Sonntagmorgen“, DLF, 02.04.2010, 8.35-8.59 Uhr.
  • „Doppelwirkung gegen Folter“, Rezension zu: Florian Lamprecht, Darf der Staat foltern, um Leben zu retten? Folter im Rechtsstaat zwischen Recht und Moral, Paderborn, 2009, in: Amos International 3 (2009), Heft 4, S. 50f.


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