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© ZfL / Peter Grewer

Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Nachdem Sie den Bachelor und den Master of Education abgeschlossen haben, ist der nächste Schritt auf Ihrem Weg in den Schuldienst der 18-monatige Vorbereitungsdienst (auch Referendariat genannt). Diesen absolvieren Sie an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und den Ausbildungsschulen. Den Vorbereitungsdienst schließen Sie mit dem Staatsexamen (neues Recht) bzw. 2. Staatsexamen (altes Recht) ab. Mit dieser Staatsprüfung sind Sie befähigt, als Lehrer oder Lehrerin an einer öffentlichen Schule tätig zu werden.

Wo bitte geht's zum Referendariat? Infoveranstaltungen zum Vorbereitungsdienst

Sie möchten demnächst in den Vorbereitungsdienst starten oder sind grundsätzlich interessiert und möchten sich einen Einblick in das neue Tätigkeitsfeld verschaffen? Dann sind Sie herzlich zu unseren Informationsveranstaltungen „Wo bitte geht’s zum Referendariat?“ eingeladen. Die Infoveranstaltungen bieten wir passend zu den Bewerbungsverfahren im Frühjahr und im Herbst an.

Weitere Informationen und Downloads zu den Veranstaltungen:

Bewerbung zum Vorbereitungsdienst in NRW

Sie bewerben sich für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) online über die Plattform SEVON. Dort finden Sie in der jeweiligen Bewerbungsphase die Bewerbungsfristen und die Ausbildungsstandorte. Die Einstellung erfolgt im Mai und in der Regel auch im November.

SEVON

Planung und Fristen
Bei der Bewerbung zum Vorbereitungsdienst müssen Sie verschiedene Termine beachten: den Termin zur Einstellung, die Fristen zur Bewerbung und den Nachweis des Studienabschlusses. Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Zeiträume aufgelistet. Die genauen Termine werden jeweils zum Bewerbungszeitraum bekannt gegeben.

  • Einstellung zum Mai:
    Bewerbungszeitraum: ca. Oktober bis Mitte November
  • Einstellung zum November:
    Bewerbungszeitraum: ca. Ende April bis Anfang Juni
  • Zeugnis-Nachreichung:
    Ohne Zulassungsverfahren: spätester Nachreichtermin ca. 2-4 Wochen vor dem Einstellungstermin
    Mit Zulassungsverfahren: spätester Nachreichtermin ca. 10 Wochen vor dem Einstellungstermin

Ein Zulassungsverfahren ist notwendig, wenn die Zahl der Bewerbungen größer ist als die Zahl der Ausbildungsplätze. In den letzten Jahren konnte allerdings allen Bewerberinnen und Bewerbern ein Ausbildungsplatz angeboten werden.

Vorbereitungsdienst in anderen Bundesländern

Grundsätzlich sollte es möglich sein, dass Sie den Vorbereitungsdienst auch in einem anderen Bundesland absolvieren können. Hierfür ist immer ein Anerkennungsverfahren notwendig. Wenn Sie nach dem Vorbereitungsdienst in einem anderen Bundesland arbeiten wollen, sollten Sie sich vor dem Wechsel im Bundesland Ihrer Wahl beraten lassen, da sich die Einstellungsbedingungen unterscheiden.