Blumenberg Lectures

Chantal Mouffe, University of Westmister, London, "The Affects of Democracy"

29.09.2017 - Juridicum, Hörsaal JUR4 - 18:15 Uh
Chantal Mouffe
© Stephan Röhl - flickr, CC BY-SA 2.0

Die Reihe der Blumenberg Lectures wird beendet durch Chantal Mouffe, die seit den 1980er Jahren eine der wichtigsten Stimmen im Feld der politischen Theoriebildung ist. An der Westminster University London leitet sie das Centre for the Study of Democracy, wo sie als erklärte Postmarxistin nach einer Antwort auf das weltweite Erstarken der politischen Rechten sucht. Mit ihrer These, dass Vernunft in der politischen Debatte zu kalt sei, um Gemeinschaft zu stiften, dass die Debatte radikal und leidenschaftlich geführt werden müsse, dass es einen linken Populismus brauche, hat Chantal Mouffe scharfe Kritik auf sich gezogen. In ihrem Vortrag wird sie erläutern, warum für sie Leidenschaft [passion] ein zentraler Begriff zum Verständnis aktueller politischer Prozesse ist und welche Schlüsse daraus für die politische Praxis zu ziehen sind. Mit ihrem daraus erwachsenden Interesse für radikale künstlerische Strategien ist sie nahe bei den Fragen, die die Kuratoren der Skulptur Projekte 2017 stellen.

Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Frau Mouffe wird ihren Vortrag in englischer Sprache halten.

Blumenberg Lectures

Erhard Schüttpelz, Universität Siegen, "Die Öffentlichkeit und ihre Veröffentlichungen. Einige Vergleiche von der Steinzeit bis heute"

13.09.2017 - Juridicum, Hörsaal JUR4 - 18:15 Uhr
Schüttpelz
© Universität Siegen

Achtung! Die Veranstaltung fällt aus!

Mit Erhard Schüttpelz kommt ein ausgewiesener Literatur- und Medienwissenschaftler nach Münster, der seine wissenschaftlichen Positionen innerhalb der besonderen Atmosphäre von universitären Forschungsverbünden, also im direkten Austausch mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihrer jeweiligen Disziplinen entwickeln konnte. Heute ist er Sprecher des an der Universität Siegen ansässigen Sonderforschungsbereichs (SFB) "Medien der Kooperation", der seit 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. In diesem SFB proben Schüttpelz und seine Mitstreiter einen "practice turn", indem sie den Blick auf die Umgangsweisen mit Medien, die Medienpraktiken, lenken. Diese, so die These, weisen schließlich eine deutlich längere Kontinuität auf, als die von ihnen bespielten Einzelmedien. In diesem Sinne wird Schüttpelz in seiner Blumenberg Lecture die kooperativen Prozesse, in denen sich Öffentlichkeit seit den Anfängen menschlicher Kultur konstituiert, vergleichend betrachten.

Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Herr Schüttpelz wird seinen Vortrag in deutscher Sprache halten.

Blumenberg Lectures

Juliane Rebentisch, Hochschule für Gestaltung, Offenbach "Die Performanz der Potenzialität. Über das Erscheinen im digitalen Netz"

31.08.2017 – Juridicum, Hörsaal JUR2 - 18:15 Uhr
Rebentisch_
© Faceland Berlin

In der Kunstwelt ist die Philosophin und Soziologin Juliane Rebentisch vor allem durch ihre Beiträge zu Fragen der künstlerischen Autonomie und ästhetischen Erfahrung bekannt. Insbesondere mit ihrer Einführung Theorien der Gegenwartskunst (2013) hat sie Kunstschaffenden und -forschenden einen Kompass an die Hand gegeben. In ihrer Blumenberg Lecture wird sie sich einem weiteren Themenfeld widmen, das sie bereits in ihrem Buch Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz (2012) in den Blick nahm. Ausgehend von Hannah Arendts Begriff des "Erscheinungsraums", der Sphäre, in der Menschen öffentlich in Erscheinung treten sowie handelnd und sprechend miteinander umgehen und auf diese Weise Gesellschaft gestalten, fragt sie, ob und wie das digitale Netz ein solcher Raum demokratischer Aushandlungsprozesse sein kann.

Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Juliane Rebentisch wird ihren Vortrag in deutscher Sprache halten.
Aktuelle Informationen unter go.wwu.de/blumenberg und www.skulptur-projekte.de

Blumenberg Lectures

Philipp Oswalt,,Universität Kassel und Theo Deutinger, Amsterdam "Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?"

26.07.2017 - Fürstenberg-Haus, Hörsaal F2 - 18:15 Uhr
Oswalt Deutinger
© TD Architects

Die Frage „Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?“ begleitet den Architekten und Stadtplaner Philipp Oswalt schon seit seiner Zeit als Direktor und Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau. Zuvor hatte er unter anderem in dem vielbeachteten Projekt „Schrumpfende Städte “ einen breiten, interdisziplinären Zugriff auf Fragen der Stadtentwicklung und Möglichkeiten der Intervention demonstriert. Mit der Hinwendung zur Gestaltung scheint ein utopisches Element auf, das auch Theo Deutinger in seinem aktuellen Projekt „Ruhrmoderne“ bewegt. Dort prüft dieser, ob sich das architektonische Erbe der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet bzw. die zugrundliegenden Konzepte als Ausgangspunkt für zukunftsweisende Stadtentwicklung im Zeichen des Strukturwandels eignet. In ihrer gemeinsamen Blumenberg Lecture geben sie Auskunft über den Stand ihrer Überlegungen.

Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Philipp Oswalt und Theo Deutinger werden ihren Vortrag in deutscher Sprache halten.

Schließung der Bibliothek für drei Wochen

Die Bibliothek des Instituts für Kunstgeschichte schließt aufgrund des Umzugs vom 28.08.2017 bis (voraussichtlich) 22.9.2017. Bücher können zu den üblichen Konditionen (siehe Bibliothek) ausgeliehen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Aufsicht. Das Institut und die Bibliothek sind (voraussichtlich) ab dem 25.9.2017 am Domplatz 23 wieder geöffnet.

Blumenberg Lectures

Alexander Alberro, Columbia University, New York, "Contemporary Art Between the Regional and the Global"

21.07.2017 - Juridicum, Hörsaal JUR3 - 18:15 Uhr
Alexander Alberro
© Barnard College

Alexander Alberro beschäftigt sich schon lange mit der Frage, wie sich der verlorene Kontakt zwischen der Gegenwartskunst und der Kunstgeschichte bzw. ihren Narrativen wiederherstellen lässt. Ist es sinnvoll die Kunst der vergangenen 25 Jahre im Hinblick auf verbindende Strukturen - wenn es denn welche gibt - zu untersuchen? Welche theoretischen oder praktischen Verfahren können dabei helfen, sowohl die Leitlinien regionaler Traditionen als auch die vermeintliche Globalisierung der Kunstwelt der letzten Jahre zu verstehen? Eine Antwort auf diese Fragen sieht Alberro in der Überwindung der gedanklichen Trennung zwischen regionalen und globalen Kunst-Räumen. Verortet man die Kunstentwicklung in einem Vermittlungsraum zwischen diesen beiden Polen, einem Raum jenseits der Domäne des Politischen, so treten Fragen, Diskurse und Entwicklungen spezifisch künstlerischer Art in den Vordergrund. Konflikte aller Art erscheinen so im Sinne einer künstlerischen Logik und einer künstlerischen Form gebrochen, verwässert oder verwandelt. Mit einer solchen Betrachtungsweise, so Alberros Hypothese, könne eine angemessene Beschreibung z.B. der Entwicklung neuer Kunstformen, der Ästhetik einzelner Kunstwerke und ihrer Verbindungen zur Sphäre des Politischen, der Wirtschaft und des Sozialen gelingen.

Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Herr Alberro wird seinen Vortrag in englischer Sprache halten.

Skulptur Projekte Archiv

Archivmaterial ausstellen / Displaying Archives. Podiumsdiskussion mit Günter Herzog, Kasper König, Ursula Frohne und Marianne Wagner

12. Juli 2017, LWL-Museum für Kunst und Kultur, 19:00 Uhr
Skulptur-projekte-archiv
© LWL / Skulptur Projekte Archiv

Begleitend zur aktuellen Präsentation von Archivalien aus dem Skulptur Projekte Archiv zu den Beiträgen des amerikanischen Künstlers Michael Asher, der insgesamt viermal an der Ausstellung teilgenommen hat, findet am 12. Juli 2017 um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion statt. Zum Thema „Archivalien ausstellen“ diskutieren Ursula Frohne und Marianne Wagner mit Günter Herzog, Leiter des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels (ZADIK) und Kasper König, künstlerischer Leiter der Skulptur Projekte. Die Veranstaltung findet im ersten Obergeschoß des Lichthofs des LWL-Museums statt. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Blumenberg Lectures

Gesa Ziemer (HafenCity Universität, Hamburg), „Vom Dialog zum Doing? Öffentliche Räume im Fokus der Interessen Vieler“

10.07.2017, Fürstenberg-Haus, Hörsaal F2, 18:15 Uhr
Gesa Ziemer
© Gesa Ziemer

Städte werden zukünftig weltweit nicht nur größer, sondern vor allem auch dichter. Wir werden also in den nächsten Jahrzehnten damit beschäftigt sein, Stadtverdichtung an Lebensqualität zu messen: Wieviel und welches Grün brauchen wir? Wie wollen wir wohnen? Wollen wir Kunst auf öffentlichen Plätzen? Bürgerinnen und Bürger wollen Entscheidungen, die an Flächenkonkurrenzen gebunden sind, nicht mehr top down verordnet bekommen, sondern mitdiskutieren. Das City Science Lab der HafenCity Universität entwickelt digitale interaktive City Scopes, an denen Bürgerbeteiligung durchgeführt wird. Ziemer berichtet am Beispiel des City Scopes Finding Places – Hamburg sucht Flächen für Flüchtlingsunterkünfte über die Erfahrungen und aktuellen Diskussionen beim Einsatz dieses Tools mit Bezug auf eine politisch aufgeladene Debatte.

Eine Kooperation der Skulptur Projekte Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit großzügiger Unterstützung der Universitätsgesellschaft Münster e.V., der Sparkasse Münsterland Ost sowie der Gerda Henkel Stiftung.

Aktuelle Informationen unter go.wwu.de/blumenberg und www.skulptur-projekte.de

Vortrag auf Deutsch, Eintritt frei

Blumenberg Lectures

Oliver Marchart, Universität Wien, „Pre-enacting Public Space. Zur Herstellung von Öffentlichkeit durch Praktiken des Pre-enactments“

30.06.2017 - Juridicum - Hörsaal JUR4 - 18:15 Uhr
Marchart
© Universität Wien

Von der Universität Wien kommt der Philosoph und Soziologe Oliver Marchart nach Münster. Im Rahmen der Blumenberg Lectures wird er über das recht junge Phänomen der Pre-enactments sprechen, eine Form von künstlerischer Performance, die in Erwartung zukünftiger Ereignisse Reaktions- und Protestformen science-fiction-artig imaginiert. Weitere Informationen zu dem Vortrag finden Sie auf den Seiten der Blumenberg Lectures.
Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Gastvortrag: „Projizierte Kunstgeschichten“ von Dr. Doris Berger

28.06.2017, 18:00 Uhr c.t., Institut für Kunstgeschichte, Raum 106/107
Doris Berger
© Doris Berger

Filmische Künstlerporträts entfalten eine facettenreiche Strahlkraft. Sie wirken auf unsere Vorstellungen vom Künstlerdasein und von künstlerischer Produktion. Der Fokus des Vortrags über »projizierte Kunstgeschichten« liegt auf biografischen Spielfilmen (Biopics), in denen die Lebensgeschichten von Künstlerinnen und Künstlern auf dramatisierende Weise inszeniert und von Schauspielstars verkörpert werden.

Dr. Doris Berger ist Ausstellungskuratorin am Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles. Davor war sie Kuratorin am Skirball Cultural Center und Postdoctoral Fellow am Getty Research Institute in Los Angeles. Bis 2004 war sie Direktorin des Kunstvereins Wolfsburg. Lehrtätigkeiten an Universitäten in Berlin, Braunschweig, Wien.

Publikationen: Light & Noir: Exiles and Émigrés in Hollywood, 1933–1950, Los Angeles 2015. Projected Art History: Biopics, Celebrity Culture, and the Popularizing of American Art, London/New York 2014; Projizierte Kunstgeschichte: Mythen und Images in den Filmbiografien über Jackson Pollock und Jean-Michel Basquiat, Bielefeld 2009.

Dr. Angela Dressen, The Harvard University Center for Italian Renaissance Studies, Florenz, „Von der digitalen Kunstgeschichte zu den Digital Humanities – ein Überblick“

22. Juni 2017, 14-16 Uhr, Institut für Kunstgeschichte, Raum 106/107
Digital Humanitie
© WordCloud

In welchem Verhältnis stehen digitale Kunstgeschichte und Digital Humanities zueinander und welche Konzepte und Ansätze gibt es zu beiden? Diese kurze Einführungsveranstaltung möchte einen Überblick über das neue Feld der digitalen Forschung geben, welche oft interdisziplinär, mit fließenden Grenzen zu anderen Fächern erfolgt. Es sollen Grenzen und Möglichkeiten der digitalen Forschung sowie deren Projektentwicklungen aufgezeigt werden.

Blumenberg Lectures

Thomas Keenan, Bard College, New York, "No Common Ground Without Contest: Human Rights and Images of Migration"

19.06.2017 - Fürstenberg-Haus - Hörsaal F2 - 18:00 c.t
Keenan
© Sally Tsoutas © Western Sydney University

Metaphern helfen uns, die Welt und ihre Phänomene zu verstehen. Dies erkannte schon der Münsteraner Philosoph Hans Blumenberg. Unter dem Titel Metaphern des Gemeinsinns – Contesting Common Ground knüpfen die Blumenberg Lectures aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven daran an und diskutieren Grundfragen der Skulptur Projekte. Thomas Keenan lehrt Medien- und Literaturwissenschaften am Bard College, wo er das Human Rights Project leitet und an der Entwicklung des ersten Human Rights-Studiengangs in den USA beteiligt war. Er war unter anderem Vorstandsmitglied der Menschenrechts-Organisationen WITNESS und Scholars at Risk und Mitherausgeber der Zeitschriften Journal of Human Rights und Humanity. Seine Bücher New Media, Old Media (2006, gemeinsam mit Wendy Chun) und Mengele‘s Skull (2012, gemeinsam mit Eyal Weizmann) fanden auch in Deutschland ein breites Publikum.
Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost. Weitere Informationen unter: go.wwu.de/blumenberg

Die Karlskirche in Wien im Spannungsfeld von Religion und Politik. Neue Perspektiven der Forschung

Internationale Tagung, Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte, 23./24. Juni 2017
Karlskirche
© Jens Niebaum

Die Karlskirche in Wien gehört zu den prominentesten europäischen Sakralbauten der Zeit um 1700. Als Votivkirche von Kaiser Karl VI. aufgrund eines Gelübdes zur Abwendung der Pestepidemie von 1713 gestiftet, wurde sie ab 1716 nach einem Entwurf des kaiserlichen „Ober-Bau-Inspectors“ Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet. Anläßlich des 301. Jahrestages der Grundsteinlegung präsentieren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen in einer internationalen Tagung, die von den Instituten für Kunstgeschichte der Universitäten Wien und Münster organisiert wird, neue Forschungsergebnisse zum Kirchenbau und seiner Ausstattung selbst, aber auch zu ihrem historischen Kontext. Das Kolloquium findet statt am 23./24. Juni im Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien; für das Programm klicken Sie bitte hier.

92. Kunsthistorischer Studierendenkongress: Projekt, das

Münster, 15.-18. Juni 2017
Screenshot-2017-02-26-17-00-29
© Jana Bernhardt

Vom 15. bis 18. Juni ist Münster Ausrichtungsort des 92. Kunsthistorischen Studierendenkongresses – einer Fachkonferenz, die gleichzeitig Vollversammlung aller Studierenden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften im gesamten deutschsprachigen Raum ist. Unter dem Leitthema des Projekts bietet der KSK neben wissenschaftlichen Vorträgen studentischer Referent_innen auch ein darauf abgestimmtes kulturelles Rahmenprogramm in Form von Stadt- und Museumsführungen. Darüber hinaus wird sich der Hochschulpolitische Workshop der prekären Lage des Instituts in Osnabrück widmen. Öffnen Sie die Programübersicht zum Kongress. Weitere Informationen unter www.kskmuenster.de.

Blumenberg Lectures

Laura Kurgan, Columbia University, New York, "Conflict Urbanism, Recent Projects at the Center for Spatial Research"

12.06.2017 - Fürstenberg-Haus - Hörsaal F2 - 18:00 c.t.
Laura Kurgan
© wikipedia - creativecommons BY-SA 4.0

Die Serie der Blumenberg Lectures eröffnet Professor Laura Kurgan mit einem Einblick in die Arbeit des von ihr geleiteten Center for Spatial Research. Auf der Basis frei im Internet verfügbarer Daten entwickelt sie visuelle Apparaturen, mit denen sie so komplexe Themen wie Klimawandel, Flüchtlingsströme oder Artensterben und ihre Auswirkungen auf die gebaute Welt für eine breite Öffentlichkeit anschaulich machen will (siehe Pressemitteilung).
Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Blumenberg Lectures

Zehn Vorträge in der Reihe „BLUMENBERG LECTURES 2017“

2017-05-28-blumenberg-lectures
© WWU

Vom 10. Juni bis zum 1. Oktober 2017 finden die Skulptur Projekte Münster statt. In diesem Zeitraum organisiert die Westfälische Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit den Skulptur Projekten, wie schon 2007, die Reihe der „Blumenberg Lectures“. In zehn Vorträgen nehmen unter der Überschrift Metaphern des Gemeinsinns – Contesting Common Ground internationale Expertinnen und Experten gesellschaftliche und politische Fragen der Ausstellung zum Anlass, um sie aus der Perspektive ihrer Fächer zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Blumenberg Lectures und dem Flyer.
Die Blumenberg Lectures 2017 sind eine Kooperation der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Skulptur Projekten. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und der Sparkasse Münsterland Ost.

Tagung: Sakralität an europäischen Höfen: Bau – Bild – Ritual – Musik (1648-1740)

Münster, 4.-6. Mai 2017
Sakralit _t An Europ _ischen H _fen
© Jens Niebaum

Die Tagung widmet sich der Frage, wie und in welchen Kontexten Konzepte von Sakralität des Königs bzw. Kaisers als Legitimationsressource und Repräsentationsstrategie in den künstlerischen Medien zu einem zentralen Thema werden.
Konzept und Organisation: Institut für Kunstgeschichte der Universität Münster (Prof. Dr. Eva-Bettina Krems, Dr. Jens Niebaum) und Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien (Univ.-Doz. Mag. Dr. Herbert Karner, Univ.-Doz. Mag. Dr. Werner Telesko). Weitere Details zur Tagung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Denkmalpflege: Poster-Präsentation

Im Wintersemester 2015/16 haben Studierende im Rahmen einer Lehrveranstaltung zur Denkmalpflege von Dr. Oliver Karnau die prägenden Elemente des Ochtruper Stadtteils Langenhorst untersucht und ihre Ergebnisse öffentlich präsentiert. Die dafür erarbeiteten Poster sind nun in der Bibliothek des kunsthistorischen Instituts zu sehen.

Förderung zur Erschließung des Archivs der Skulptur Projekte erhalten

Das Institut für Kunstgeschichte und das LWL-Museum für Kunst und Kultur erhalten von der VolkswagenStiftung eine dreijährige Förderung zur Erschließung des Archivs der Skulptur Projekte. Im Rahmen der Förderinitiative „Forschung in Museen“ werden eine Doktorandenstelle am Institut sowie zwei Stellen für einen Archivar und eine wissenschaftliche Kraft am Museum entstehen.

Informationen zum neuen Master jetzt online

Den aktuellen Studienverlaufsplan, eine Übersicht über die Studien- und Prüfungsleistungen sowie die neue Prüfungsordnung (inklusive Modulbeschreibungen) können Sie hier einsehen.

Die neue Bilddatenbank ist online!

Ab sofort steht allen Studierenden und Lehrenden der Kunstgeschichte das umfangreiche Bildmaterial der neuen Verbund-Datenbank EasyDB zur Verfügung. EasyDB ist unter der Hauptrubrik Bildarchive erreichbar.

Lageplan Domplatz 6

Plan Domplatz_