"Lasst uns niemals vergessen, immer vergeben, aber vor allem verstehen" - Bittschreiben verfolgter Juden an Papst Pius XII. und die Bürokratie im Vatikan

Vortrag an der vhs Hamm

Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf und Dr. Barbara Schüler

Zur Zeit des NS-Regimes schrieben tausende jüdische Menschen Briefe an die katholische Kirche und baten Papst Pius XII. und den Vatikan um Hilfe. Bis zur Öffnung der Bestände Pius XII. im März 2020 waren diese in den geheimen Archiven des Vatikan unter Verschluss. Kirchenhistoriker Professor Dr. Hubert Wolf aus Münster und sein Team haben diese Briefe entdeckt. Sie edieren sie komplett unter www.askingthepopeforhelp.de online und werten sie aus. Sie analysieren aber auch, wie die vatikanische Bürokratie mit diesen Bitten umging, ob geholfen wurde oder eher nicht. Sieben Jahre nach der Öffnung der geheimen Archive geben Professor Dr. Hubert Wolf und Dr. Barbara Schüler in einer Szenischen Lesung jüdischen Menschen, deren Andenken die Nationalsozialisten auslöschen wollten, ihre Stimme wieder zurück. Sie zeigen auch, wer den Papst um was gebeten hat und was hinter den hohen Mauern des Vatikans geschah. Und wir erfahren, was der Papst wann vom Holocaust wusste und warum er öffentlich dazu geschwiegen hat.

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Rubrik
Vorträge, Vorlesungen
Zeitraum
-
Reihe
Ort
vhs im Heinrich-von-Kleist-Forum | Platz der Deutschen Einheit 1 | 59065 Hamm
Eintritt
kostenlos
Anmeldung
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Veranstalter/
Kontakt
EVZ-Projekt Asking the Pope for Help
Domplatz 23
48143 Münster
hubert.wolf@uni-muenster.de
+49 251 83-26917

Ansprechpartner:in


Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
Verena Bäumer
Aegidiistraße 67
48143 Münster
verena.baeumer@uni-muenster.de
+49 251 83-26913