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Demokratiebildung & Bewertungskompetenz – Neue Unterrichtskonzepte für den Chemieunterricht

Prof.‘in Dr. Annette Marohn und Anna Klose | Seminar

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Ziele und Inhalte der Veranstaltung

Demokratiebildung bildet ein Querschnittsthema für alle Unterrichtsfächer der allgemeinbildenden Schulen. Lehramtsstudierende müssen daher nicht nur eigene Demokratiekompetenzen entwickeln, sondern zugleich müssen sie darauf vorbereitet werden, diese Kompetenzen später auch bei Schüler*innen stärken zu können.


Zu diesem Zweck setzen sich die Studierenden in dem chemiedidaktischen Master-Seminar mit vier innovativen Unterrichtskonzepten zur Demokratiebildung auseinander, die im Rahmen von Design-Based Research-Projekten entwickelt wurden.


Die Studierenden lernen dabei Indizien für Fake News kennen und entlarven manipulative Strategien. Sie üben, kontrovers zu argumentieren, und erleben, wie stark kognitive Verzerrungen unsere Entscheidungen beeinflussen können. Die Studierenden werden angeregt, eigene Bewertungen kritisch zu hinterfragen, um konträre Perspektiven besser verstehen zu können. Zudem lernen sie, Themen der Nachhaltigkeit multiperspektivisch zu beurteilen, um daraus individuelle Optionen für das eigene Handeln abzuleiten.


Unterstützt durch analoge und digitale Vorlagen sowie durch KI-Prompts werden sie zudem angeleitet, die kennengelernten Konzepte auf weitere Themen und Unterrichtsfächer zu übertragen und eigenständig Lernmaterialien zur Förderung demokratischer Kompetenzen zu entwickeln.