Ziele und Inhalte der Veranstaltung

Die Lehrveranstaltung vermittelt philosophische Zugänge zu Gender und Diversität und zeigt deren Relevanz für die Demokratiebildung auf. Ziel ist es, ein kritisches Bewusstsein für gesellschaftliche Machtverhältnisse, Geschlechterkonstruktionen und intersektionale Benachteiligungen zu entwickeln. Anhand zentraler philosophischer Ansätze – etwa von Judith Butler oder Miranda Fricker – werden strukturelle Diskriminierung und damit verbundene epistemische Ungerechtigkeiten analysiert und Handlungsmöglichkeiten für eine inklusive Bildungspraxis erarbeitet.

Der Aufbau der Veranstaltung verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Bezügen: Zunächst werden Schlüsselbegriffe wie Intersektionalität, Queer Theory und soziale Gerechtigkeit erörtert. Im Anschluss wird diskutiert, worin der Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit und demokratischen Prinzipien wie Teilhabe, Gleichberechtigung und Solidarität besteht.