Ziele und Inhalte der Veranstaltung

Aufgrund seiner hohen Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen sowie den zahlreichen authentischen und oft persönlich bedeutsamen Entscheidungsmöglichkeiten bieten Bewegung, Spiel und Sport besondere Möglichkeiten, demokratische Prozesse lebensweltlich erfahrbar zu machen. Sind die Angebote zudem partizipativ gestaltet, können sie die demokratische Bildung der Teilnehmenden zielgerichtet fördern.

Im Seminar werden zunächst allgemeine und sportpädagogische Theorien und Konzepte der Demokratiebildung und Partizipationsförderung erarbeitet und diskutiert. Auf dieser gemeinsamen Grundlage entwickeln die Studierenden dann sechs unterschiedliche Projekte zum Thema Sport und Demokratie aus einer vornehmlich sportpädagogischen Perspektive.

Dabei ist sowohl die Zusammenarbeit mit Schulen, Sportvereinen, aber auch mit anderen Instituten der Universität angedacht. Die Projekte können sowohl praxisorientiert als auch wissensgenerierend angelegt sein. Die genaue Ausgestaltung und Zielsetzung liegt dabei in der Hand der Projektgruppen, die ihre Ergebnisse zum Abschluss der Veranstaltung in einer Posterpräsentation vorstellen.