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Grundlagen pädagogischer Diagnostik und individueller Förderung im Umgang mit Heterogenität

Dr. David Christopher Rott | Seminar

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Ziele und Inhalte der Veranstaltung

Heterogenität, pädagogische Diagnostik, individuelle Förderung: Diese Trias ist eine Sammlung von Schlagworten, die bildungspolitische, schulpraktische, aber auch bildungswissenschaftliche Auseinandersetzungen erfordert. Das Seminar „Grundlagen pädagogischer Diagnostik und individueller Förderung im Umgang mit Heterogenität“ richtet sich an Studierende aller Lehrämter und zielt darauf ab, grundlegende Begriffe kennenzulernen und sich mit diesen kritisch auseinanderzusetzen, um auf dieser Basis weitergehende Reflexionen von Schule, Unterricht und Lehrer*innenhandeln angehen zu können. Neben der Beschäftigung mit der Forschungsliteratur werden Methoden des reflexiven Schreibens und des biografischen Lernens im Seminar genutzt, um den Diskurs zu eröffnen. Geplant sind Gespräche mit Expert*innen aus dem schulischen Feld und auch Schulbesuche. Die Absprachen hierzu erfolgen im Seminar. Die Studierenden werden aktiv in die Ausgestaltung des Seminars eingebunden, etwa mit Blick auf die Themensetzungen und die einzuladenden Expert*innen. Damit werden demokratische Strukturen in der Lehre erfahrbar gemacht, die auch in der späteren Praxis der angehenden Lehrpersonen adaptiert werden kann. In diesem Semester wird über Beteiligungsformate auch das Thema der partizipativen Leistungsbewertung nicht nur theoretisch erarbeitet, sondern auch für die Seminargruppe selbst umgesetzt. Das Seminar ist ein hochschuldidaktischer Baustein des Lehr-Lern-Labors „Diagnose und Individuelle Förderung“.