Lehrveranstaltung

Vorlesungen zur audiovisuellen Medienkompetenz

Sie möchten einen eigenen Film machen? Dann sind Sie beim ZIV Servicepunkt Film an der richtigen Adresse. In unseren Seminaren lernen Sie alles über Storyboards, Blende, Weißabgleich und Co.!

Am Servicepunkt Film finden regelmäßig Lehrveranstaltungen statt, um audiovisuelle Medienkompetenz in den Fachbereichen der Universität zu etablieren und nachhaltig zu stärken.
Die stark handlungsorientierten Blockveranstaltungen versetzen die Teilnehmer in die Lage, eigene Videoproduktionen durchzuführen – von der Idee zum fertigen Film. Und das von der Planung – über die Kamera- und Tonaufzeichnung – bis hin zum digitalen Videoschnitt. 
Abschließend sollen die Teilnehmer in Planung und Umsetzung themengebundene Kurzfilme erstellen. Beispiele zu Filmen aus Lehrveranstaltungen finden Sie auf den Videoportal der WWU. Zur Umsetzung des Seminars verfügen wir über eine professionelle audiovisuelle Medientechnik. Die Lehrveranstaltung erfolgt in Gruppen von maximal 5-8 Personen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und erfordert eine Voranmeldung.

Nähere Informationen und Ansprechpartner:

Herr Olaf Glaser
Scharnhorststraße 100

48151 Münster
Telefon: +49 (0) 251 83 29249

E-Mail: Olaf.Glaser@uni-muenster.de

Die audiovisuelle Medienkompetenzvermittlung besteht aus einem theoretischen Grundlagenteil und einem medienpraktischen Übungsteil – hier ein Überblick:

  • Bildsprache: filmische Stilmittel und Funktionen, Einstellungsgrößen
  • Einführung in die szenische und die dokumentarische Videoarbeit
  • Kameratechnik: Übungen zur professionellen Bildaufnahme im Studio, Übungen zur Bildsprache und schnittgerechtes Drehen
  • Tontechnik: Übungen zur professionellen Tonaufzeichnung
  • Lichttechnik: Beleuchtung bei Innenaufnahmen, Interviewsituationen
  • Organisation und Planung: Redaktionelles Arbeiten, Technik-, Personaldisposition, Drehplan, Schnittvorbereitung
  • Umsetzung von Idee oder Thema in Bild-Ton-Verbindungen

Phasen der Videoproduktion

Konzeption

Vor Drehbeginn wird die Filmidee in Textform (Exposé, Treatment, Drehbuch, Storyboard) fixiert. Das Exposé ist die kurze Ideenskizze aus der das Treatment, das Filmkonzept zur Vorlage für die Dreharbeiten entsteht. Im Drehbuch werden Dialoge, Drehorte und Handlungsabläufe dokumentiert. Das Storyboard ist die zeichnerische Version des Drehbuchs und dient als visuelle Vorlage zur Erstellung von Bildfolgen und allen Beteiligten als Handlungsorientierung bei der Projektrealisierung.

Produktion

Die Dreharbeiten nach konzeptioneller Vorlage (Drehbuch, Storyboard) sind der bekannteste Teil der Produktion. Strukturell lässt sich jede Produktion in vier Phasen gliedern: Die Planungsphase (Idee, Drehplan und Finanzen), die Organisationsphase (Planung von Drehorten, Personal und Technik), die Dreharbeiten (Bild- und Tonaufnahmen) und die Postproduktion (Nachbearbeitung, Verwertung).

Postproduktion/Videoschnitt/Montage

Die Funktion der Montage (Film-/Videoschnitt) ist die Erzeugung von Bild-Ton-Verbindungen.
Sie organisiert die inhaltlichen, zeitlichen und räumlichen Ebenen eines Films. Hierzu werden die von der Kamera aufgenommenen Bewegtbilder und die sie begleitenden O-Töne (Interview, Statement) und die Athmo (Umgebungsgeräusche) gesichtet, aussortiert und sinnstiftend miteinander verbunden.

Publikation

Audiovisuelle Medienprodukte (Videos) werden an der Universität Münster zu Forschungsdokumentation und zur Außendarstellung oder im E-Learning Bereich, eingesetzt. Hierzu gibt es verschiedene Verwertungs- und Veröffentlichungsmöglichkeiten. Die Erstellung von Datenträgern wie DVDs oder die Online-Verwertung in digitalen Publikationen (Streaming, Downloads oder Online-Portalen) ermöglichen ein weites Verwendungsspektrum.


Stand: 21.10.2011