Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte beginnt im Sommersemester 2026 mit dem Workshop "Junge Städteforschung"! Wir freuen uns auf spannende Vorträge und eine lebhafte Diskussion und laden am 24.04.2026 um 14 Uhr c.t. herzlich in den Seminarraum des IStG ein.
Freitag, 30. Januar 2026: The urban distribution over the past centuries
im IStG | Königsstraße 46 | 14 Uhr c.t.
Unser Veranstaltungsjahr 2026 beginnt mit dem Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte.
Wir laden alle Interessierten herzlich zum Workshop "The urban distribution over the past centuries" ein, der am 30.01.2026 um 14 Uhr c.t. im Seminarraum des IStG stattfindet.
Alle Informationen zu den Referierenden und den Vorträgen finden Sie unter folgendem Link auf unserer Veranstaltungsseite.
Freitags-Kolloquium am Freitag, 19. Dezember 2025: Junge Städteforschung
im IStG | Königsstraße 46 | 14 Uhr c.t.
Wir lassen das Veranstaltungs-Jahr 2025 mit dem Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städteforschung ausklingen und laden alle Interessierten herzlich zum Workshop "Junge Städteforschung" ein, der um 14 Uhr c.t. im Seminarraum des IStG stattfindet.
Alle Informationen zu den Referierenden und den Vorträgen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite
Wir freuen uns, Ihnen das Programm des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Wintersemester 2025/2026 präsentieren zu dürfen und möchten Sie herzlich zu unseren Workshops einladen, die am 19.12.2025 und am 30.01.2026 im Seminarraum des IStG (Königsstraße 46, 48143 Münster) stattfinden.
Weitere Informationen zum Freitags-Kolloquium erhalten Sie unter diesem Link
Am 26. und 27. Juni 2025 findet das nächste Freitags-Kolloquium im Sitzungszimmer des IStG statt. Den detaillierten Plan für diese Doppelveranstaltung zum Thema „Städteatlanten im Vergleich. Stadttypen, Quellen, Herrschaft & Topografie“ können Sie unter folgendem Link auf der Veranstaltungsseite des IStG finden. Beginn ist am 26.6.2025, um 15 Uhr.
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Sommersemester 2025
im Seminarraum des IStG | Königsstraße 46
Wir freuen uns, Ihnen das Programm des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Sommersemester 2025 päsentieren zu dürfen und möchten Sie herzlich zu unseren Workshops einladen, die im Seminarraum des IStG (Königsstraße 46, 48143 Münster) stattfinden.
Wir beginnen die Reihe am Freitag, 25. April 2025 um 14 Uhr c.t. mit dem Workshop "Junge Städteforschung". Folgende Beiträge bilden die Grundlage zur Diskussion:
Pia Oehler (Mainz)
Stände und Residenz. Beobachtungen zur Rolle der Landstände im (residenz-) städtischen Gefüge am Beispiel von Graz
Im Zuge der Reichsreformen unter Maximilian I. etablierten sich die Landstände gegen Ende des 15. Jahrhunderts zunehmend in den (Residenz-)Städten der habsburgischen Länder. Dies hatte nicht nur Auswirkungen auf das politische und gesellschaftliche Leben in den Städten, sondern beeinflusste zudem deren städtebauliche Entwicklung in den beiden folgenden Jahrhunderten. Die Referentin stellt ihr Dissertationsprojekt vor, das die verschiedenen Formen der landständischen Repräsentation in österreichischen Residenzstädten des 16. und 17. Jahrhunderts untersucht. Der Vortrag soll dabei einen umfassenden Überblick über die Ausrichtung der Forschung bieten und erste Ergebnisse zur Frage nach der Rolle der Landstände im städtischen Gefüge am Beispiel der Stadt Graz präsentieren.
Julian Lahner (Naturns, Italien)
Zentralisierung vor Ort. Städtische Eliten und die josephinische Magistratsreform in Bozen (1784–1786)
Die Kaufherren der europäischen Handelsmetropole Bozen erwirtschafteten in der Frühneuzeit enorme Gewinne und rissen die städtische Verwaltung an sich, um ungehindert ihre wirtschafts-politischen Interessen durchzusetzen. Erst Kaiser Joseph II. erließ 1784 eine Magistratsreform, die die Stadtherrschaft der Bozner Kaufleute brechen und die städtische Verwaltung in die zentralistischen Strukturen des aufgeklärten Staates einbinden sollte. Das brachte den gesamten Widerstand der Kaufleute zum Vorschein, sodass die sog. "Magistratssystematisierung" erst nach zwei Jahren umgesetzt werden konnte. Der Vortrag thematisiert die Verzögerungsstrategien und die Durchsetzung der Reform vor Ort.
Dorothea M. Hutterer (München)
Vorstädte visuell. Kartographische Einblicke in die Versorgung der frühneuzeitlichen Stadtgesellschaft
Vom Stadtzentrum, über Vorstädte bis zum Umland im Burgfrieden – Städte sind gewachsene Strukturen, deren einzelnen Räume jeweils eigene Funktionen zugewiesen werden können. Dabei sind umwelt-, sozial- und wirtschaftshistorische Themen vom Stadtraum ausgehend, über die Vorstädte und Krautäcker bis in die für Bürger nutzbare städtische Peripherie jeweils andere. Konflikte rund um Holznutzungsrechte, die Zuteilung von landwirtschaftlichen Flächen oder umstrittene Zufahrtswege zu Obstgärten und Krautäckern waren in der frühen Neuzeit häufig Anlass für die Erstellung von handgezeichneten Altkarten, die bis heute Aufschluss über die städtische Raumnutzung und -entwicklung geben. Im Vortrag werden visuelle Quellen der frühen Neuzeit herangezogen und unterschiedliche Ausgestaltungen von Vorstädten und ihrer Mehrfachfunktion aufgezeigt, um Einblicke in die Versorgung der frühneuzeitlichen Stadtgesellschaft zu erhalten.
Mirjam Theodora Wien (Erfurt)
Aneignung des städtischen Raums. Dominikaner und Ursulinen in der siebenbürgischen Stadt Sibiu
Der Vortrag behandelt anhand von Beispielen aus dem 15. und 18. Jahrhundert die religiöse Topographie der siebenbürgischen Stadt Sibiu. Dabei soll beleuchtet werden, wie sich insbesondere die Dominikaner und später die Ursulinen den städtischen Raum vor dem Hintergrund der Gesamtentwicklung der Stadt aneigneten. In beiden Fällen wird diskutiert, was diese Prozesse spezifisch städtisch machte und wie die durchgeführten Veränderungen die religiöse Dynamik innerhalb der Stadt beeinflussten.
Am Donnerstag, 26. und Freitag, 27. Juni findet der Workshop "Städteatlanten im Vergleich. Stadttypen – Herrschaft – Topografie" statt. Der zweitägige Workshop beginnt am 26.06. um 14 Uhr; am 27.06. geht es um 09 Uhr weiter.
Mittlerweile liegen allein für Deutschland rund 270 Städteatlanten vor; Zeit also, dieses Material vergleichend auszuwerten. In dem Workshop diskutieren wir mit Teams aus Bonn, Marburg und Münster, was Städteatlanten zu raumbezogenen Fragestellungen der Stadtgeschichtsforschung beitragen können.
Alle Interessierten sind herzlich zu unseren Workshops in den Seminarraum des IStG eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge für das Freitags-Kolloquium am 25.04.2025
Das Institut für vergleichende Städtegeschichte veranstaltet gemeinsam mit der Professur für Westfälische und Vergleichende Landesgeschichte der Univresität Münster regelmäßig Kolloquien zu Problemen vergleichender Städtegeschichte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten („Freitags-Kolloquium“).
Das Kolloquium „Junge Städteforschung“ richtet sich dabei besonders an Nachwuchswissenschaftler*innen, die in diesem Rahmen ihre aktuellen Arbeiten und Projekte zur Diskussion stellen können. Ziel ist es, neue Forschungsgenerationen für die Städtegeschichte zu begeistern, die Diskussion und Vernetzung untereinander anzuregen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Für das Kolloquium am 25.04.2025 laden wir Sie herzlich ein, Ihre Beiträge einzureichen. Vorschläge im Umfang von bis zu 500 Wörtern (bibliographische Angaben, Kontaktdaten und Hinweise zum Lebenslauf ausgenommen) können bis zum 28.02.2025 im PDF-Format per E-Mail bei Dr. Angelika Lampen eingereicht werden. Die Beiträge können unterschiedliche Themenbereiche der vormodernen und modernen Städteforschung behandeln. Insbesondere begrüßen wir Beiträge, die sich mit der Entwicklung des Stadtraums bzw. mit räumlichen Aspekten städtischer Entwicklung beschäftigen.
Das Kolloquium findet am Freitag, 25.04.2025, 14:15–18:30 Uhr statt.
Das Kolloquium findet in Präsenz statt. Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Wintersemester 2024/25
am 17. Januar im Seminarraum des IStG | Königsstraße 46 | 14 Uhr c.t. bis 18 Uhr
Am kommenden Freitag, 17.01.2025 lädt das IStG zum nächsten Workshop im Rahmen des Freitags-Kolloquiums im Wintersemester 2024/25 zum Thema "Digitale Erschließung serieller Verwaltungsschriftlichekeit aus der spätmittelalterlichen Stadt" ein.
Folgende Vorträge bieten die Grundlage zur Diskussion:
Thomas Ertl, Julian Helmchen, Wolfgang Schmidle (Berlin)
Wiener Häuserpreise im 15. Jahrhundert: Wie und wozu kann man sie erforschen?
Der Vortrag bietet einen Einblick in die Digitalisierung und Nutzung von Grundbüchern als historische Quellen, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen einer spätmittelalterlichen Großstadt zu verstehen. Wir versuchen zudem, unser Material dazu zu verwenden, um die Entwicklung der Wiener Häuserpreise des 15. Jahrhunderts zu ergründen.
Julian Krenz (Erlangen/Nürnberg)
Edition per Knopfdruck?! Herausforderungen und Schwierigkeiten (halb-)automatisierter Editionsarbeit am Beispiel der Nürnberger Briefbücher
Machine Learning, Handschriftenerkennung, Datenbanken: Digitale Werkzeuge lassen in den Geschichtswissenschaften vielfach auf Beschleunigung und Vereinfachung hoffen. Insbesondere zur Bearbeitung der Massenüberlieferung des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit scheint die Nutzung derartiger Tools attraktiv. Im Vortrag werden die entsprechenden Erfahrungen aus dem Editionsprojekt zu den Nürnberger Briefbüchern des 15. Jahrhunderts geteilt: Was hat gut funktioniert, was muss überdacht werden? Wo arbeitet der Computer für den Menschen, und wo ist es vielleicht gar andersherum?
Tobias Hodel (Bern)
Informationen aus vormodernen Texten extrahieren: Sprache mit Objekten und Konzepten verknüpfen
Grosse und kleine Sprachmodelle (language models) unterstützen die Extraktion von Informationen aus Texten der Vormoderne. Im Vortrag werden unterschiedliche Ansätze und deren Erfolgsaussichten vorgestellt, die in den Projekten der Berner Digital Humanities ausgetestet und verfeinert werden. Dabei müssen auch methodologische und epistemologische Herausforderungen bedacht werden, die ein historisches Verständnis voraussetzen. Somit wird die Nutzung der algorithmischen Systeme eine Aushandlungszone zwischen informatischen Anwendungen und Fachdisziplin.
Alle Interessierten sind herzlich in den Seminarraum des IStG eingeladen. Der Workshop beginnt um 14 Uhr c.t.