1. IStG und Corona
2. Neuerscheinungen
3. Bibliothek
4. Neuigkeiten aus dem Institut
Liebe Leserinnen und Leser,
wir schicken Ihnen heute einen kurzen Überblick über das Geschehen am Institut für vergleichende Städtegeschichte in den letzten, ereignisreichen Monaten.
1. IStG und Corona
Seit dem 19. März ist das IStG für die Öffentlichkeit geschlossen. Dementsprechend mussten alle Vorträge des Freitagskolloquiums verschoben werden. Wir hoffen, sie im Wintersemester ab dem 2. November nachholen zu können.
Die Bibliothek des IStG wurde am 4. Juni wieder geöffnet und ist wieder zu den üblichen Zeiten zugänglich. Selbstverständlich gelten die gängigen Abstands- und Hygieneregeln.
2. Neuerscheinungen
Ende Juni ist der zweite Band der Stadtgeschichte Gesekes in zwei Teilbänden erschienen. An dem insgesamt über 2000 Seiten starken Gesamtwerk waren mit Wilfried Ehbrecht, Ria Hänisch und Peter Johanek auch Wissenschaftler des IStG beteiligt.
Im September wird der 6. Band des „Deutschen Historischen Städteatlas“ zur thüringischen Stadt Mühlhausen in Druck gehen. Zu dem von Antje Schloms, Daniel Stracke und Helge Wittmann bearbeiteten Werk wird auch ein interaktives Online-Modul auf unserem Webportal „städtegeschichte.de“ freigeschaltet werden.
Auch das nächste Atlasprojekt des IStG steht schon fest: Ab 2021 wird als 7. Band der Reihe ein Atlas der alten Bischofsstadt und Landeshauptstadt Magdeburg erarbeitet.
3. Bibliothek
In unserer Bibliothek wurde die Corona-Schließung für eine dringend notwendige, umfangreiche Erweiterungs- und Umräumaktion genutzt. Es wurden sieben neue Regale angeschafft und in den Lesesaal integriert. Dadurch musste der Großteil der Bestände umgeräumt werden, was auch eine neue Beschilderung der Regale zur Folge hatte.
Nach dem kürzlich erfolgten Abschluss der Arbeiten hat unsere Bibliothek jetzt insgesamt 1376 laufende Regalmeter Platz für Fachliteratur. Diese Strecke entspricht etwa der dreieinhalbfachen Länge der Königsstraße in Münster!
4. Neuigkeiten aus dem Institut
- Am IStG gibt es zwei neue Projekte: Schon seit dem 1. Januar arbeitet Christof Spannhoff an einem Historischen Atlas der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf und der Stadt Münster. Ziel des Projekts ist sowohl ein Druckwerk als auch eine Internetpräsentation, erste interaktive Karten sind schon online verfügbar.
- Seit Anfang April ist das DFG-geförderte Projekt „Des Königs neue Steuer.Praktiken preußischer Herrschaftsorganisation am Beispiel der westfälischen Akzisestädte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (ca. 1700–1756)“, das Sebastian Schröder bearbeitet, am IStG beheimatet.
- In Zusammenarbeit mit den Digitalen Diensten der ULB Münster wird zurzeit eine neue nutzerfreundlichere Suchmaske für unsere Bibliographie zur vergleichenden Städteforschung erstellt. Nach Abschluss der aktuell laufenden Testphase wird die 170.000 Einträge umfassende Bibliographie unter anderem auch nach einer Ortsklassifikation durchsucht werden können.
- Das IStG ist auf Instagram! Seit dem 31. März versorgen wir mit dem Profil „staedtegeschichte“ unsere inzwischen 886 Abonnenten mit Informationen und Bildern aus dem Institut sowie interessanten Fundstücken aus unseren Sammlungen.
Mit freundlichen Grüßen aus Münster,
Ihr Institut für vergleichende Städtegeschichte
