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© Majlis Christiansen

Olympic Study Day des WGI: Skateboarden zwischen Lifestyle und Leistungssport

Am 9.7. richtete das Willibald Gebhardt Institut (WGI) in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Bildung und Kultur im Sport am Institut für Sportwissenschaft der Uni Münster aus Anlass des Olympic Study Day 2026 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Skateboarden und Olympia: Lifestyle oder Leistungssport?“ aus. Als Podiumsteilnehmer konnten bekannte Gesichter der Skateboard-Szene gewonnen werden: Skateboard-Pionier Titus Dittmann (Skate-Aid), Hans-Jürgen „Cola“ Kuhn (Bildungspolitiker und ehemaliger Vorsitzender der Skateboardkommission) und Julius Dittman (CEO bei Titus) diskutierten über die Entwicklung des Skateboardens zwischen DIY (Do-it-yourself) und Olympia samt der damit einhergehenden Regeln, Normen und Kommerzialisierung.
Während die Diskutanten die sportlichen Aspekte herausstellten, zeigte sich durch verschiedene Blitzlicht-Umfragen im Publikum, dass Skateboarden bei den rund 100 Gästen, Zuhörern und Studierenden eher mit einem bestimmten, unangepassten Lifestyle verbunden wird. Die Entwicklung dieser speziellen Sportart – 2028 wieder im olympischen Programm – bleibt spannend. Denn da Skateboarden – 2020 in Tokio sowie 2024 in Paris von den Veranstaltern als Demonstrationssportart ausgewählt – auch 2028 in Los Angeles zum Programm gehören wird, ist es künftig fester Bestandteil der Olympischen Spiele auch über LA 2028 hinaus.
Aufgelockert wurde die Diskussion durch kurze Video-Einspieler mit Stimmen aus dem Münsteraner Stadtbild, auch – aber nicht nur – in den lokalen Skateparks aufgenommen. „Eine sehr gelungene Veranstaltung zu einem spannenden Thema im Kontext Olympia“, zog WGI-Präsident Heinz Aschebrock Bilanz.
Im Rahmenprogramm des Olympic Study Day konnte auch eine mobile Miniramp genutzt werden, um im Anschluss an die Podiumsdiskussion selbst ein Gefühl für das Skateboarden zu bekommen. Im Selbstversuch wurde deutlich, dass neben Technik auch eine gehörige Portion Mut dazugehört.