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Was waren 2010 die meistgenutzten Webseiten der Bibliothek?

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Die statistische Analyse der letztjährigen 1,1 Mio. Internet-Zugriffe auf die Webseiten der Bibliothek – rund 3.000 pro Tag – erlaubt die Aufstellung einer Hitliste der Informationsangebote der ZB Med. Der Blog „Aktuelles“ hat – nicht überraschend – die Homepage als häufigsten Startpunkt abgelöst. Er verzeichnet seit Jahren einen wachsenden Zuspruch und ist auch von der Homepage prominent verlinkt. Deutlich abgeschlagen landet das Wissens-Wiki auf Platz 3 vor den iPad-Anwendungen, den E-Books, den Impact Faktoren und den Büchern. Die Zeitschriftensuche auf Platz 8 schlägt die Dissertationssuche nur knapp und wird gefolgt von den Datenbanken und der Benutzung. Das Profil der ZB Med wurde über 4.000-mal aufgerufen, ebenso wie die Artikelbestellungen über Rapidoc. Die Informationen für Studierende ist die meistgenutzte Seite einer Benutzergruppe.

  1. Aktuelles (208.561)
  2. Homepage (190.537)
  3. Wissens-Wiki (51.237)
  4. iPad-Anwendungen (37.911)
  5. Impact Faktoren (18.443)
  6. Zeitschriftensuche (15.755)
  7. E-Books (12.081)
  8. Bücher (11.146)
  9. Dissertationen (10.352)
  10. Zeitschriften (8.071)
  11. Datenbanken (6.688)
  12. Benutzung (5.795)
  13. Die Bibliothek (4.355)
  14. Artikelbestellung (4.250)
  15. Studierende (3.442)

Im Vergleich zu der Analyse für das Jahr 2008 (Top 10: Webseiten der Zweigbibliothek, damals noch mit den Robots-Zugriffen) überrascht am meisten die sprunghafte Zunahme der Zugriffe auf unseren Nachrichtenblog.

Neue Umfrage: Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin?

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Mit der Frage „Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin?“ oder „Wieso kommen Sie eigentlich gerade in unsere Bibliothek?“ wollen wir in der neuen Umfrage herausfinden, was die ZB Med attraktiv macht in ihren Augen. Vielleicht können wir uns ja in den von Ihnen genannten Punkten noch verbessern. Auf jeden Fall können wir etwas lernen durch Ihre Antworten. Die neue Umfrage finden Sie im Blog in der Navigationsleiste ganz links.

Update 10. Februar 2011: Die Ergebnisse finden Sie hier:

– hier gibt’s die Bücher, die ich brauche (66%, 54 Votes)
– Mitarbeiter sind auch ganz nett (52%, 43 Votes)
– in der Bib kann ich am besten lernen (52%, 43 Votes)
– hier lernen auch andere, das motiviert (49%, 40 Votes)
– hier sind die Leute, die ich kenne (27%, 22 Votes)
– komme nur schnell vorbei, um ein paar Bücher auszuleihen (21%, 17 Votes)
– ist einfach in der Nähe (12%, 10 Votes)
– hier sind alle anderen auch (11%, 9 Votes)
– gehe gern ins Bistro: Kaffee trinken, Brötchen essen (9%, 7 Votes)
– oder einfach im Internet rumsurfen (6%, 5 Votes)
– eben mal am Rondell Emails und StudiVZ checken (5%, 4 Votes)
– noch keinen besseren Platz gefunden (5%, 4 Votes)
– ist einfach gemütlicher als anderswo (2%, 2 Votes)
– gut zum Abhängen (0%, 0 Votes)

Foto: CC by Sifter, Flickr

Studenten sagen ‚merci‘

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Bereits vor Weihnachten ist die Bibliothek auf das Schönste beschert worden: Eine Lerngruppe hat sich bei der Bibliothek

für ihre tolle Unterstützung und freundlichen Worte in unserer Lernzeit fürs Examen

bedankt. Als „kleine Aufmerksamkeit und Dankeschön“ wurde den überraschten Mitarbeitern an der Leihtheke eine große Packung merci-Schokolade überreicht. Dafür möchten wir uns hier an dieser Stelle bei allen Sieben ganz herzlich bedanken!

Liebe Studierende: Egal ob mit “Finest Selection” oder ohne – wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie die Bibliothek so intensiv nutzen, und werden uns weiterhin bemühen Ihnen jede nur mögliche Unterstützung zukommen zu lassen (und werden auch mit freundlichen Worten nicht geizig sein). Wir möchten Ihnen rechtzeitig zum Jahreswechsel ein gutes Bestehen aller Prüfungen im kommenden Jahr (und allen folgenden) wünschen!

iPad-Ausleihe: Idee zieht Kreise

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Den Sobotta oder Prometheus-Lernkarten auf iPads auszuleihen – diese Idee liegt wohl in der Luft. Nach der Centralen Medischen Bibliotheek Groningen interessiert sich nun auch die Fachbibliothek Medizin der Universität Duisburg-Essen für das Münsteraner Pilotprojekt. So wurde die ZB Med heute von zwei Kolleginnen aus Essen besucht. Frau Wibker und Frau Dr. Lopez erkundigten sich bei Dr. Obst ausführlich nach Art und Weise der iPad-Ausleihe, der installierten Apps und ihrer Nutzung. Besonders aufmerksam verfolgten sie den Schilderungen über die positiven Erfahrungen des Fachbereichs mit iPads, sei es das Studienhospital, die Dermatologie oder die Kieferorthopädie. Zum Schluß des zweistündigen Treffens kam das Gespräch auf den Vorzeigeservice RAPIDOC, den die Duisburg-Essener gerne kopieren würden, um Artikel auch an ihrer Universität schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen zu können.


Zur Verbesserung der Informationsversorgung der Medizinischen Einrichtungen leiht die ZB Med mehrere iPads aus, die mit über 100 Apps bestückt sind. Eine Beschreibung der Apps steht sowohl alphabetisch als auch nach Fachgebieten geordnet zur Verfügung. Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben, dann abonnieren Sie unseren App-Feed, der auf alle neuen medizinischen iPad-Apps hinweist (und nicht nur auf die hier besprochenen).

iPads können bei Dr. Obst reserviert werden.

Umfrage: Weitere Verlängerung der Öffnungszeiten?

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Wie Sie im Wissens-Wiki nachlesen können, wurden die Öffnungszeiten der Bibliothek im Laufe der Jahre kontinuierlich ausgeweitet. Ursprünglich hatte die Bibliothek 83 Wochenstunden geöffnet (Mo-Fr von 8-22, Sa von 9-18 und So von 14-18 Uhr), nun sind es 106 Wochenstunden. Die Zweigbibliothek zählt damit in Deutschland zu den am längsten öffnenden Bibliotheken.

Am Schwarzen Brett der Bibliothek wurde nun mehrfach gebeten, die Öffnungszeiten am Wochenende in die Morgenstunden auszuweiten.

In links nebenstehender Umfrage können Sie deshalb nun darüber abstimmen, ob Sie eine weitere Verlängerung der Öffnungszeiten wünschen. Die Bibliothek würde dann einen Antrag auf Studienbeiträge zur Finanzierung der für die Verlängerung notwendigen studentischen Hilfskraftstunden stellen.

Foto: Drbashir117, Wikipedia

Reduzierung des Portfolio von Online-Büchern

Durch den Wegfall von Studienbeiträgen ist die Zweigbibliothek gezwungen, das Angebot an Online-Büchern des Thieme-Verlags zu reduzieren*. Die aktuelle Liste der lizenzierten Lehrbücher finden Sie hier: Thieme-Onlinebibliothek. Folgende 76 Titel werden ab dem 1.1.2011 nicht mehr zur Verfügung stehen:

  • Allgemeine Mikrobiologie von Fuchs, G.
  • Allgemeine und molekulare Botanik von Weiler, E. et al.
  • Atmen von Oczenski, W. et al.
  • Biologie – Biochemie Zellbiologie von Munk, K.
  • Biologie – Mikrobiologie von Munk, K.
  • Checkliste Anamnese und klinische Untersuchung von Neurath, M. et al.
  • Checkliste Augenheilkunde von Burk, A. et al.
  • Checkliste Chirurgie von Largiadèr, F. et al.
  • Checkliste Dermatologie von Sterry, W. et al.
  • Checkliste Ernährung von Suter, P.
  • Checkliste Gynäkologie von Kirschbaum, M. et al.
  • Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde von Arnold, W. et al.
  • Checkliste Interdisziplinäre Intensivmedizin von Leuwer, M. et al.
  • Checkliste Nephrologie von Grabensee , B.
  • Checkliste Neurologie von Grehl, H. et al.
  • Checkliste Notfallmedizin von Ziegenfuß, T.
  • Checkliste Onkologie von Senn, H.-J. et al.
  • Checkliste Orthopädie von Imhoff, A. et al.
  • Checkliste Pädiatrie von Kurz, R. et al.
  • Checkliste Physiotherapie in der Neurologie von Schimpf, O.
  • Checkliste Pneumologie von Lorenz, J.
  • Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie von Payk, Th. R.
  • Checkliste Rheumatologie von Manger, B.
  • Checkliste Schmerztherapie von Huber, H. et al.
  • Checkliste Sonographie von Schmidt, G.
  • Checkliste Sonographie in Gynäkologie und Geburtshilfe von Sohn, C. et al.
  • Checkliste Traumatologie von Bühren, V. et al.
  • Chirurgie essentials von Reutter, K.-H.
  • Der EKG-Trainer von Horacek, T.
  • Diabetologie kompakt von Schatz, H.
  • Duale Reihe Allgemeinmedizin und Familienmedizin von Kochen, M. M.
  • Fallbuch Kardiologie und Angiologie von Sattler, A.
  • Fallbuch Neurologie von Gerlach, R. et al.
  • Fallbuch Pädiatrie von Kreckmann, M.
  • Fallbuch Pharmakologie von Luippold, G.
  • Fallbuch Physiologie von Walter, K.
  • Fallbuch Psychiatrie von Becker-Pfaff, J. et al.
  • Grenzen des Normalen und Anfänge des Pathologischen in der Radiologie des kindlichen und erwachsenen Skeletts von Brossmann, J. et al.
  • Gynäkologie und Geburtshilfe compact von Uhl, B.
  • Innere Medizin essentials
  • Intensivmedizin von Van Aken, H. et al.
  • Kurzlehrbuch Biologie von Poeggel, G.
  • Kurzlehrbuch Medizinische Psychologie von Schüler, J. et al.
  • Kurzlehrbuch Neurologie von Mumenthaler, M. et al.
  • Kurzlehrbuch Physiologie von Huppelsberg, J. et al.
  • Lehrbuch Augenheilkunde von Lang, G. K.
  • Lehrbuch Chirurgie-Schnitt für Schnitt von Hirner, A. et al.
  • Lehrbuch Klinische Pharmakologie von Wehling, M.
  • Lexikon der Krankheitsbilder von Diverse
  • Medical English von Gross, P. et al.
  • Medizinethik – Für die neue AO von Wiesemann, C. et al.
  • Memorix Neurologie von Berlit, P.
  • Neurologie von Delank, H.-W. et al.
  • Nutzpflanzenkunde von Lieberei, R. et al.
  • Operationsberichte von Hagen, M.
  • Orthopädie compact von Niethard, F. U. et al.
  • Orthopädie und Orthopädische Chirurgie: Becken von Wirth, C. J. et al.
  • Orthopädie und Orthopädische Chirurgie: Ellenbogen von Wirth, C. J. et al.
  • Orthopädie und Orthopädische Chirurgie: Knie von Wirth, C. J. et al.
  • Pareto Radiologie-Kinderradiologie von Staatz, G. et al.
  • Pareto/ Gehirn von Sartor, K. et al.
  • Pareto/ Herz von Claussen, C. D. et al.
  • Pareto/ Kopf und Hals von Mödder, U. et al.
  • Pareto/ Wirbelsäule von Imhof, H. et al.
  • POL – Leitsymptome – Gastrointestinaltrakt von Block, B.
  • POL – Leitsymptome – Herz-Kreislauf-System von Block, B.
  • POL – Leitsymptome – Respiratorisches System von Block, B.
  • Prüfungswissen Physikum
  • Röntgennormalbefunde von Möller, T.
  • Spanisch für Mediziner von Stegemann, T. et al.
  • Stoffwechselphysiologie der Pflanzen von Richter, G.
  • Taschenatlas Augenheilkunde von Schlote, T. et al.
  • Taschenatlas der Toxikologie von Reichl, F.-X.
  • Taschenlehrbuch Biologie – Botanik von Munk, K.
  • Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie von Wülker, N.
  • Tropenmedizin in Klinik und Praxis von Lang, W. et al.

* Abbestellt wurden diejenigen Online-Bücher, auf die weniger als 1.200-mal seit 2009 zugegriffen wurde.

Herzlich willkommen, liebes Florence Nightingale Semester!

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Die Zweigbibliothek Medizin der Medizinischen Fakultät begrüßt Sie herzlich in Münster! Im Erstsemester-Info (PDF) finden Sie alles, was Sie für den Start ins Studentenleben brauchen – jedenfalls bibliotheksseitig. Wir tun alles, um Ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. Die meisten Fragen lassen sich per Email, Telefon oder an Leihstelle und Auskunft sicher leicht klären. Der für die Benutzung der „Bib“ so wichtige Bibliotheksausweis kann (gratis!) mit einem speziellen „Online-Anmeldeformular für Neuimmatrikulierte“ bestellt werden. Hier muß nur die Matrikelnummer eingegeben werden, alle anderen Daten werden direkt von der Universität importiert.

Spezielle Angebote der Bibliothek für Studierende finden Sie ebenso auf unserer Homepage wie eine Präsentation der etwas anderen Art über unsere Dienstleistungen für Sie. Wir wünschen Ihnen einen guten Studienbeginn!

Ihr Bibliotheksteam

Neue iPad-App: Herold 2010

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Herold Innere Medizin 2010 ist eine neue App im iTunes-Store, die das bekannte, 900-seitige Buch zur Inneren Medizin enthält. „Der Herold“ bietet eine vollständige, aktuelle, vorlesungsorientierte Darstellung des Gebietes unter Berücksichtigung des Gegenstandskataloges für die Ärztliche Prüfung und wird deshalb von Medizinstudenten intensiv genutzt.

Der Herold kostet in der iPhone bzw. iPad Version etwas weniger wie das gedruckte Buch: 44,99€, ist allerdings deutlich teurer als die Mobipocket-Variante. Einzelne Kapitel lassen sich für 0,79€ bis 11,99€ erwerben: Hämatologie, Kardiologie, Pneumologie, Gastroenterologie, Wasser- und Elektrolythaushalt, Nephrologie, Rheumatologie, Stoffwechselkrankheiten, Endokrinologie, Angiologie, Infektionskrankheiten und weitere Themen stehen zur Auswahl. Da der gedruckte Herold 2011 bereits diesen Monat erscheinen soll (die Ausgabe 2010 ist vergriffen), bleibt abzuwarten, ob man mit der 2010er App lange glücklich sein wird, wenn eine Aktuslisierung nicht im Preis enthalten ist und eventuell schon bald wieder 44,99€ für ein Upgrade fällig werden.

Die App verfügt im Vergleich zum Buch über lediglich zwei nennnenswerte Zusatzfunktionen: Eine Volltextsuche und eine Bookmark-Funktion. Die Suche findet zwar die Seiten, auf denen ein Begriff steht, aber der Begriff selber wird nicht hervorgehoben. Es bleibt also nichts übrig, als die ganze Seite durchzulesen. Lob: Mit dem Herold steht eines der besten und meistgenutzten Lehrbücher als iPad-Anwendung zur Verfügung. Wie immer hat der Autor die Zeichen der Zeit erkannt und macht sein Lehrbuch auch mobil zugänglich. Kritik: Das Layout wurde nicht an die Möglichkeiten des iPad angepasst, die Schriftgröße ist winzig und nicht veränderbar, der Seitenumbruch ist fixiert und wie beim Buch, der Text fliesst also nicht um. Einzelne Textstellen können weder gebookmarkt noch hervorgehoben werden, da hat mittlerweile jedes einfache PDF-Datei mehr zu bieten. Der Herold fällt beim Craigmod-Readibility-Test mit 0 von 7 Punkten komplett durch.


Zur Verbesserung der Informationsversorgung der Medizinischen Einrichtungen leiht die ZB Med seit August 2010 mehrere iPad-Computer aus. Herold 2010 wurde in die Liste der auf diesen Bibliotheks-iPads installierten Anwendungen aufgenommen. Eine Liste aller medizinischen Apps steht sowohl alphabetisch als auch nach Fachgebiet zur Verfügung. iPads können bei Dr. Obst ausgeliehen werden.

Neue iPad-App: SpineDecide

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SpineDecide von ORCA MD ist ein neues Programm im iTunes-Store und bezweckt, Patienten über Struktur und Funktion ihrer Wirbelsäule aufzuklären und insbesondere Verständnis für die Probleme des Halses und des unteren Rückens zu erreichen. Fragen wie z.B. „Wann ist eine chirurgische Behandlung erforderlich?“ können anhand von SpineDecide detailliert diskutiert werden. Dreidimensionale Animationen bis auf die Ebene einzelner Wirbelkörper und Magnetresonanzbilder helfen dabei. SpineDecide wurde von Mitgliedern des American Board of Orthopedic Surgery konzipiert. Weitere Anwendungen wie KneeDecide, HipDecide, FootDecide, HandDecide, ShoulderDecide und FaceDecide sollen folgen.


Zur Verbesserung der Informationsversorgung der Medizinischen Einrichtungen leiht die ZB Med seit August 2010 mehrere iPad-Computer aus. SpineDecide wurde in die Liste der auf diesen Bibliotheks-iPads installierten Anwendungen aufgenommen. Eine Liste aller medizinischen Apps steht sowohl alphabetisch als auch nach Fachgebiet zur Verfügung. iPads können bei Dr. Obst ausgeliehen werden.

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 2-2010

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Inhaltsverzeichnis:

 
Die neue Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden Sie sowohl bei issuu (siehe oben) als auch bei Miami (PDF). Die gedruckten Exemplare finden sie ab nächster Woche in der Bibliothek und im Zeitungsregal der Personalkantine. Darüber hinaus werden allen Instituten und Kliniken Exemplare zugeschickt.

Der Kontakt zum Kunden ist der Schlüssel zum Erfolg

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16 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus vier Ländern nahmen Anfang der Woche am zweiten „Zukunftskolloquium der Zweigbibliothek Medizin“ zu drängenden Fragen des medizinischen Bibliothekswesens teil, darunter die beiden Leiter der deutschen und der österreichischen Nationalbibliotheken für Medizin.

Sechs Jahre nach dem 1. Münsteraner Zukunftskolloquium standen wieder viele der damaligen Themen auf der Tagesordnung, aber auch viele neue. Statt Open Access wurde das Augenmerk auf die Sozialen Netzwerke gerichtet, die Emerging Technologies und natürlich die elektronischen Bücher. Weitere Themen war das Verschwinden der Ärzte und Wissenschaftler aus der Bibliothek und resultierende Umwidmungen zu einer reinen Arbeits- und Lernbibliothek. Ausgefeilte Marketingmassnahmen sollen den Kontakt zu den nicht-studentischen Nutzergruppen wiederbeleben. Eine in die Mutterorganisation eingebettete oder von dieser abgeleitete Strategie ist notwendig, um dabei langfristig Erfolg zu haben.

Kreativität und Brainstorming wurden musikalisch unterstützt von Anne-Marie Grage, Clinic-Clown und Akkordeonspielerin aus Münster.