Kein subito über Köln

Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin in Köln (ZBMed Köln) meldet „Land unter“: Sie ist zur Zeit so überlastet, dass sie keine subito-Bestellungen mehr entgegennehmen kann. Zeitschriften, die NUR an der ZBMed Köln vorhanden sind, können deswegen z.Zt. nur über JASON (s.u.) bestellt werden. Wir raten aber von dieser Möglichkeit ab, da erfahrungsgemäß die Lieferung über JASON wesentlich länger dauert.

Die Kosten für Bestellungen über andere Lieferanten und/oder Zugangswege müssen vom Besteller selbst übernommen werden!

Voraussichtlich wird die ZBMed Köln am Montag nächster Woche wieder subito-Bestellungen entgegennehmen. Wenn es soweit ist, dürfen Bedienstete der Medizinischen Einrichtungen und Medizindoktoranden bei Bestellungen von Titeln, die nur an der ZBMed Köln vorhanden sind, in dringenden Fällen bis zum 10. März die Möglichkeit der Eilbestellung (24 Std.) in Anspruch nehmen.

NRW: Zwischen Spitzenmedizin und Ärztemangel

WDR Fernsehen, Donnerstag, 26. Februar 2004, 23:00 – 00:00

Zukunft NRW: 1. Zwischen Spitzenmedizin und Ärztemangel
Sechsteilige Reihe zu den wichtigsten Zukunftsthemen zwischen Rhein und Weser, Moderation Sabine Scholt

Aus WDR-Online:

„Die Zukunft Nordrhein-Westfalens ist Thema einer sechsteiligen Reihe, die das WDR Fernsehen am 26. Februar 2004 startet.
Moderatorin Sabine Scholt stellt die wichtigsten Zukunftsprojekte in Nordrhein-Westfalen vor und diskutiert mit Experten darüber, welche Weichenstellungen notwendig sind, um die anstehenden Aufgaben bewältigen zu können.
Den Auftakt der Reihe bildet die Sendung zum Thema Medizin, die einen Überblick über den Stand und die Perspektiven der gesundheitlichen Versorgung geben wird. Experten schätzen, dass in den nächsten zehn Jahren jede vierte Klinik in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten wird. Wie ist NRW darauf vorbereitet, und welche Maßnahmen müssen getroffen werden, damit jeder Patient auch in Zukunft gut behandelt wird? Mit welchen Einschränkungen müssen die Patienten zukünftig rechnen? Gesundheitsexperten diskutieren über die notwendigen Maßnahmen, um einen Kollaps des Systems zu verhindern.
Ein Landarzt und verschiedene Spitzenforscher beschreiben in der Sendung ihren Arbeitsalltag. Außerdem wird die Sendung einen umfassenden Überblick über die technologischen Highlights des Medizinsektors geben: Von Multimedia im OP bis zu den Projekten der Telemedizin.
Die Rolle der Medizinbranche als wichtiger Arbeitgeber in NRW wird in der Sendung ebenfalls thematisiert. Immerhin arbeiten im Bereich Gesundheitswesen sechs mal so viele Menschen wie in der Automobilindustrie.“

Neues „med info“ erschienen

Die Februar-Ausgabe (Nr.1, 2004) von ‚med info‘ ist
erschienen. Sie finden diese Zeitschrift im HTML- und PDF-Format unter nachfolgender URL. In Printform finden Sie ‚med info‘ ab naechster Woche in der Zweigbibliothek und im Pulsschlag-Regal in der Personalkantine. Allen Kliniken und Instituten werden darueber hinaus einige
Exemplare per Hauspost zugeschickt.

Inhalt:
– Die Bibliothek in der Kitteltasche
– Das Geschaeftsmodell ‚Fachzeitschrift‘ ist gescheitert
– Fachkategorien fuer Impact Faktoren aendern sich unauffaellig
– Abstimmen ueber die Bibliothek
– Ethik der Fachzeitschriften: Grenzen zwischen „Gut“ und „Boese“ fliessend
– Medizin News

Online-Buch: Essentials of Complementary Medicine

Wayne B. Jonas, Jeffrey S. Levin, ISBN 068330674X, 605 S., Lippincott Williams & Wilkins, 1999

„Concerned with complementary and alternative medicines, this text offers insights into the social and scientific foundations in the field, the safety and efficiency of alternative products and overviews of 20 commonly used complementary and alternative modalities.“

Die ZB Med bietet dieses Buch unter folgender Adresse nur im Hochschulnetz der WWU an:

Vote: Sonntagsöffnung

Seit Anfang 2004 ist es möglich, seine Meinung zu bestimmten Bibliotheks-Fragen auch per Voting auf der Homepage der ZB Med abgeben (schriftlich o. mündlich war dies ja auch bisher schon möglich 🙂 ). Die erste Frage wurde vom 6.1.-6.2. zur Abstimmung gestellt und lautete: „Soll die Bibliothek sonntags länger öffnen?“ Das Ergebnis ist (n=452):

50% ja
36% nein
14% egal

Die Bibliothek hat einen entsprechenden Antrag beim Dekanat gestellt.

INFAS-Umfrage 2001
Das Ergebnis deckt sich mit der INFAS-Umfrage 2001. Damals sprachen sich bis zu 43% der Befragten dafür aus, die Bibliothek sonntags vier Stunden länger zu öffnen. Von 115 Befragten (88% Studenten) gaben 13% an, die Bibliothek solle Mo-Fr eine Stunde länger aufhaben und 9%, die Bibliothek solle bis 24 Uhr aufhaben. Samstags wünschten sich 12% eine Öffnung ab 8 Uhr und 3% eine ab 7 Uhr. (Die Zahlen für die Verlängerung ab 18 Uhr betrugen: 30%, 23%, 12%, 11%, 3%, 3%). Sonntags wünschten sich 24% eine Öffnung ab 9 Uhr, 11% eine ab 8 Uhr und 3% eine ab 7 Uhr. (Die Zahlen für die Verlängerung ab 18 Uhr betrugen: 27%, 21%, 9%, 9%, 3%, 3%).

Online-Buch: Drugs Facts and Comparisons

Drugs Facts and Comparisons Pocket Version 2004. 8th ed., Price: $68.95, ISBN: 1-57439-179-8, Pub Date: May 2003, Pages: 1152

„The most up-to-date, comprehensive drug information source available. Drug Facts and Comparisons contains more than 22,000 Rx and almost 6,000 OTC drugs, grouped by therapeutic category for ease of comparison. Drug Facts and Comparisons is updated monthly and is ideal for physicians, pharmacists, nurses and students who need to keep current on all changes in the drug industry.“

Die ZB Med bietet dieses Buch unter folgender Adresse nur im Hochschulnetz der WWU an:

Ausleihe von Büchern auf PDA

Zur Verbesserung der Informationsversorgung der Medizinischen Einrichtungen verleiht die Zweigbibliothek Medizin im Rahmen eines Projektes ab sofort Bücher, Zeitschriften und Arzneimittelverzeichnisse auch auf Personal Digital Assistants (PDA). Ausleihberechtigt sind bis auf weiteres nur Wissenschaftler und Ärzte des Uniklinikums Münster. Die Ausleihdauer beträgt vier Wochen, alles weitere wird in einem Ausleihvertrag festgelegt.

Es stehen diverse Kombinationen von Geräten/Anwendungen zur Verfügung.

Wenn Sie einen PDA ausleihen wollen, melden Sie sich bitte telefonisch (58550) oder schriftlich bei Dr. Oliver Obst. Die Geräte werden nach der Regel: „First come – first serve“ vergeben.

Online-Buch: Danforth’s Obstetrics and Gynecology

James R. Scott, Ronald S. Gibbs, Beth Y. Karlan, and Arthur F. Haney. Lippincott, 2003. ISBN 0-7817-3730-3, $139.00, 1155pp.

„New edition of a text (cited in Brandon-Hill) that covers the modern practice of obstetrics and gynecology as concisely and completely as possible with maximum authority. Increased emphasis has been placed on an evidence-based approach to management, practice guidelines, and cost effectiveness.“

Habilklassen für Impact-Faktoren

1. Die fachliche und alphabetische Suche nach Impact Faktoren[1] wurde um die Jahr 1994-1996 erweitert, so dass Sie nun von 1994-2002 suchen können.

2. Die Liste der Zeitschriften bei der fachspezifischen Abfrage der IF-Rankings wurde auf vielfachen Wunsch durchnummeriert und mit der Klassenbezeichnung entsprechend den Habilitationskriterien[2] versehen.

3. Wie berichtet verändert ISI gelegentlich die Fachkategorien, nach denen Zeitschriften und ihre Impact Faktoren gelistet werden. Es konnten nun folgende Fachgebiete identifiziert werden, die in den letzten Jahren gelöscht, umbenannt oder neu hinzugekommen sind:

AGRICULTURAL ENGINEERING (ab 2000)
AGRICULTURE, MULTIDISCIPLINARY (ab 2000)
ANTHROPOLOGY (bis 1997)
Biology, misc. (bis 2001)
Critical Care Medicine (ab 2000)
CYTOLOGY & HISTOLOGY (bis 1995)
EDUCATION, COMPUTER SCIENCE (bis 1997)
ENGINEERING, GEOLOGICAL (ab 1997)
ENGINEERING, OCEAN (ab 2000)
ERGONOMICS (bis 1997)
Evolutionary Biology (ab 2001)
HEALTH CARE SCIENCES & SERVICES (ab 1997)
Integrative & Complementary Medicine (ab 2000)
Medical Ethics (ab 2000)
MEDICINE, MISCELLANEOUS (bis 1995)
METALLURGY (bis 1997)
Neuroimaging (ab 2000)
NURSING (ab 2002, 1998-2001 unter HEALTH CARE)
Robotics (ab 2000)

4. Die Seite [1] konnte bislang aus lizenzrechtlichen Gründen nur innerhalb des Hochschulnetzes benutzt werden. Ab heute ist auch schon der Aufruf der Seite gesperrt für PCs, die nicht an der WWU sind.

[1] Impactsuche
[2] Habilitationskriterien

Update der Cochrane Library

Das Issue 1 von 2004 der Cochrane Library steht ab sofort zur Verfügung.

„A further 6,652 recently identified EMBASE records not currently indexed as reports of trials in MEDLINE. This completes the retrospective search conducted by the UK Cochrane Centre for reports of trials in EMBASE for the years 1974-2002, which yielded a total of 66,000 reports of trials, all of which are now published in CENTRAL.“

Ferner sind enthalten:

– 1.921 Complete Reviews
– 1.408 Protocols
– 400.976 Abstracts von klinischen Studien (CENTRAL)

Clinical Evidence online und via PDA

Clinical Evidence (CE) von der BMJ Publishing Group ist eine ständig aktualisierte Datenbank der bestverfügbaren Evidence zu Ergebnissen von 180 wichtigen klinischen Interventionen. CE wird von der britischen NHS der gesamten Öffentlichkeit in England und Wales frei zur Verfuegung gestellt.

Um die Versorgung mit systematischen Reviews hoher Evidence zu verbessern, hat die ZB Med diese Datenbank für die med. Fakultät Münster eingekauft.

Momentan wird zum Aufruf von Clinical Evidence [1] noch Java benoetigt [2]. Bitte installieren Sie die allerneueste Version (Java 2 Runtime Environment 1.4.2_03) und aktivieren es (MS IE: Extras / Internetoptionen / erweitert & Netscape: Bearbeiten / Einstellungen / erweitert). Wenn der Zugriff trotzdem nicht funktionieren sollte, kann ich Sie nur auf Ende Februar vertrösten: Dann soll ein einfacher und schnellerer Zugang kommen.

Des weiteren wurde eine Vereinbarung mit BMJ getroffen, dass Benutzer der Zweigbibliothek Medizin PDA-Versionen von Clinical Evidence zum Student / Nurse-Tarif [3] einkaufen können. Als Institution ist „Zweigbibliothek Medizin“ (und als VAT-Nummer: 212275725) aeinzugeben. Bezahlt werden muss dann 30 GBP (etwa 42 Euro) per Kreditkarte. Diese Software ermöglicht es – sehr ähnlich Ovid@Hand – neben der Datenbank Clinical Evidence auch Inhalte von BMJ und neun weiteren BMJ-Zeitschriften auf seinen PDA zu laden und offline Volltexte und Medline-Artikel anzufordern.

[1] Clinical Evidence
[2] Java
[3] PDA

Trial für UpToDate

Die Bibliothek bietet ab dem 15.3.04 die grosse amerikanische EBM-Volltextdatenbank „UpToDate“ campus-weit an. UpToDate enthaelt rund dreimal soviele Uebersichtsarbeiten wie die Cochrane Library. Nach einer sechsmonatigen Testphase wird entschieden, ob dieses Paket weiterhin abonniert wird.

Abgedeckte Fachgebiete:
Adult Primary Care and Internal Medicine
Allergy and Immunology (in development)
Cardiovascular Medicine
Endocrinology and Diabetes
Family Practice
Gastroenterology and Hepatology
Hematology
Infectious Diseases
Nephrology and Hypertension
Neurology (in development)
Obstetrics, Gynecology and Women’s Health
Oncology
Pediatrics (in development)
Pulmonary and Critical Care Medicine
Rheumatology

Inhalt:
– 5.000 referierte Uebersichtsarbeiten mit 60.000 Seiten Volltext
– Drug databases mit 1.600 Arzneimitteln
– 100.000 Medline Abstracts