Neues e-Buch: Erste Hilfe – Chemie und Physik für Mediziner

978-3-662-44111-4
Erste Hilfe – Chemie und Physik für Mediziner

Schatz, Jürgen [Hrsg.] u.a. :
Erste Hilfe – Chemie und Physik für Mediziner
3., überarb. u. erw. Aufl.
2015
XIV, 631 S.
ISBN 978-3-662-44111-4

Naturwissenschaften verstanden!
Auf einfachem Niveau und anhand logischer Beispiele endlich die Naturwissenschaften
durchblicken? Dieses Lehrbuch wiederholt das gesamte Abiturwissen und liefert zudem
den Stoff, den Sie für die Prüfung brauchen. Dabei holt es Sie von der Schulbank ab
und nimmt Sie bis zum Examen an die Hand.

In leicht verständlicher Sprache erklären Studenten Ihnen unter Leitung von Prof. Schatz
und Dr. Tammer alle wichtigen mathematische Grundlagen sowie Physik und Chemie.

Und zwar so, dass es jeder versteht.

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Impact Faktoren 2014 (Release 2015) nun auch mit Klasseneinteilung

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Impact Faktor für NEJM auf neuem Allzeithoch (Anklicken zum Vergrössern)

Die Impact Faktoren 2014 für über 8.618 Zeitschriften (+1,6%) stehen ab sofort (zusätzlich zu dem Web-Angebot) auch unter der gewohnten Adresse https://www.uni-muenster.de/ZBMed/zeitschriften/impact/ zur Verfügung. Im Gegensatz zur Suche beim „original“ Journal of Citation Reports zeigt Ihnen diese Webseite den Verlauf der Impact Faktoren seit 1994 (s.o.) und vor allem die Klasseneinteilung der Journale (wichtig für die Habilitation).

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Category Anesthesiology nach Impact Faktoren gerankt. Beachten Sie die Klasseneinteilung in der letzten Spalte (Klicken zum Vergrössern)

lancet
Lancet greift mit einem Riesensprung von 39,2 auf 45,2 das Interne Medizin-Flagschiff NEJM an.

Die obige Tabelle zeigt drei zusätzliche Parameter an, die für Sie interessant sein könnten:

  • 5 Year Impact Factor: Wie oft Artikel aus den letzten 5 Jahren in 2013 zitiert wurden.
  • Eigenfactor: Eine kostenfreie Alternative zu der Thomson Reuters Zitierungsdatenbank „Journal Citation Reports“, die auch die Zitierungen durch Zeitungen etc. bewertet. Nicht korrigiert gegen Artikelzahl.
  • Article Influence: Eigenfactor dividiert durch die Anzahl der Artikel einer Zeitschrift, ist somit vergleichbar mit dem Impact Factor.

Bitte denken Sie daran, dass die Impact Faktoren der Social Sciences Titel nur unter isiknowledge zu finden sind.

Über 2.000 Springer E-Books Medizin

2000

Heute wurde die Marke von 2.000 deutschsprachigen Springer E-Books aus dem Fachgebiet der Medizin überschritten. Buch Nr. 2.000 war Aufbruch Pflege: Hintergründe – Analysen – Entwicklungsperspektiven von Thomas Behr.

Die Besonderheit der Springer E-Books ist, dass Sie im Gegensatz zu den Büchern anderer Verlage komplett als PDF heruntergeladen werden können und nicht durch DRM-Massnahmen in der Benutzung eingeschränkt sind. Pro Jahr werden 350.000 Buchkapitel von medizinischen Springer E-Books an der Universität Münster heruntergeladen, die 14.000 Springer E-Books aller Fachrichtungen wurden 2014 insgesamt über 1 Mio.-Mal genutzt.

Foto: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books Medizin finden Sie in dieser Liste. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek hat die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzugefügt. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

easystudium: 7. Erwartungshaltungen an das Projekt

In einer Umfrage vom 17. – 20. Mai wurden den Teilnehmern am Projekt easystudium 15 Fragen gestellt, u.a. nach Gerätebesitz, Lernverhalten, Nutzung gängiger Lern- und Arbeitsmedien und die Zufriedenheit damit, Erwartungshaltung usw. Die Resultate werden in einer fortlaufenden Serie hier im Blog Aktuelles veröffentlicht.

Frage 8: Was erwarten Sie von dem easystudium-Projekt? (n=668)

Zur Auswahl standen folgende Antwortmöglichkeiten:

  • Alle Medien und Infos dabei zu haben
  • Bessere Prüfungsvorbereitung
  • Bessere Vorbereitung auf die Klinik
  • Fachkundige Unterstützung durch die Mitarbeiter der ZB Med
  • Rundum-Sorglos-Paket für’s Studium
  • Unterstützung von Android- und Windows-Tablets
  • Zugang zu wichtigen Apps/Lernmedien für’s Studium

easystudium-frage8
Frage 8: Den Teilnehmern des Projekts ist der Zugang zu Apps und Lernmedien für’s Studium am wichtigsten

Kommentare

23 Teilnehmer der Umfrage führten in dem freien Antwortfeld ihre Erwartungshaltungen an das Projekt noch weiter aus:

Einfache Verknüpfung der einzelnen Bereiche durch z.B. Bereitstellung der gesammelten Kursunterlagenin digitaler Form | Lernen fürs Physikum | Animierte Fallsimulationen zur Vorbereitung auf die Klinik wären super! | Fragensammlung / „Kreuz-Tools“ | Kosten beim Bücherkauf einsparen | Lernen mit dem Tablet ausprobieren | Thieme App Bücher | Das Lernen und dessen Vorteile mit elektronischen Medien kennen zu lernen und mich damit auseinander zu setzen. | iPad-Ausleihe auch für Studenten ohne Bafög | am wichtigsten ist für mich die Vorbereitung auf das kommende 2. Staatsexamen wofür ich möcglichst alle Bücher des klinischen Abschnitts (sowie weiterführende Literatur) uneingeschränkt, flexibel und komplikationslos zur Verfügung stehend brauche. | Kürzere Wege, schnellere Verfügbarkeit der Materialien und v.a. Der Inhalte, Kreuztool | Eine Unterstützung für Windows-Tablets wäre wünschenswert! | Zeitersparnis, da weniger Handnotizen nötig | Zielgerichtetes Lernen –> alle Themen lückenlos abgedeckt | auf jeden Fall Unterstützung für Android!!! | Nicht nur kapitelweises lesen (Thieme z.B.), denn das hält sehr auf. Ideal wäre die Möglichkeit ein Lehrbuch zu importieren und darauf dann markieren und annotieren zu können | Interesse an zukünftiger Lehre | Schneller Zugriff auf viele verschiedene Lehrwerke | Fachinfos jederzeit abrufbar; umfangreicheres Material als normale Internetrecherche bietet | Unterstützung der Software für IOS Laptops | Kennenlernen neuer praktischer Lernapps | zu hilfreichen Lernmedien/Bücher/Tools zu kommen, die mir vorher nicht bekannt waren | mobiles Kreuzen.

-> easystudium: 6. Mitschreiben von Vorlesungen

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 1-2015

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Inhaltsverzeichnis:

Die neue Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden sie in der Bibliothek, darüber hinaus wurden allen Instituten und Kliniken Exemplare zugeschickt. Das PDF finden Sie auf unserem E-Pflichtserver unter der URL http://epflicht.ulb.uni-muenster.de/miami/download/pdf/299840?originalFilename=true (2,6MB).

Auch diese Ausgabe von med wurde klimaneutral gedruckt.

Die neuen Impact Faktoren sind da: Release 2015 (Data 2014)

jcr

Ab sofort – deutlich früher als letztes Jahr – stehen die neuen Impact Faktoren unter http://isiknowledge.com/JCR/ zur Verfügung. Es werden gut 12.000 Titel aus Sciences Citation und Social Sciences Citation von 3.300 Verlagen aus 80 Ländern erfaßt. Zusätzlich zu den Impact Faktoren werden der „5-Jahres-Impact Faktor“, der „Eigenfactor Score“, der „Article Impact Score“, „Journal Self Cites“ und „Rank-in-Category“ jeder Zeitschrift angezeigt. Die neuen Impact Faktoren sind als „JCR Release 2015“ gekennzeichnet und enthalten die Zitierungsdaten von 2014. Die Zitierungsdaten von 2015 werden 2016 veröffentlicht.

Alle 12.000 Titel, die einen Impact Faktor haben, finden Sie unter http://about.jcr.incites.thomsonreuters.com/full-titles-2015.pdf. Die Liste der Titel, die zum ersten Mal einen IF bekommen, finden Sie unter http://about.jcr.incites.thomsonreuters.com/new-journals-2015.pdf.

Title Changes finden Sie hier, Title Supressions (because of self citation, citation stacking) hier. Titeländerungen führen in der Übergangszeit meist zu reduzierten Impact Faktoren.

Die Klasseneinteilung können Sie wie hier beschrieben selber berechnen.


Achtung: Unter der gewohnten Adresse https://www.uni-muenster.de/ZBMed/zeitschriften/impact/ finden Sie zur Zeit nur die Impact Faktoren 1994-2013. Wir werden die 2014er Impact Faktoren einarbeiten, sobald wir die Daten vom Anbieter Thomson Reuters bekommen haben.

Neues e-Buch: Alpin- und Höhenmedizin

978-3-7091-1833-7

Alpin- und Höhenmedizin

Berghold, Franz [Hrsg.] u.a.
Alpin- und Höhenmedizin
2015
XXV, 485 S.
ISBN 978-3-7091-1833-7

Namhafte Alpinmedizinexperten aus dem deutschen Sprachraum geben mit diesem Fachbuch einen umfassenden Überblick über die Sport- und Unfallmedizin
im Gebirge sowie zur Höhenmedizin.
Das Buch deckt dabei auch die Inhalte zum „International Diploma in Mountain Medicine“ des Weltbergsportverbandes UIAA
ab und wird von der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin empfohlen.
Es wendet sich an Sportmediziner, Notfallmediziner, Ersthelfer und andere Ärzte, sowie an alle wissenschaftlich wie praktisch am Wandern, Bergsteigen und Klettern Interessierte
– die eines gemeinsam haben: die Liebe zur Welt der Berge.

Foto und Text: Springer


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Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Neue Online-Bücher von Springer im März/Mai 2015

9783642450792

Foto: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books Medizin finden Sie in dieser Liste. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek hat die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzugefügt. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Neu: Schmuck – Chemie für Mediziner online

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Chemie für Mediziner. 1.Aufl.
Carsten Schmuck / Bernd Engels / Tanja Schirmeister / Reinhold Fink
Pearson Verlag, 2008. ISBN: 978-3-8273-7286-4. 752 Seiten

Mittlerweile hat die ZB Med die 2. Auflage gekauft, sie ist unter folgender URL zu erreichen!

 

 

Der Pearson-Verlag bietet leider keine vollwertigen Online-Lizenzen an, wie wir es von Elsevier oder Thieme gewohnt sind. Der „Schmuck“ kann weder herunter geladen noch ausgedruckt sondern nur am Bildschirm gelesen werden – ein deutlicher Nachteil. Trotzdem haben wir ihn lizenziert, da die Erstsemester es so dringend desiderierten. Wir haben erstmal auch nur drei gleichzeitige Nutzer freigeschaltet (jeder weiter kostet Geld), d.h. drei Studierende können zeitgleich auf das Buch zugreifen. Die Lizenz läuft zum 31.5.2016 aus.

Wir beobachten die Nutzung zeitnah und werden uns danach entscheiden, ob wir dieses Lizenzmodell weiter verfolgen. Ihr Feedback ist uns dabei sehr wichtig, bitte schreiben Sie uns auch Ihre Meinung, am besten als Kommentar auf diesen Blogeintrag (vielleicht beeindruckt das ja auch den Verlag…).

schmuck
Der Schmuck online kann weder herunter geladen noch ausgedruckt werden.

In der ZB Med sind 60 Exemplare des Schmucks ausleihbar.

easystudium: 6. Mitschreiben von Vorlesungen

In einer Umfrage vom 17. – 20. Mai wurden den Teilnehmern am Projekt easystudium 15 Fragen gestellt, u.a. nach Gerätebesitz, Lernverhalten, Nutzung gängiger Lern- und Arbeitsmedien und die Zufriedenheit damit, Erwartungshaltung usw. Die Resultate werden in einer fortlaufenden Serie hier im Blog Aktuelles veröffentlicht.

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Frage 7: Bei den Studierenden herrscht immer noch eine grosse Heterogenität bei dem Mitschreiben von Vorlesungen

Frage 7: Wie verfolgen Sie Vorlesungen, Seminare und Praktika? (n=576-644)

Die angegebenen Häufigkeiten des spezifischen Verfolgens von Vorlesungen wurden nach „nahezu immer / oft / teils-teils / selten / nie“ aufgeschlüsselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, grün, hellrot, dunkelrot kodiert. Im obigen Diagramm wurden die Arten und Weisen des „Mitschreibens“ nach den Häufigkeiten nahezu immer / oft gerankt. Die resultierende Hitliste wird von den „Handschriftlichen Notizen“ angeführt: Über die Hälfte der Antwortenden (52%) verfolgen Vorlesungen, Seminare und Praktika, indem sie sich handschriftliche Notizen machen.

46,6% haben sich zuvor das Skript heruntergeladen und bearbeiten dies nun elektronisch: Sie machen sich digitale Notizen in das digitale Vorlesungsskript mit einem digitalen Programm auf ihrem Computer (meist Tablet): Während handschriftliche Notizen weit verbreitet sind (insgesamt 91% schreiben so mit), ist der Durchdringungsgrad der digitalen Notizen mit 63% erheblich geringer. 37% haben sich damit noch nicht beschäftigt, sind „Ausdrucker“ und/oder verfügen über kein adäquates Gerät.

46,3% (Aufrundungsfehler) machen sich ebenfalls Notizen in das Vorlesungsskript, dies allerdings in einer analogen Umgebung: Sie haben sich zuvor das Vorlesungsskript ausgedruckt und machen sich nun Notizen in das gedruckte Skript. Über 3/4 aller Antwortenden (75,2%) machen das hin und wieder auch so.

Deutlich weniger – 28% – machen sich Notizen auf ihren Computer und 13% fotografieren nahezu immer / oft (wichtige) Folien mit ihrem Smartphone/Tablet ab. 8% schließlich machen sich nahezu immer / oft gar keine Notizen. Dies war immerhin jeder 13. Zwei weitere interessante Zahlen: 58% machen sich immer Notizen und 40% fotografieren nie Folien ab.

An freien Kommentaren wurde noch folgende Alternativen zum den vorformulierten Arten des Mitschreibens genannt:

Ich hätte am liebsten immer Notizen in Skripte gemacht, die liegen aber wenn überhaupt meist nur in veralteter Version (Vorsemester) vor… | Bin noch einer der alten „Ausdrucker“. | handschriftliche Notizen in PDF-Dateien auf meinem Tablet (dieses besitzt einen Wacom-Digitizer) | Kann auf meinem Tablet handschriftlich in die Skripte schreiben und habe daneben noch Platz für freitext | abfotografieren nur, wenn Folien nicht digital vorliegen und eine ausgewählte Folie sehr relevant wirkt | Ich ergänze handschriftliche Notizen auf dem Tablet mit Ausschnitten aus den Skripten | hätte ich ein geeignetes Tablet würde ich das für Notizen nutzen.

Vorkommen und Überschneidung der einzelnen „Mitschreib-Typen“

Mit einem Venn-Diagramme nach Tim Hulsen wurden die Überschneidungen zwischen den verschiedenen Mitschreib-Typen sichtbar gemacht. In die Analyse wurden alle diejenigen einbezogen, die angaben, die entsprechende Mitschreib-Art nahezu immer, oft, teils/teils oder selten anzuwenden.

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Frage 7, Abb.1

Abbildung 7.1 zeigt die übergrosse Überlappung zwischen denjenigen, die Vorlesungen handschriftlich mitschreiben (rot) und denjenigen, die ausgedruckte Skripte annotieren (grün). Fast 3/4 machen beides. Nur 3,6% annotieren zwar Skripte, aber schreiben nie „frei“ mit. Im Gegesatz dazu macht fast jeder Vierte (22,7%) freie Notizen ohne je in ein Skript hineinzuschreiben (wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die „Ausdruckvermeider“ und vielleicht haben diese das Skript auf dem Tablet dabei).

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Frage 7, Abb.2

Abbildung 7.2 zeigt, dass die Überlappung zwischen denjenigen, die Vorlesungen digital mitschreiben (grün) und denjenigen, die digitale Skripte annotieren (blau), ähnlich gross ist wie in der obigen Abbildung 7.1. 67,9% machen – vermutlich abhängig vom Vorliegen eines Skripts – beides, 9% schreiben nur digital mit und knapp ein Viertel annotiert das Skript auf seinem Computer (meist ein Tablet).

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Frage 7, Abb.3

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Frage 7, Abb.4

Mehr als ein Drittel machen sich sowohl handschriftliche als auch digitale Notizen, egal ob mit (37,6%, Abb.7.3) oder ohne Skript (35,9%, Abb.7.4).

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Frage 7a: Der Prozentsatz der Studierenden, die sich digitale Notizen ohne Skript machen stieg ab dem 5. Semester annähernd linear an.

Frage 7a: Wie verfolgen Sie Vorlesungen, Seminare und Praktika? – nach Semester

Schlüsselt man die Häufigkeit (nahezu immer/oft) des Mitschreibens von Vorlesungen nach Semester auf, ergibt sich folgendes, interessantes Diagramm (s.o.). Das handschriftliche Mitschreiben (egal ob mit oder ohne Skript) sinkt mit steigendem Semester (gelbe und grüne Linie). Insbesondere beim Übergang von Vorklinik zu Klinik gibt es hier einen drastischen Abfall. Dieser Abfall wird kompensiert durch den gleichzeitigen Anstieg der digitalen Mitschriften, auch hier (fast) egal ob mit oder ohne Skript (blaue und violette Linie). Allerdings nur „fast“, denn wir sehen hier einen abrupten Anstieg bei digitalen Notizen in das Vorlesungsskript (blau), aber nur einen gemächlich-stetigen Anstieg bei den digitalen Notizen ohne Skript (violett), der allerdings fast linear ist – läßt man den Peak im 5. und 6.Semester (s.u.) einmal beiseite (gestrichelte violette Linie).

Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass ja – wie bekannt – die Vorlesungsskripte in der Klinik wichtiger werden, und – da diese digital vorliegen – stiften sie dazu an Notizen in diese zu machen. Die Studierenden kommen dadurch mit den Eingabemöglichkeiten eines Tablets in Berührung und nutzen diese Möglichkeit mit der Zeit auch unabhängig ob ihnen ein Skript zur Verfügung steht oder nicht.

Eine Besonderheit ist der Peak bei den digitalen Notizen im 6. Semester (und ein bisschen auch im 5.Semester). Dies waren die ersten Studierenden, die am easphysikum-Projekt teilgenommen und in der Folge am besten von allen Semestern (6.Sem. zu 94%, Folie 2a) mit Tablet-Computern ausgestattet sind.

-> Resultate 5: Orte des Lernens und Arbeitens

Neues e-Buch: Ethik am Lebensende

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Ethik am Lebensende

Die Schlagworte „Demografischer Wandel“ und „Gesundheitsreform“ beherrschen seit Monaten die öffentliche Debatte in Deutschland. Neben politischen und ökonomischen Gesichtspunkten rücken angesichts der medizinischen Rationierung auch ethische Fragen immer mehr in den Vordergrund.
„Ethik am Lebensende“ Setzt sich mit dieser Thematik im Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung Sterbender auseinander.

Im Mittelpunkt steht dabei die ethische Motivation von Ärzten und Pflegenden:
– Warum wollen wir helfen?
– Wie stehen wir zur Sterbehilfe?
– Wie können Würde und Autonomie des Patienten gewahrt bleiben?

Das Buch spannt den Bogen von verschiedenen philosophischen Ethik-Begriffen hin zur deskriptiven, häufig intuitiven Ethik der Alltagsbegegnung mit Kranken am Lebensende. Instinktiv spüren wir durch das Ansehen des Kranken die Aufforderung zur Hilfe. Der Autor gibt konkrete Ratschläge zur Wahrung der Patientenautonomie und Hilfen zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Exemplarische Texte zur Sterbebegleitung und ein Plädoyer gegen die Euthanasie runden das Werk ab.

Pott, Gerhard
Ethik am Lebensende
2007
110 S.
ISBN: 978-3-7945-6450-7

Foto und Text: Schattauer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Schattauer e-Books finden Sie in dieser Liste. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

easystudium: 5. Orte des Lernens und Arbeitens

In einer Umfrage vom 17. – 20. Mai wurden den Teilnehmern am Projekt easystudium 15 Fragen gestellt, u.a. nach Gerätebesitz, Lernverhalten, Nutzung gängiger Lern- und Arbeitsmedien und die Zufriedenheit damit, Erwartungshaltung usw. Die Resultate werden in einer fortlaufenden Serie hier im Blog Aktuelles veröffentlicht.

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Frage 6: An welchen Orten haben Sie im Wintersemester gelernt?

Auf die obige Frage konnten die folgenden Orte ausgewählt werden, die sich bereits in früheren Umfragen als meistbesuchte Lernorte erwiesen hatten: Zuhause, Vorlesung, Zweigbibliothek Medizin, Unterwegs, Medizinisches Lehrgebäude, Sonstige Lehrgebäude/Bibliotheken, bei Freunden, im Krankenhaus/auf Station. Die Nutzungshäufigkeiten wurden nach „nahezu immer / oft / teils-teils / selten / nie“ aufgeschlüsselt und mit den Farben dunkelblau, hellblau, grün, hellrot, dunkelrot kodiert.

Im obigen Diagramm wurden die Lernorte nach den Nutzungshäufigkeiten nahezu immer / oft gerankt. Die resultierende Hitliste wird mit weitem Abstand von Zuhause (85%) angeführt, gefolgt von der ZB Med (27%) und Unterwegs (20%). Sonstige Lehrgebäude/Bibliotheken und bei Freunden folgen mit 9% bzw. 8% nahezu immer/oft-Nutzung. Medizinisches Lehrgebäude (5%) und im Krankenhaus/auf Station (1%) landeten auf den letzten beiden Plätzen.

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Frage 6a: An welchen Orten haben Sie im Wintersemester gelernt? – nach Semester

Schlüsselt man die nahezu immer/oft-Nutzung nach Semester auf, ergib sich folgendes, interessantes Diagramm (s.o.). Das Lernen „Zuhause“ (gelborange Linie) blieb relativ konstant zwischen 75% und 95% mit leicht steigender Tendenz zum Studienende hin, während das Lernen in der ZB Medizin von anfangs 40% bei zu höheren Semestern auf unter 20% absank.

Das Lernen Unterwegs und in Lehrgebäuden/Bibliotheken stieg zwischen dem 9. und 11. Semester deutlich an, während das Krankenhaus als Lern- und Arbeitsort ab dem 5. Semester leicht ansteigende Tendenz zeigte.

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Frage 7: Welche der folgenden Geräte benutzen Sie zum Lernen an folgenden Orten? (Zuhause, Vorlesung, Bibliothek, Unterwegs, im Krankenhaus)

In der obigen Abbildung wurden die prozentualen Nutzungshäufigkeiten nahezu immer/oft für die fünf Geräteklassen Tablet, Smartphone, Laptop, PC und Netbook für die fünf Settings Krankenhaus, Unterwegs, Bibliothek, Vorlesung und Zuhause aufgetragen. Dadurch konnte die Summe 100% übersteigen. Ein Lesebeispiel: 71% aller Studierenden benutzte Tablet-Computer nahezu immer/oft Zuhause (linke Säule, oranger Block), 60% in der Vorlesung, 57% in der Bibliothek, 65% Unterwegs und 17% im Krankenhaus. Die Summe von 270% zeigt die deutliche Dominanz von Tablets beim Lernen. Die nächsten Geräteklassen landeten abgeschlagen bei 99% bzw 97% (Smartphones bzw. Laptops) bzw. unter mit 21% und 13% (PC und Netbook) ferner liefen.

Beeindruckend auch folgendes: Das Tablet war in allen Orten ausser dem Krankenhaus (wo das Smartphone siegt) das am häufigsten genutzte Instrument. Es überholte selbst die Nutzungs des Laptops Zuhause.

-> Resultate 4. Wichtigkeit der Offline-Nutzung