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Der antike Philosoph Plotin gilt als Begründer und bekannteste Vertreter des Neuplatonismus. Diese philosophische Bewegung der Spätantike versteht sich als eine Exegese der platonischen Philosophie, sie ist aber in der Tat eine originelle Weiterführung und Systematisierung dieser Philosophie und anderer wichtigen philosophischen Schulen der Antike (bzw. des Aristotelismus und der Lehre der Stoa u.a.). Den Einfluss der Philosophie Plotins, die uns in 6 Bücher —den Enneaden— überliefert wurde, kann man durch die Geschichte der abendländischen Philosophie beobachten, von der Spätantike —sowohl unter Philosophen als auch Theologen— bis zum deutschen Idealismus. In den Enneaden werden Probleme der klassischen griechischen Philosophie —Ethik, Epistemologie, Kosmologie, Ontologie, Seelenlehre, Nuslehre und Henologie— umgearbeitet und thematisch organisiert.
Der AK Plotin trifft sich im WiSe 21/22 regelmäßig donnerstags (17:15-18:45 Uhr über Zoom). Der Arbeitskreis befasst sich mit den ganzen Enneaden und besteht bereits seit mehreren Semestern. Wir beschäftigen uns jetzt mit der ersten Abhandlung der sechsten Enneade (VI.1: Die Klassen des Seienden I). Die Texte werden auf Deutsch gelesen (Meiner Ausgabe–Harder Übersetzung), aber Kenntnisse der altgriechischen Sprache können nützlich sein. Interessierte sind herzlich willkommen.
- Lehrende/r: Alexandra V. Alván León
In diesem methodischen Exkurs erhalten die Studierenden generelle Informationen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Insitut für Didaktik des Sachunterrichts, die auf Basis der Standards der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) aufbereitet worden sind.
- Lehrende/r: Jan Beck
- Lehrende/r: Christin Buller
- Lehrende/r: Carolin Eitemüller
- Lehrende/r: Isabel Eßling
- Lehrende/r: Oliver Grewe
- Lehrende/r: Elke Haas
- Lehrende/r: Elke Haas
- Lehrende/r: Sabine Kock
- Lehrende/r: Sabine Kock
- Lehrende/r: Nicola Meschede
- Lehrende/r: Janina Pawelzik
- Lehrende/r: Cornelia Sunder
- Lehrende/r: Anna Windt
- Lehrende/r: Verena Zucker
Die Diskussionsplattform bietet einen Raum für eine systematische Analyse der Stellung des Islams an staatlichen Universitäten und der Entwicklung der Islamischen Theologie (IT) in Deutschland. Der Blick richtet sich vor allem auf die Entstehungs- und Entwicklungsphase der Zentren für IT bis heute. Ein weiterer historischer Blick in die Akademisierung des Islam in muslimischen Ländern soll einen Vergleich zu den Entwicklungen in Deutschland darbieten. Auf dieser Grundlage können die sich im Kontext der IT entwickelten Strukturen und sozio-politischen Bedingungen debattiert werden.
Diskutiert werden sollen, aus welchem Anlass heraus die IT gefördert wurde, welche Erwartungen an die IT geknüpft waren und sind und ob und inwiefern die IT diesen folgen konnte bzw. kann. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwiefern sich durch die Bildung von Beiräten für die Hochschulen, "islamische" Organisations- und Kooperationsformen innerhalb der IT gebildet haben. Sind sie als übergreifende Struktur für die Hochschulen zu verstehen? Damit ist die Frage verbunden, ob das in Deutschland bislang für die christlichen Kirchen geltende Organisationsmodell der Beziehung von Staat und Religion auf den Islam anzuwenden ist.
Die Etablierung der IT an deutschen Hochschulen bringt gewisse neue Strukturen mit sich. Die Idschāza (Iǧāza‘) übersetzt als Lehrbefugnis oder die kontrovers diskutierte Frage nach der Ausbildung der Imame sind Aspekte, die neue Strukturen in die Organisationskultur des Islam und der IT mitbringen und diese grundlegend verändern. Religiöse Autorität, politische Repräsentanz des Islam und ihre Kompatibilität mit den gesellschaftlichen Wertorientierungen in der Bundesrepublik Deutschland rücken in den Fokus des Gesprächs. Die Einfluss-Verteilung der Akteure verschiebt sich, woraus wiederum neue Strukturgegebenheiten entstehen, die diskutiert werden sollen.
- Lehrende/r: Asligül Aysel
- Lehrende/r: Antje Dammel
- Lehrende/r: Sophie Ellsäßer
- Lehrende/r: Daniel Hrbek
- Lehrende/r: Kristin Kopf
- Lehrende/r: Ilka Lemke
- Lehrende/r: Andrea Streckenbach
<p dir="ltr">Sie erschließen sich in diesem Seminar die wichtigsten Entwicklungen in der Sprachgeschichte des Deutschen und gewinnen einen ersten Eindruck über Sprachstufen wie Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutsch. Das Seminar beginnt mit einer einführenden Lektion zu Sprachwandel und seinen Ebenen. Dann werden die Vorgeschichte des Deutschen und seine Verwandtschaft mit anderen indoeuropäischen und germanischen Sprachen aufgedeckt, bevor wir in die älteste Sprachstufe des Deutschen eintauchen, für die es schriftliche Quellen gibt: das Althochdeutsche. Dann arbeiten wir uns mit Lektionen, Übungen und Texten Schritt für Schritt über das Mittelhochdeutsche und Frühneuhochdeutsche bis in das Neuhochdeutsche vor. Indem Sie sich mit den älteren Sprachstufen und ihrer Überlieferung beschäftigen, erschließen Sie sich ein vertieftes Verständnis auf heutige Strukturen des Deutschen, die zeitgleich Thema der Vorlesung Einführung in die germanistische Linguistik sind.</p><p dir="ltr">Das Seminar kombiniert Lektionen und Tests aus unserem Selbstlernmodul, die vor der Seminarsitzung bearbeitet werden müssen, mit synchronen Sitzungen in unserer Seminarzeit. Darin festigen, üben und vertiefen wir die Inhalte aus dem Lernmodul und klären Ihre Fragen. Für Ihren Lernerfolg ist es unerlässlich, dass Sie vor der Seminarsitzung die Lektionen und Tests bearbeitet haben.</p><p dir="ltr">Das Seminar wird durch ein Tutorium begleitet, dessen Veranstaltungszeit nachgetragen wird, sobald sie feststeht. </p>
- Lehrende/r: Dagmar Hüpper