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In dem Kurs „Grundlagen der Statistik“ wird eine Einführung in die angewandte Statistik gegeben. Dies umfasst die Visualisierung von Daten mit Hilfe geeigneter Software, sowie die ersten einfachen statistischen Tests, mit welchen Evidenz für oder gegen wissenschaftliche Hypothesen quantifiziert werden kann.
Heutzutage sind statistische Kenntnisse eine Grundvoraussetzung für Forschung und Entwicklung, sowohl im universitären als auch im industriellen Kontext. Die Kompetenz erhobene Daten, ob aus Experimenten oder aus Beobachtungen, auszuwerten, sowie die statistischen Ergebnisse zu interpretieren und geeignet zusammenzufassen gehören zum Anforderungsprofil in diesem Arbeitsbereich. Das Tagespraktikum bietet einen ersten Schritt in Richtung dieses Kompetenzerwerbs.
Für das Tagespraktikum werden keine Vorkenntnisse in Statistik oder Programmierung vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Peter Czuppon
Seminarinhalt:
- Quantitative Forschungsmethoden
- Datenrecherche: offene (Geo-)Daten: Geoportale, Statistikportale
- Methoden der quantitativen Datenerhebung (Kartierung, standardisiertes Interview)
- Datenbewertung, -analyse
- Datenvisualisierung, kritische Kartographieanwendung
Da die Inhalte der Veranstaltung aufeinander aufbauen und in Hausaufgaben und gemeinschaftlichen Übungen eingeübt werden, besteht eine Anwesenheitspflicht von 80 % der Sitzungen.
Es findet keine Vorbesprechung statt. Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist verbindlich. Etwaige freie Plätze werden nach Warteliste und Anwesenheit in der ersten Sitzung verteilt.
- Lehrende/r: Claudia Schroer
Seminarinhalt:
- Quantitative Forschungsmethoden
- Datenrecherche: offene (Geo-)Daten: Geoportale, Statistikportale
- Methoden der quantitativen Datenerhebung (Kartierung, standardisiertes Interview)
- Datenbewertung, -analyse
- Datenvisualisierung, kritische Kartographieanwendung
Da die Inhalte der Veranstaltung aufeinander aufbauen und in Hausaufgaben und gemeinschaftlichen Übungen eingeübt werden, besteht eine Anwesenheitspflicht von 80 % der Sitzungen.
Es findet keine Vorbesprechung statt. Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist verbindlich. Etwaige freie Plätze werden nach Warteliste und Anwesenheit in der ersten Sitzung verteilt.
- Lehrende/r: Claudia Schroer
ACHTUNG - Im Rahmen eines didaktischen Modellversuchs wird auch die VL Statistik II im WiSe 2023/24 als flipped classroom-Veranstaltung durchgeführt. Das bedeutet, dass Studierende die aufgezeichnete Vorlesungssitzung zuhause anschauen und dann für das Tutorium - geleitet von Prof. Schlipphak - in Präsenz an der Uni sind. Für die Termine bedeutet das, dass das Großtutorium mit allen Studierenden in Präsenz am Mo 10-12 Uhr (eigentlich: Termin VL) durchgeführt wird. Alle Studierenden werden dringend gebeten, sich Anfang Oktober in den (vorerst nicht Passwort-geschützten) Learnweb-Kurs einzutragen UND am ersten VL-Termin am 09.10., 10-12 Uhr, auf jeden Fall teilzunehmen!
Die Covid 19-Pandemie hat zu einem großen Schub in der Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse geführt. In einer Vielzahl von Medienberichten lässt sich seit Beginn der Pandemie von statistisch signifikanten Effekten lesen, von Unterschieden zwischen false positives und false negatives und von der Problematik unterschiedlicher Stichprobengrößen. Meistens weiß jedoch keiner so ganz genau, was damit gemeint ist – und damit bleibt auch die Aussagekraft der Berichterstattung sowie der wissenschaftlichen Erkenntnis dahinter für viele im Dunkeln.
Die Vorlesung Statistik II will da – vermittelt über politikwissenschaftlich relevante und interessante Beispiele – Licht ins Dunkel bringen. In der Vorlesung werden Sie nicht nur über weiterführende statistische Methoden der deduktiven und explorativen Datenanalyse – multivariate OLS-Regression, logistische Regressionsmodelle, Faktoren- und Clusteranalysen – aufgeklärt, sondern bekommen auch Antworten auf die folgenden Fragen (der schließenden Statistik):
Was bedeutet eigentlich ‚statistisch signifikant‘?
Was sind false positives und false negatives, und was hat der α-Fehler damit zu tun?
Warum ist die Größe einer Stichprobe wichtig?
Warum kann ich nicht alle Regressionsergebnisse gleichermaßen interpretieren?
Und warum brauche ich all das, um quantitative Forschung verstehen, hinterfragen und selbst durchführen zu können?
Parallel zur Vorlesung muss ein begleitendes Tutorium besucht werden, in welchem nicht nur die Inhalte der Vorlesung – sofern notwendig – wiederholt, sondern die VL-Teilnehmenden zudem in der Interpretation quantitativer Ergebnisse in der wissenschaftlichen Literatur unterrichtet werden. Da die Konzeption von Vorlesung und Tutorien auf den Inhalten aus Statistik I basiert, empfehle ich als Voraussetzung für den gewinnbringenden Besuch der Statistik II-Vorlesung dringend den erfolgreichen Abschluss von Statistik I.
Die Klausur findet am 22.01.2024, 10-12 Uhr, statt.
Die Nachschreibeklausur findet am N.N. statt.
- Lehrende/r: Bernd Schlipphak
Der erste Teil der auf zwei Semester angelegten Vorlesung befasst sich mit den folgenden Themen:
- Zugänge und grundlegende Begriffe der Statistik
- tabellarische und graphische Darstellung uni- und bivariater Verteilungen
- Lage-, Streuungs- und Konzentrationsmaße, Zusammenhangsmaße
- lineare Regression
Ziel der Veranstaltung ist es, dass Sie sowohl die theoretischen Hintergründe der Statistik in der empirischen Sozialforschung kennenlernen als auch anhand konkreter Beispiele die Anwendungsmöglichkeiten, Interpretationsspielräume und möglichen Fehlinterpretationen.
Für eine erfolgreiche Teilnahme ist eine aktive Mitarbeit sowohl in der Lehrveranstaltung als auch den Tutorien dringend empfohlen – auch wenn dies nicht in allen Studienordnungen verpflichtend vorgesehen ist. Die Veranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Die Termine der Tutorien werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben, in der auch die Verteilung auf die Tutorien stattfinden wird.
- Lehrende/r: Nicolas Legewie
- Lehrende/r: Saskia Baums
- Lehrende/r: Teresa Lohmöller
- Lehrende/r: Marie Antonia Osterbrink
- Lehrende/r: Lea Thiele
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
- Lehrende/r: Lars Behrmann
- Lehrende/r: Annalisa Biehl
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Diese Veranstaltung führt in die wichtigsten Begriffe und Themen der Testtheorie und Testkonstruktion ein. Dabei werden neben den Methoden der Itemanalysen (deskriptive Statistiken, Trennschärfen, explorative Faktorenanalysen), die Klassische Testtheorie und Item-Response-Modelle (Probabilistische Testtheorie) behandelt.
In der Vorlesung werden einige mathematische Grundlagenkenntnisse genutzt, die in den Vorlesungen Statistik I und II vermittelt wurden (z.B. Berechnung und Interpretation von Mittelwerten, Varianzen, Korrelationen, Konfidenzintervallen). Nebenfachstudierende, die diese Vorlesungen nicht besucht haben, müssen die benötigten Inhalte selbstständig aufarbeiten
- Lehrende/r: Sarah Humberg
- Lehrende/r: Niclas Stephen Kuper
Dies ist der Learnweb-Kurs des Tutoriums zur Vorlesung Statistik I (Deskriptive Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie) im B.Sc. Psychologie. Im Tutorium besprechen wir die Lösungen zu den Übungsaufgaben aus der Vorlesung und ihr dürft uns alle eure Fragen stellen :).
Wir freuen uns auf die Zeit mit euch!
Eure Tutor*innen
- Lehrende/r: Leonie Burghoff
- Lehrende/r: Johanna Katharina Eckhardt
- Lehrende/r: Boris Forthmann
- Lehrende/r: Benedikt Hödtke
- Lehrende/r: Maja Kämpfer
- Lehrende/r: Lea Marie Pieper
- Lehrende/r: Hennes Wessling
Im begleitenden Tutorium Statistik 1 Soziologie werden Studierende die Inhalte der Vorlesung Statistik 1 diskutieren, Fragen stellen und in Übungen ihre neuen Kenntnisse vertiefen.
- Lehrende/r: Antonia Brinkmann
- Lehrende/r: Benedikt Luis Freyhoff
- Lehrende/r: Katharina Jühe
- Lehrende/r: Nicolas Legewie
- Lehrende/r: Anna Maier
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird für BA EW als Vorlesung in Kombination mit der Statistik I Vorlesung durchgeführt.
Ziel des methodischen Teils ist die Fähigkeit zum Lesen empirischer Untersuchungen. Als Inhalte werden behandelt: Wissenschaftstheorie, Forschungslogik, Begriffe und Theoriebildung, Hypothesen, Operationalisierung, Forschungsdesigns, quantitative und qualitative Methoden der Datengewinnung.
Als Prüfungsleistung wird eine Klausur angeboten.
- Lehrende/r: Methoden Statistik
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Soziologische Fragestellungen lassen sich nur selten monokausal erklären, so dass es unverzichtbar ist, zumindest die Grundlagen multivariater Analyseverfahren zu beherrschen. Dafür werden in dem Kurs sowohl die theoretischen und mathematischen Hintergründe der Verfahren erklärt, aber auch anhand von Statistikprogrammen wie SPSS und aktuellen Beispielen aus Fachaufsätzen die Verfahren angewendet, interpretiert und hinterfragt. Abhängig von dem Vorwissen der Kursteilnehmer/innen werden exemplarisch multivariate Verfahren (z.B. Regressions-, Cluster- oder Faktorenanalyse) detailliert behandelt. Grundkenntnisse in SPSS oder einem vergleichbaren Statistikprogramm sind für den Kurs hilfreich, aber keine Voraussetzung. Der Kurs wird mit einer statistischen Anwendung zu einer Fragestellung abgeschlossen, die mittels multivariater Verfahren gelöst werden soll.
- Lehrende/r: Marko Heyse
Multivariate Datenanalyse ist die (simultane) Suche nach Beziehungsmustern unter mehreren Variablen und ein unerlässliches Tool in der empirischen Sozialforschung. Der Kurs vermittelt theoretische (statistische) Kenntnisse über ausgewählte multivariate Verfahren für strukturentdeckende und strukturprüfende Analysen und deren praktische Umsetzung mit dem Programmpaket SPSS (oder R)*: Von den strukturentdeckenden Verfahren werden explorative Faktoren- und Clusteranalyse behandelt, die mehrere Variablen zu wenigen Dimensionen (Faktoren) oder mehrere Fälle zu wenigen Gruppen zusammenfassen. Zu den strukturprüfenden Verfahren gehört die Regressionsanalyse, mit der die Einflüsse mehrerer unabhängiger Variablen auf eine abhängige Variable überprüft werden können. Für die Einübung der Verfahren werden geeignete Datensätze zur Verfügung gestellt, an denen mittels SPSS (oder R)* Auswertungen vorgenommen werden.
*vorbehaltlich der Vorkenntnisse der Kursteilnehmer|innen
Hinweis: Multivariate Datenanalyse ist ein Pflichtkurs für alle Master-Studierenden
Studienleistung: Übungsaufgaben zu multivariaten Auswertungsverfahren
Prüfungsleistung: Hausaufgaben zu multivariaten Auswertungsverfahren
Literatur:
Bühner, M. & Ziegler, M. (2017). Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler: Grundlagen und Umsetzung mit SPSS und R. Hallbergmoos: Pearson.
Eid, M.; Gollwitzer, M. & Schmitt, M. (2010): Statistik und Forschungsmethoden. Berlin: Springer.
- Lehrende/r: Jens Woelke
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird als Vorlesung mit (freiwillig zu besuchendem) Tutorium durchgeführt. Ziel ist die Fähigkeit zur Beschreibung von Daten durch deskriptive statistische Kennwerte (Häufigkeitsverteilungen, Lage- und Streuungsmaße) und Analyseverfahren (Mittelwertvergleiche, Kontingenz- und Korrelationsanalyse, einfache Regressionsanalyse). Das (theoretische) Verständnis der Verfahren und die Interpretation der Ergebnisse stehen neben der praktischen, problemorientierten Datenanalyse im Mittelpunkt.
Als Prüfungsleistung wird eine Klausur angeboten; als Studienleistung wird die regelmäßige Bearbeitung von Übungszetteln angeboten
- Lehrende/r: Lars Behrmann
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird als Vorlesung mit (freiwillig zu besuchendem) Tutorium durchgeführt. Aufbauend auf einer Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung (Wahrscheinlichkeitsbegriff, diskrete und stetige Zufallsvariablen und ihre Verteilungen) werden die Ideen des statistischen Schätzens und Testens erarbeitet. Das (theoretische) Verständnis der Verfahren und die Interpretation der Ergebnisse stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Als Prüfungsleistung wird eine Klausur angeboten; als Studienleistung wird ggf. die regelmäßige Bearbeitung von Übungszetteln angeboten
- Lehrende/r: Lars Behrmann
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Ob es die ansprechende und ausdrucksstarke Präsentation von Zahlen ist, die Prognose von Entwicklung auf Basis erhobener Daten oder die Ermittlung des Marketingerfolges – nicht nur, aber gerade auch im Umfeld von Start-Ups sind grundlegende Kenntnisse ökonometrischer und statistischer Verfahren eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit.
In der Veranstaltung werden auf leicht zugängliche Art und Weise die notwendigen Grundlagen vermittelt, um Daten einerseits zielorientiert visualisieren zu können und andererseits notwendige Methoden und Verfahren problemorientiert einsetzen zu können, um so Zusammenhänge zu erkennen und auszudrücken. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht in der Mathematik, sondern in der praktischen Anwendbarkeit und Interpretation der Ergebnisse der eingesetzten Methoden.
- Lehrende/r: Marc Stallony
- Lehrende/r: Sascha Buchholz
- Lehrende/r: Hilke Hollens-Kuhr
- Lehrende/r: Nadja Pernat
- Lehrende/r: Lena Neuenkamp
- Lehrende/r: Gerold Alsmeyer
- Lehrende/r: Konstantin Julian Recke
- Lehrende/r: Hanna Stange
- Lehrende/r: Anne Große Daldrup
- Lehrende/r: Lars Jahnke
- Lehrende/r: Jens Leker
Aufbauend auf der Veranstaltung „Computergestützte Datenanalyse I“ lernen Sie in dieser Veranstaltung, wie sich die in der Vorlesung „Statistik II“ vermittelten Verfahren mithilfe der Statistiksoftware R auf reale Datensätze anwenden lassen.
Am Ende jeder Seminarsitzung werden Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt, deren Lösungen im begleitenden Tutorium besprochen werden.
- Lehrende/r: Nele Johanna Bögemann
- Lehrende/r: Theresa Eckes
- Lehrende/r: Boris Forthmann
Ziel der Veranstaltung und Vorkenntnisse
Das Ziel dieser Schlüsselqualifikation ist es, Studierenden frühzeitig die wesentlichen Kompetenzen im Umgang und der Arbeit mit Daten („Data Literacy“) zu vermitteln. Insbesondere erlernen die Studierenden dabei strukturiert über die Arbeit mit Daten nachzudenken, Daten zu modellieren und zu interpretieren sowie die entsprechenden praktischen Tools und Technologien entlang des Data Science-Prozesses einzusetzen. Die Inhalte des Kurses bereiten Studierende auf eine potenzielle empirische Abschlussarbeit in der Wissenschaft sowie die Realität der Arbeit mit Daten in der Praxis vor. Theoretische Vortragseinheiten (video-on-demand) wechseln sich dabei mit anwendungsbezogenen Einheiten und Übungen zur Vertiefung des Gelernten ab. Studierende sammeln (erste) Erfahrungen im Umgang mit Excel, Python sowie Tableau. Der Fokus liegt hierbei auf einer überblicksartigen Wissensvermittlung und hat nicht den Anspruch eines zum Beispiel tiefgehenden Programmierkurses. Es wird erwartet, dass die Studierenden ein intrinsisches Interesse an den behandelten Themen mitbringen und sich aktiv einbringen. Die individuelle Lernkurve hängt dabei von der eigenen Motivation sowie den Vorkenntnissen der Studierenden ab und kann eine konsequente Nachbereitung der Inhalte zwischen der Veranstaltungsterminen erfordern. Generell sollten Teilnehmer:innen folgende Vorkenntnisse mitbringen:
- Erfolgreicher Abschluss der Module „Statistik 1“ (bzw. "Data Science 1" nach neuer PO) und „Statistik 2“ (bzw. "Data Science 2" nach neuer PO) und „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftlicher“ (bzw. "Analysis für Wirtschaftswissenschaftler" nach neuer PO).
- Vorkenntnisse im Umgang mit Python oder einer anderen Programmiersprache zur Datenanalyse sind nicht erforderlich. Gleiches gilt für Tableau.
- Optional: Sollten Sie noch in der alten Prüfungsordnung studieren, ist ein erfolgreicher Abschluss des Moduls „Techniken der IT“ von Vorteil.
Anmeldung
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Bewerbung erfolgt über die Bewerbungsmaske der IVV Wirtschaftswissenschaften (bis zum 31. März 2023). Die Teilnahme an der Veranstaltung wird spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn bestätigt. Aktuelle Veranstaltungsinformationen finden sich zudem auf der Website des Forschungsteam Berens.
Inhalte
- Einführung „Data Literacy“
- Simulationsrechnung
- Datenvisualisierung
- Datenmanipulation & Datenanalyse mit Python
- Verarbeitung von Textdaten
- Korrelation & Kausalität
- Datenbeschaffung mittels API
- Lehrende/r: Hannes Döring
- Lehrende/r: Walter Schmitting
- Lehrende/r: Simon Schölzel
Der Kurs hat das Ziel zu lernen, wie quantitative empirische Studien ausgewertet und deren Ergebnisse in einem Projektbericht dargestellt werden. Darüber hinaus soll auch die Fähigkeit vermittelt werden, publizierte empirische Studien kritisch lesen und verstehen zu können. Dazu wird zunächst vorgestellt, wie standardisierte Erhebungen in Datensätze überführt werden. Dann geht es um die Darstellung kategorialer einzelner Variablen in Prozentwerten, Häufigkeitstabellen sowie metrischer Variablen in Mittelwerten und anderen Verteilungsmaßen. Es folgen Überlegungen zur Schätz- und Testtheorie. Am Ende wird es darum gehen, Vergleiche zwischen Teilgruppen und einfache Zusammenhänge zu analysieren. Zusätzlich wird gezeigt, wie die jeweiligen Resultate visualisiert und in einem Projektbericht aufbereitet werden.
In der Vorlesung wird die (mathematische) Grundlogik anhand einfacher Beispiele vorgeführt und ‚per Hand‘ ausgerechnet. Zusätzlich wird erklärt, wie die Angaben über R-Studio errechnet und mittels Markdown in einem Projektbericht dargestellt werden. Das Tutorium ergänzt diese Grundlagen durch das Üben von Rechnen mit Papier und Taschenrechner sowie dem Statistikprogramm R-Studio samt Markdown. Dazu stellen Tutor*innen praktische Aufgaben, die entweder per Hand gerechnet oder am PC oder eigenem Laptop gelöst werden. Das Tutorium dient nicht als Wiederholung des Vorlesungsstoffs, sondern ist ein eigenständiger Kurs, um selbst einfache Rechnungen sowie dem Umgang Statistikprogramm R-Studio zu üben. Alle Aufgaben werden abschließend in einem Projektbericht dokumentiert. Es wäre sinnvoll - aber nicht zwingend nötig - im Tutorium einen eigenen Laptop zu benutzen.
Studienleistung:
Individuelle Bearbeitung von Übungsaufgaben im Tutorium
Prüfungsleistung:
Abschlussklausur in der Vorlesung
Basisliteratur:
Gehrau, V., Maubach, K., & Fujarski, S. (2022) Einfache Datenauswertung mit R. Eine Einführung in uni- und bivariate Statistik sowie Datendarstellung mit RStudio und R Markdown. Springer VS.
Zielgruppe des Kurses sind Studierende im zweiten BA-Semester; interessierte ExamenskandidatInnen können an der Vorlesung als GasthörerInnen teilnehmen.
- Lehrende/r: Volker Gehrau
- Lehrende/r: Jakob Jünger
- Lehrende/r: Henrieke Kotthoff
Data Science 1

Wirtschaftswissenschaften sind empirische Wissenschaften. Es geht immer um die reale Welt. Damit wir etwas über die reale Welt lernen können, brauchen wir Daten. In dem Modul Data Science 1 lernen Sie, wie man mit Daten arbeitet. Die Kenntnisse aus diesem Modul werden für Sie sowohl im Laufe Ihres Studiums als auch darüber hinaus wertvoll sein. Das gilt nicht nur für Tätigkeiten in der Wissenschaft, sondern auch in der Praxis.
Natürlich ist Data Science ohne den Einsatz von Computern nicht möglich. Sie lernen in diesem Modul, wie man mit Hilfe von Computersoftware Daten vorbereitet, auswertet und schließlich die Ergebnisse präsentiert. Wir verwenden die Computersoftware R und RStudio.
Data Science ist aber auch ohne ein fundiertes theoretisches Verständnis über Statistik nicht sinnvoll. Die Abstraktion von konkreten Anwendungen ist nötig, damit man den “Kern” der Methoden herausdestilliert und verstehen kann, was eigentlich bei der Datenanalyse passiert. Dieses abstrakte Wissen ist besonders wertvoll, weil es (im Gegensatz z.B. zu Software) nicht veraltet. Sie können es immer wieder in neuen Situationen auf neue Probleme anwenden. Für die von konkreten Anwendungen abstrahierte Behandlung der Datenanalyse braucht man ein gemeinsames Vokabular und ein wenig Mathematik. Beides werden Sie ebenfalls im Laufe dieses Kurses lernen.
- Lehrende/r: Fabian Apostel
- Lehrende/r: Andrea Rüschenschmidt
- Lehrende/r: Tim Schydlo
- Lehrende/r: Mark Trede
Der Kurs bietet einen Einstieg in die Arbeit mit der jeweils aktuellen Version des Statistikpakets SPSS. Im Vordergrund stehen dabei die Eingabe und Aufbereitung von Daten, sowie einfache statistische Verfahren. Der Kurs soll Berührungsängste vor statistischer Software abbauen und die Grundlage für die statistische Arbeit im weiteren Studienverlauf bilden.
- Lehrende/r: Thomas Ulbrich
- Lehrende/r: Svetlana Gurevich
- Lehrende/r: Oliver Kamps
- Lehrende/r: Luzie Kupffer
- Lehrende/r: Isabel Lammers
- Lehrende/r: Christian Knoth
- Lehrende/r: Edzer Pebesma
In diesem empirischen Seminar wird mit den Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) eine empirische Analyse angefertigt. Zur Arbeit mit den Daten bietet sich z.B. das Statistikprogramm R an. Eine Kurzeinführung in R und den Datensatz steht zur Verügung.
Für die Anfertigung der Seminararbeit stehen 40 Werktage (Mo-Fr) zu Verfügung. Nach ungefähr vier Wochen der Bearbeitungszeit erfolgt eine Zwischenpräsentation des Arbeitsstandes bei den Betreuer*innen. Zum Abschluss des Seminars werden in einem 3-Minuten-Kurzvortrag die Ergebnisse auf Basis eines Posters vorgestellt (7., 10., oder 11.7., nach Absprache mit den Seminarteilnehmenden).
Die Bearbeitungsstart wird individuell abgesprochen. Ein Thema kann spätestens bis 18.4.2023 ausgegeben werden. Die Anmeldung beim Prüfungsamt findet in der vorgezogenen Anmeldephase des Sommersemesters statt.
Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar werden 6 ECTS vergeben. Die Prüfungsleistungen sind eine Seminararbeit (ca. 15 Seiten, 60% der Gesamtnote), ein Vortrag zum Arbeitsfortschritt in der vierten Bearbeitungswoche (ca. 15 Minuten, 20% der Gesamtnote), Anfertigung und Kurzvorstellung (3 Min.) eines Posters zur Seminararbeit (20% der Gesamtnote). Das Seminar kann wahlweise auf Deutsch oder Englisch absolviert werden.
Anmeldungen (inkl. Themenwunsch) und Fragen zum Seminar können gern an stella.martin@wiwi.uni-muenster.de gerichtet werden.
Themenliste:
Kinder als Armutsrisiko für ihre Eltern
„Mit dem zweiten Kind kommt der soziale Abstieg“ – Das Armutsrisiko von Mehrkindfamilien
Stronger Together - Ökonomische Robustheit von Paar- vs. Singlehaushalten
Diskriminieren Eltern ihre Kinder? Gender Pay Gaps beim Taschengeld
Desperate Housewives – Gender Identity and Womens’ Labor Supply
Regionale Einkommensungleichheiten in Deutschland
Vermögensungleichheit in Deutschland
Quo vadis, Mittelschicht? Die Polarisierung der Einkommen in Deutschland
Eigene Themenvorschläge sind darüber hinaus möglich, bedürfen aber der Absprache mit den Betreuenden.
Kurs im HIS-LSF- Lehrende/r: Stella Martin
- Lehrende/r: Kevin Stabenow
- Lehrende/r: Mark Trede
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Um die Vorgänge in der Welt besser zu verstehen, aber auch um durch angemessenes Handeln unsere Ziele zu erreichen, müssen wir die relevanten Ursache-Wirkungs-Beziehungen kennen. Allerdings kann man Ursache-Wirkungs-Beziehungen nicht direkt wahrnehmen, wie man Gegenstände oder Ereignisse wahrnimmt, sondern muss diese aus anderen Beobachtungen erschließen. Einerseits sind wir gut geübt darin, intuitiv auf Ursachen zu schließen, andererseits sind die dahintersteckenden Schlüsse ziemlich voraussetzungsreich, so dass es in komplexeren Fällen leicht zu Fehlschlüssen kommt. In diesem Seminar werden wir uns die Theorie des kausalen Schließens ansehen. Es geht darum, wie man wissenschaftlich korrekt auf Ursachen schließt und welche philosophischen Annahmen man dazu treffen muss. U.a. werden wir folgende Themen behandeln: Wahrnehmung von Kausalität, Interventionen und Experimente, das Verhältnis zwischen Korrelation und Kausalität, das Reichenbach-Prinzip der gemeinsamen Ursache, die kausale Markov-Bedingung. Da die Statistik für das kausale Schließen eine zentrale Rolle spielt, sollte man für (einfache) statistische Zusammenhänge aufgeschlossen sein. |
- Lehrende/r: Paul Näger