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Wiederaufbau, „Wirtschaftswunder“ und Wiedervereinigung sind mehr als nur Schlagworte. Mit diesen Begriffen gelingt es sehr anschaulich – und dies wird ein Schwerpunkt der Vorlesung sein – den Gang der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands nach 1945 chronologisch nachzuzeichnen und dabei wesentliche Entwicklungslinien und strukturelle Brüche herauszuarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt wird zudem auf die bis 1990 parallele, aber sich unter vollkommen unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen vollziehende Wirtschaftsentwicklung in beiden deutschen Staaten gelegt werden, die mit der staatlichen Wiedervereinigung 1990 auch die in vielerlei Hinsicht besondere Aufgabe der Zusammenführung zweier ganz verschiedener Wirtschaftsordnungen mit sich brachte. Schließlich soll die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg in ihrem internationalen Kontext betrachtet werden, und es werden ausgiebig die internationalen Einflüsse auf die Wirtschaftsentwicklung diskutiert werden. Begründet ist dies dadurch, daß sowohl Bundesrepublik als auch DDR wichtige Mitglieder internationaler Wirtschaftsgemeinschaften (EWG/EG bzw. COMECON) waren, daß die Wirtschaftskraft insbesondere der Bundesrepublik sich seit den 1950er Jahren maßgeblich auf den Außenhandel stützte, daß Bundesrepublik und DDR als hochindustrialisierte Volkswirtschaften beide vom internationalen Ölmarkt abhingen und daß die Volkswirtschaft des wiedervereinten Deutschland seit den 1990er Jahren nun den Herausforderungen einer sich beschleunigenden Globalisierung ausgesetzt ist.
- Lehrende/r: Ulf Christian Ewert
An deutschen Universitäten wird Arabisch weitgehend als Quellensprache unterrichtet. Forschung in arabischer Sprache wird im Rahmen des Studiums selten rezipiert, und das Arabische wird kaum je aktiv praktiziert. Ziel dieses Kurses ist, sich mit Fachliteratur – oder auch mit wissenschaftlichen Vorträgen – in arabischer Sprache vertraut zu machen, auf Arabisch zu diskutieren, vorzutragen und kurze Texte zu verfassen. Die genauen Formate richten sich nach dem sprachlichen Niveau der einzelnen TeilnehmerInnen; möglich sind die Lektüre und Diskussion kurzer oder längerer, einfacher oder komplexerer Texte sowie das Halten von Kurzvorträgen und das Verfassen kurzer Essays. Inhaltlich können, je nach Arbeitsschwerpunkten und Interesse unterschiedlichste Themen behandelt werden (etwa aus der Literatur-, Geschichts- oder den Sozialwissenschaften). Gerne können Sie Texte zur Lektüre und Diskussion vorschlagen – z. B. wissenschaftliche Aufsätze (oder Passagen daraus) oder Zeitschriftenartikel, die für Ihre aktuelle oder geplante Master-, Bachelor- oder Hausarbeit relevant sind –, und/oder Ihre eigene Arbeit bzw. Aspekte daraus vorstellen. Der Kurs soll Werkstattcharakter haben; es werden also keine fertigen, fehlerfreien Beiträge erwartet, sondern jede/r TeilnehmerIn sollte die eigenen Fähigkeiten erproben und erweitern.
Die aktive Teilnahme an diesem Kurs wird mit 2 LP kreditiert; der im Vergleich zu einer Vorlesung höhere Vorbereitungsaufwand wird durch eine geringere Präsenzzeit (1 SWS) ausgeglichen. Es sind keine Prüfungsleistungen zu erbringen.
Der Kurs wird voraussichtlich alle zwei Wochen (zweistündig) stattfinden. Die genauen Termine werden wir in der Vorbesprechung vereinbaren, die am Dienstag, den 09.04., um 18 Uhr stattfinden wird. InteressentInnen werden gebeten, sich vor oder zu Vorlesungsbeginn per E-Mail bei der Dozentin zu melden (barbara.winckler@uni-muenster.de), insbesondere (aber nicht nur) wenn Sie nicht zur Vorbesprechung kommen können. Dies erleichtert die Planung insbesondere der ersten Sitzungen; die Teilnahme ist aber auch ohne Voranmeldung möglich.
- Lehrende/r: Nevine Fayek
- Lehrende/r: Barbara Winckler
In dem aktuellen medialen ‚Hype‘ um die Geschichte von „1968“ 50 Jahre danach hat speziell die psychiatriegeschichtliche Bedeutung der damaligen Ereignisse bislang kaum eine Rolle gespielt. Dabei hat der gesellschaftliche Auf- und Umbruch im Übergang von den 1960er zu den 1970er Jahren auch einen grundlegenden langfristigen Klima- und Strukturwandel im Umgang mit seelisch Kranken angestoßen. Es erschienen die Klassiker von Klaus Dörner („Bürger und Irre“), Michel Foucault („Wahnsinn und Gesellschaft“) und Erving Goffman („Asyle“). In Heidelberg bildete sich das weithin beachtete und heftig umstrittene „antipsychiatrische“ Sozialistische Patientenkollektiv (SPK). Vor allem aber formierte sich jetzt (im Zeichen der vom deutschen Bundestag eingesetzten „Psychiatrie-Enquete“) erstmals auch eine breite Reformbewegung zur Überwindung der rückständigen inhumanen „Verwahr-Psychiatrie“.
Drei ‚Kräftefelder‘ traten in ein spannendes dynamisches Wechselverhältnis: die Psychiatrie (als Institution und Profession), ihr allgemeines politisch-gesellschaftliches Umfeld sowie die antiautoritären Programme und Aktionen der 68er Protestbewegung. Dieses dynamische Ineinandergreifen möchte die Übung herausarbeiten. Ziel ist auch ein besseres Verständnis der historischen und aktuellen Besonderheiten im Handlungsfeld der „mental health care“.
Arbeitstechnisch soll sich in jeder Sitzung ein einführendes Überblicks-/Kurzreferat mit der gemeinsamen Diskussion ausgewählter Schrift- und Filmquellen verbinden. Ein Leistungsnachweis kann durch einen Essay erworben werden. Die Veranstaltung wird über „Learnweb“ online begleitet. Zu Beginn erfolgt auch die Bereitstellung einer Auswahlbibliographie zum Thema.
- Lehrende/r: Franz-Werner Kersting
Neue Zeitungen sind eine Textsorte (oder mehrere, was im Seminar zu diskutieren ist), die als Vorläufer der späteren Wochenzeitungen gilt. Neue Zeitungen wurden als kurze Flugschriften gedruckt und vorgelesen (oder gesungen) und bilden damit eine interessante Schnittstelle zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Das Themenspektrum ist breit und reicht von politischer Kriegsberichterstattung bis zu human interest stories mit erbauenden und unterhaltenden Elementen.
Im ersten Drittel des Seminars erarbeiten wir Grundlagen im Aufbau eines Korpus (einer systematischen Textsammlung) zu einer älteren Sprachstufe des Deutschen und bereiten in Partnerarbeit einen Text für das Korpus auf. Gleichzeitig erarbeiten wir anhand ausgewählter Sekundärliteratur den Forschungsstand.
Im zweiten Drittel untersuchen Sie in Partnerarbeit ein Phänomen Ihrer Wahl (zum Beispiel Graphematik, Morphologie, Syntax, Textsortenfragen und -vergleiche) am gemeinsam erweiterten Korpus neuer Zeitungen.
Im letzten Abschnitt des Seminars können Sie (je nach zu erbringender Leistung) die Forschungsergebnisse in einer Sitzungsgestaltung präsentieren bzw. einen kurzen Werkstattbericht mit Fragen und Diskussion zur Hausarbeit einbringen.
- Lehrende/r: Antje Dammel
- Lehrende/r: Philipp Maximilian Dondrup
Anhand von deutschen Übersetzungen des Alten Testaments werden in diesem Proseminar die methodischen Arbeitsschritte zur historisch-kritischen Exegese alttestamentlicher Texte erarbeitet und erprobt. Ziel ist es, das Handwerkszeug zur Erstellung einer verantwortlichen und verantwortbaren Interpretation zu kennen und in Grundzügen anwenden zu können.
Im Mittelpunkt wird dabei in diesem Semester das Buch Exodus stehen.
Kenntnisse der alttestamentlichen Einleitungsvorlesung und der Bibelkunde sind von erheblichem Vorteil. Eine paralleler Besuch der entsprechenden Vorlesung und der Übung wird empfohlen.
- Lehrende/r: Marcel Friesen
Anhand von deutschen Übersetzungen des Alten Testaments werden in diesem Proseminar die methodischen Arbeitsschritte zur historisch-kritischen Exegese alttestamentlicher Texte erarbeitet und erprobt. Ziel ist es, das Handwerkszeug zur Erstellung einer verantwortlichen und verantwortbaren Interpretation zu kennen und in Grundzügen anwenden zu können.
Im Mittelpunkt wird dabei in diesem Semester das Richterbuch stehen.
Kenntnisse der alttestamentlichen Einleitungsvorlesung und der Bibelkunde sind von erheblichem Vorteil. Eine paralleler Besuch der entsprechenden Vorlesung und der Übung wird dringend empfohlen.
- Lehrende/r: Marcel Friesen
Erst mit Hegels Tod 1831 und der Herausgabe nicht nur der von ihm selbst bereits zu Lebzeitzen veröffentlichten Werke, sondern auch seiner Vorlesungen durch den „Verein von Freunden des Verewigten“ beginnt die erste fruchtbare Phase der Rezeptionsgeschichte seiner Philosophie, aus der sich in mehreren Etappen verschiedene Debatten um insbesondere religions- und staatsphilosophische Streitfragen entwickeln. Mit der sogenannten „Spaltung der Hegel-Schule“ in Alt- und Jung- oder auch Rechts- und Linkshegelianer in den späten 1830er Jahren kommt es zu einer Radikalisierung sowohl der jeweiligen politischen Standortbestimmungen als auch der philosophischen Positionierungen. Im Seminar sollen Schlüsseltexte aus der Zeit des „Vormärz“ von Moses Hess, Bruno Bauer, Ludwig Feuerbach und Karl Marx gelesen werden, die aus einer Kritik von religiösen und theologischen Doktrinen ihrer Zeit neue oder – gegenüber den Philosophien des Deutschen Idealismus – transformierte Charakterisierungen und Bestimmungen des menschlichen Wesens herleiten, die den weiterführenden sozial- und gesellschaftskritischen Motiven der Protagonisten der Bewegung zugrunde lagen.
- Lehrende/r: Christian Thein
Der Ausgang des Ersten Weltkrieges, die Regelungen des Versailler Friedensvertrages und die damit einhergehenden Gebietsverluste im Osten, führten zu einem Aufkommen revisionistischer Tendenzen in der Weimarer Republik. Die Geschichtswissenschaft blieb davon ebenso wenig verschont wie die übrigen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Unter dem Schlagwort der „deutschen Ostforschung“ waren nach dem Ersten Weltkrieg interdisziplinär angelegte Forschungsanliegen entstanden, die mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden die politische Zugehörigkeit strittiger Gebiete und Bevölkerungsgruppen in der deutsch-polnischen Berührungszone beweisen bzw. legitimieren wollten. Der Mediävist Albert Brackmann nimmt in diesem geschichtswissenschaftlichen Paradigma der „deutschen Ostforschung“ eine zentrale Rolle ein. Ziel der Lektüre-Übung wird es sein, anhand ausgewählter Texte, Brackmanns Geschichtsverständnis, seine Arbeits- und Argumentationsweise zu untersuchen um somit seinen Einfluss auf die sich zunehmend politisierende und radikalisierende „Ostforschung“ aufzuzeigen.
- Lehrende/r: Martin Koschny
Alexander der Große ist nicht nur eine herausragende, schillernde Figur der Geschichte, sondern auch der antiken und mittelalterlichen Literatur. Alexander erscheint hier als Welteneroberer und Forscher, als Werkzeug Gottes (instrumentum Dei), aber auch als Exempel für superbia und für die Vergänglichkeit menschlicher Macht (exemplum vanitatis). Um 1150/60 entsteht mit dem ›Alexanderroman‹ des Pfaffen Lambrecht der erste deutsche Antikenroman, der zugleich der erste deutsche Roman nach romanischer Vorlage ist und den Anfang der deutschen Großepik markiert. Der Roman ist in drei Handschriften und damit in drei verschiedenen Fassungen erhalten, die nach den Aufbewahrungsorten der Handschriften benannt sind: Der ›Vorauer Alexander‹, um 1160 entstanden, erzählt die Geschichte von Alexanders Jugend, seinen Heldentaten und seinem Sieg über den Perserkönig Darius. Der ›Straßburger Alexander‹ (nach 1185) erweitert die Handlung nicht nur um weitere Kriegszüge, sondern erzählt auch von den Wundern des Orients und den Reisen Alexanders an die Ränder der damals bekannten Welt. Er führt den Helden bis an die Pforten des Paradieses und endet schließlich mit Alexanders Tod. Der Ende des 13. Jhs. entstandene ›Basler Alexander‹ kürzt einerseits, berichtet andererseits aber von weiteren spektakulären Versuchen Alexanders, Grenzen zu überschreiten (z.B. durch eine Tiefseefahrt in einer Taucherglocke).
Die Kenntnis der Vorauer und Straßburger Fassung (s. Ausgabe) wird zu Semesterbeginn vorausgesetzt. Bitte informieren Sie sich auch in Grundzügen über den historischen Alexander.
- Lehrende/r: Heike Bismark
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Didaktik als zentrale Berufswissenschaft von Lehrkräften ist in die Defensive geraten. Hatte sie noch von den fünfziger bis in die achtziger Jahre in der erziehungswissenschaftlichen Lehrer*innen-Ausbildung eine Vorrangstellung, wird sie in letzter Zeit von Ansätzen der empirischen Lehr-Lernforschung, der Instruktionspsychologie und der Neurowissenschaften an die Seite gedrängt. In der Lehrbuchliteratur der Allgemeinen Didaktik wird gelegentlich die historische Entwicklung der Disziplin vornehmlich auf die Darstellung einiger ausgewählter Modelle der Unterrichtsplanung aus der Geschichte der Bundesrepublik reduziert. In diesem Seminar soll nun stattdessen der politik- und gesellschaftliche Bedingungskontext für diesen Entwicklungsprozess analysiert werden. Ziel ist es, ausschlaggebende bildungsgeschichtliche Gründe für den Wandel von Denk- und Handlungsmustern für organisierte Lehr-Lern-Prozesse herauszuarbeiten. Inhaltliche Schwerpunkte werden dabei einerseits auf den bislang wenig untersuchten vierziger, fünfziger und sechziger Jahren einschließlich der SBZ und DDR liegen. Andererseits soll geprüft werden, ob die Integration der empirischen Lernpsychologie mit neuro-wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einem erweiterten erziehungswissenschaftlichen Arbeitsfeld "Allgemeinen Didaktik" eine zukunftsfähige Perspektive sein könnte. Zu Beginn des Wintersemesters wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Reader mit ausgewählten Materialien, Quellen und Texten für die Arbeit im Seminar zur Verfügung stehen.
Grundlegende Literatur: KERSTEN REICH: Theorien der Allgemeinen Didaktik. Zu den Grundlinien didaktischer Wissenschaftsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik. Stuttgart 1977; WILHELM H. PETERßEN: Lehrbuch Allgemeine Didaktik. 6. Auflage. München 2001; WERNER JANK / HILBERT MEYER: Didaktische Modelle. 12. Auflage. Berlin 2002; RAPHAELA PORSCH (Hrsg.): Einführung in die Allgemeine Didaktik. Münster 2016.
- Lehrende/r: Hans-Joachim von Olberg
"Wer ist Europa?" soll der preußische Außenminister Otto von Bismarck im Frühjahr 1863 auf die britischen Vorhaltungen, die öffentliche Meinung Europas werde seine Politik in der polnischen Frage nicht akzeptieren, geantwortet haben. Auch in der Folgezeit bedachte der preußische „Realpolitiker“ auswärtige Politiker und Diplomaten, die sich auf die ‚Interessen Europas’ beriefen, nicht selten mit Hohn und Spott. Andererseits war er als Kanzler des 1871 von ihm mitbegründeten neuen Deutschen Kaiserreiches außenpolitisch sehr viel europäischer orientiert als viele seiner deutschen Zeitgenossen und erschien seine Direktion deutscher Außenpolitik in der Zeit von 1871-1890 später manchen gar als Versuch, eine Art "Interessengemeinschaft" (Oncken) zwischen der Sicherung des Deutschen Kaiserreiches und der Wahrung des Friedens in Europa herzustellen. Ziel des Seminars ist es, näher zu beleuchten: in welcher Art und mit welchen Orientierungen, Zielen, Mitteln und Methoden Bismarck 1863-70 die preußische Außenpolitik und 1871-90 die deutsche Außenpolitik in Europa entwickelte; welche Wandlungen bzw. Kontinuitäten seine Außenpolitik gegenüber Großbritannien, Russland, Frankreich, Österreich, Italien, dem Osmanischen Reich u.a. aufweist und welche Bedeutung sie vor und nach Gründung des Kaiserreiches für die Entwicklung der internationalen Beziehungen in Europa hatte.
- Lehrende/r: Rolf Ahmann
- Lehrende/r: Sebastian Lübken
Kinder und Jugendliche aus eingewanderten Familien sind im deutschen Bildungssystem weniger erfolgreich als Kinder und Jugendliche aus autochthon deutschen Familien. Auf die Frage, wie diese Bildungsungleichheit zustande kommt, gibt es keine eindeutigen Antworten. In der Vorlesung werden mögliche Ursachen der Bildungsungleichheit ausgehend von empirischen Daten und auf der Grundlage theoretischer Erklärungsansätze beleuchtet. Es werden ausgewählte wissenschaftliche Untersuchungen vorgestellt, deren Ergebnisse dazu beitragen, das Phänomen zu beschreiben und zu verstehen. Betrachtet werden sowohl Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen in der Migrationsgesellschaft als auch die Wirkung von Bildungsinstitutionen. Darüber hinaus werden Fragen und Konzepte zur Bildungsgerechtigkeit erörtert. Schließlich wird aus der Perspektive der Interkulturellen Pädagogik aufgezeigt, welche Ansätze der Schulentwicklung und der Bildungspolitik zu einer Überwindung der Bildungsungleichheit beitragen können.
- Lehrende/r: Javier Angel Carnicer
Computerspiele sind im Laufe der letzten Jahrzehnte wichtiger Bestandteil des Alltags von Jugendlichen wie Erwachsenen geworden; fast die Hälfte der Deutschen spielt regelmäßig am PC, Handy und/oder Konsole. Ein nicht geringer Teil der Spiele hat ein historisches Setting oder thematisiert direkt historische Ereignisse, weshalb angenommen werden kann, dass das Medium die Vorstellungen der Spielenden von Geschichte beeinflusst. Im ersten Teil der Übung werden theoretische Ansätze zur Beschreibung und Analyse der Darstellung von Geschichte in Computerspielen aus Perspektive der Geschichtsdidaktik und Geschichtswissenschaft sowie der Game Studies vorgestellt. Im zweiten Teil der Übung analysieren wir auf Basis dieser Ansätze konkrete Spiele und diskutieren darauf aufbauend mögliche Konsequenzen für das historische Lernen. Der letzte Teil der Übung widmet sich der Geschichte des Mediums selbst und nimmt die Entwicklung der Computerspiele aus technik- und kulturgeschichtlicher Perspektive in den Blick.
- Lehrende/r: Christian Winklhöfer
Kommentar Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Unterstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars. In zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Gesundheitswis-senschaften an (Resilienz, HAPA-Modell, Salutogenese, Stressmodelle), die die Daten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können. Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkre-ten Intervention und Präventionsansätzen aufgeworfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf solche abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewältigung, Suchtprävention, Mob-bing) gezeigt werden, was solche Präventionsansätze konkret in der Schule bewirken bewirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychi-sche Gesundheit entwickeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Be-hinderungen, Auffälligkeiten vermieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist. Der Erwerb von Leistungsnachweisen im Rahmen einer schriftlichen Prä-sentation ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls
In dieser Übung beschäftigen wir uns mit der Syntax des Deutschen.
Die Themen, die in der Übung behandelt werden (z. B., syntaktische Kategorien, syntaktische Funktionen, Verben, Wortstellung, komplexe Sätze), werden zusätzlich aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Wir werden syntaktische Strukturen analysieren, aber auch anhand psycholinguistischer Studien erfahren, wie diese Strukturen erworben und verarbeitet werden.
Wir lernen, wie linguistische Phänomene psycholinguistisch untersucht werden können und wie man psycholinguistische Texte liest. Zusätzlich werden Kenntnisse im Bereich der Literaturarbeit und des Verfassens linguistischer Hausarbeiten vermittelt. Diese Übung richtet sich daher vor allem an Studierende, die Interesse an empirischer Arbeit haben mit einem besonderen Fokus auf Sprachverarbeitung.
Grundlage dieser Übung ist das Buch „Deutsche Syntax“ von Karin Pittner und Judith Berman. Die Texte zur Sprachverarbeitung werden im Laufe der Übungen bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Laura Reimer
In diesem HS werden am Beispiel des Französischen sprachliche Formen betrachtet, die ihre konkrete Bedeutung erst durch ihren Bezug zum situativen oder sprachlichen Kontext erlangen. Neben den Zeit- und Ortsadverbialen (ici, demain etc.) gehören hierzu u.a. die Personalpronomina (moi, il, lui etc.) und die Demonstrativa (z.b. celui-là, ces gens-là) als sehr häufig gebrauchte Formen. Anhand von gesprochenen und geschriebenen Texten unterschiedlicher Konzeption, darunter auch aktuellen literarischen Texten und Videodokumenten, werden die einzelnen Typen der Deixis (incl. der Anaphora) und deren Ausdrücke im Französischen analysiert. Besonderes Augenmerk liegt auf dem systematischen Vergleich mit dem Deutschen, etwa bei der Verwendung von Demonstrativum und definitem Artikel (ceN vs leN).
- Lehrende/r: Georgia Veldre-Gerner
- Lehrende/r: Jan Nicklas Wilsker-Wiesen
Seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise sehen sich die europäischen Wohlfahrtsstaaten einem zusätzlichem Druck ausgesetzt, der zu weitreichenden Sozialreformen geführt hat. Aber auch bereits vor der Krise war der Sozialstaat Gegenstand umfassender Reformbemühungen. So steht etwa die „Agenda 2010” für eine der größten Sozialreformen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und gleichzeitig für eine (politikwissenschaftliche) Kontroverse über den Reforminhalt. Bevor man sich allerdings fragt, was etwa an der „Agenda 2010” sozial ist, und ob „wir” „uns” den Sozialstaat noch leisten können, sollte man sich die Mühen machen, der Frage nachzugehen, was Sozialpolitik überhaupt ist.
Ziel des Standardkurses ist demnach, die Grundfunktionen nationaler und internationaler Sozialpolitik zu vermitteln, um so aktuelle politische und politikwissenschaftliche Diskurse vor dem Hintergrund weitreichender Reformbemühungen plausibel zu machen. Vor diesem Hintergrund werden allgemeine Grundlagen der Sozialpolitik, die wichtigsten Sozialstaatstheorien sowie die Grundprinzipien des deutschen Wohlfahrtsstaates diskutiert. Außerdem werden die wichtigsten sozialpolitischen Politikfelder Arbeitsmarktpolitik, Rentenpolitik, Gesundheitspolitik sowie Bildungspolitik besprochen.
Zu den Studienleistungen zählen neben der aktiven Beteiligung an den Debatten die Übernahme eines maximal 20-minütigen wissenschaftlichen Referates. Die Prüfungsleistung wird durch eine abschließende Klausur am Dienstag, den 29.01.2019 von 10-12 Uhr (c.t.) erbracht.
Einführende Literatur:
Boeckh, Jürgen et al. (2017): Sozialpolitik in Deutschland. Eine systematische Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
Die 90-minütige Abschlussklausur wird am 29.1.2019, 10:00 - 12:00 Uhr geschrieben.
Die 90-minütige Nachschreibeklausur wird am ......2019, ..... - ..... Uhr geschrieben.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
Das Geschlecht der Staufer zählt ohne jeden Zweifel zu den prominentesten Herrscherdynastien des Mittelalters. Vor allem Friedrich I. Barbarossa (gest. 1190) und Friedrich II. (gest. 1250) erfreuen sich weitreichender Bekanntheit. Dies liegt einerseits an der besonderen Aufmerksamkeit, die den staufischen Königen und Kaisern im Deutschland des 19. Jahrhunderts entgegengebracht wurde, als die Sage vom im Kyffhäuserberg schlafenden Kaiser Barbarossa verstärkte politische Aktualität erhielt. In der deutschen Mittelalterforschung nahm die Dynastie seither auch jenseits national motivierter Interessen einen zentralen Platz ein. Zum anderen ist die Zeit der Staufer durch eine Reihe aufsehenerregender Ereignisse und Entwicklungen geprägt, welche die politischen und soziokulturellen Verhältnisse in Europa nachhaltig veränderten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Geschichte der Dynastie, deren Mitglieder zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert von schwäbischen Herzögen zu sagenhaften Kaisern avancierten, die das „Staunen der Welt“ (stupor mundi) erregten. Dabei sollen sowohl das politische Handeln der staufischen Herrscher, wie es etwa in den Konflikten mit dem Papsttum und den oberitalienischen Städten oder im Rahmen der Kreuzzüge zu beobachten ist, als auch die gesellschaftlichen Bedingungen und kulturellen Kontexte dieses Handelns in den Blick genommen werden. Darüber hinaus wird das Seminar in die Fragestellungen, Methoden und Arbeitstechniken der mittelalterlichen Geschichte einführen.
- Lehrende/r: Marcel Bubert
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, in Experimenten gewonnene Daten auszuwerten und angemessen zu beschreiben. Die Experimentalberichte bestehend aus Methoden- und Ergebnisteil werden dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung entsprechend den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association verfasst. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Jens Bölte
- Lehrende/r: Anna Witte
Die Phonologie ist eine der Grundlagendisziplinen der Sprachwissenschaft. Zur Beschreibung von Sprachen und Varietäten gehört neben der Erfassung des Wortschatzes sowohl der Formen- und Satzlehre Traditionell die Lautlehre. Die Phonologie als wissenschaftliche Disiplin hat eine lange Tradition, die mindestens bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und bis heute eine Reihe unterschiedlicher Forschungszweige ausgebildet hat.
Im Seminar werden folgende Schwerpunkte gesetzt: Es sollen zunächst phonetische Grundlagen gelegt werden, die die Beschreibung phonologischer Eigenschaften der deutschen Sprache (und ihrer Varietäten) erlauben werden. Zentrale Aspekte der phonologischen Beschreibung werden sein: (a) die segmentale Ebene, (b) die suprasegmentale Ebene (Silben, Akzente, Tonakzente) und (c) die Prosodie. Außerdem werden wir phonologische Theorien wie die generative und die lexikalische Phonologie sowie Beschreibungsmodelle wie die Optimalitätstheorie betrachten.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
Die Sozialwissenschaften des Sports als Teildisziplin der Sportwissenschaft beleuchten unterschiedliche Bereiche und Facetten des Sports aus sozialwissenschaftlichen Perspektiven.
In diesem Seminar steht der schillernde Forschungsgegenstand "Fußball" im Zentrum. Hierzu werden Themen und Phänomene rund um den Fußball entlang aktueller sozialwissenschaftlicher Forschungsliteratur erschlossen.
Ein gewinnbringender Anwendungsbezug setzt ein grundlegendes theoretisches Verständnis voraus, das wiederum nur durch regelmäßige und gründliche Lektüre von Texten (deutsch, englisch) erreicht werden kann. Sozialwissenschaftliche Texte sind nicht immer leicht zu erschließen. Vorausgesetzt wird deshalb die Bereitschaft, sich auf diese Texte einzulassen, über bestimmte Fragen länger nachzudenken und zu diskutieren.
Im Sinne des Spruches „Auffe Bank sitzen is scheiße, da tut dir der Arsch weh” (Roy Präger) werden wir im Verlauf des Seminars das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund besuchen:
- Exkursion zum Deutschen Fußballmuseum in Dortmund mit Führung (Termin wird noch bekannt gegeben, für Eintritt und Führung entstehen voraussichtlich Kosten in Höhe von ca. 15 Euro p.P.)
Informationen zum ganauen Ablauf, Organisation, Leistungspunkten etc. erfolgen in der ersten Veranstaltung.
- Lehrende/r: Justus Maximilian Kalthoff
Im Seminar bekommen die Studierenden die Möglichkeit, individuell ausgewählte Fragestellungen aus dem Forschungsbereich „Persönlichkeit, Interaktion und sozialen Beziehungen“ projektbezogen zu vertiefen. Vor dem Hintergrund der Literatur und im wissenschaftlichen Diskurs mit der Seminarleitung und den anderen Studierenden werden a) eine eigene Fragestellung und konkrete Hypothesen herausgearbeitet und b) die notwendigen Methoden der Datenerhebung und Datenanalyse diskutiert und festgelegt.
Hierbei können, mit Unterstützung durch die Seminarleitung, je nach individuellem Interesse Fragestellungen bezüglich unterschiedlichster Persönlichkeitsaspekte sowie diverser Beziehungsformen und Interaktionskontexte (z.B. romantische Partnerschaften, Freundschaften, Familienbeziehungen, Personalauswahl, Dating, Therapeut-Patient- / Lehrer-Schüler- / Vorgesetzten-Mitarbeiter-Interaktionen, Begegnungen zwischen Deutschen und Geflüchteten) ausgewählt und entwickelt werden.
Sukzessive werden wissenschaftliche Standards der Hypothesenableitung und –formulierung sowie der empirischen Überprüfung dieser vorgestellt und diskutiert (inkl. Open Science-Aspekte), auf das eigene Projekt angewandt und im wissenschaftlichen Diskurs geschärft. Im Seminar wird explizit Wert auf einen intensiven Austausch über die einzelnen Projekte gelegt, was unter anderem über geleitete Diskussionen und Kontroversen, Blitzlicht-Vorträge, wissenschaftliche Speed-Dates, strukturiertes mündliches Feedback, schriftliche Peer-Reviews, sowie die Dokumentation und den Austausch in einem gemeinsamen OSF-Projekt erreicht wird.
Das Ergebnis des Seminars ist für jede/n Teilnehmer/in ein Kurzbericht angelehnt an sogenannte „Registered Reports-Stage 1“ (vgl. https://cos.io/rr/), der den Hintergrund, die theoretische Ableitung der Hypothesen und die geplanten Methoden (Sampling, Abläufe, Maße, Datenaufbereitung, statistische Analyse) zu deren Überprüfung zusammenfasst. Bei Interesse kann dieser individuelle Registered Report die Grundlage einer späteren Masterarbeit darstellen.
Neben einem vertieften Einblick in die aktuelle Forschung zu Persönlichkeit, Interaktion und sozialen Beziehung in Grundlagen- und Anwendungskontexten erwerben die Teilnehmer insbesondere essentielle Kenntnisse und Kompetenzen des guten und transparenten wissenschaftlichen und evidenzbasierten Arbeitens.
- Lehrende/r: Mitja Back
- Lehrende/r: Timo Schürmann
- Lehrende/r: Timo Schürmann
Unter Prosodie (von altgr. prosōdía "das hinzu Gesungene") versteht man jenen Teil der gesprochenen Sprache, die "oberhalb" der Einzellaute angesiedelt sind. Dazu zählen unter anderem die Phänomene Rhythmus und Phrasierung, Intonation und Satzmelodie, Wort- und Satzakzent sowie lexikalischer Ton. Die Vorlesung führt in die grundlegenden Konzepte der Prosodieforschung ein und bietet einen Überblick über die relevanten Forschungsbereiche. Ausgehend vom Deutschen und Englischen werden wir dabei eine Vielzahl an Sprachen behandeln, um die teils erheblichen Unterschiede in der Ausgestaltung prosodischer Systeme in den Sprachen der Welt deutlich zu machen. Zusätzlich zu einem theoretischen Teil soll die Vorlesung auch in die praktische Arbeit mit PRAAT einführen.
Prosody (from ancient greek prosōdía "that which is sung") is that part of the spoken language which is identified "above" the segmential level. These include, among others, the phenomena of rhythm und phrasing, intonation and sentence melody, word and sentence accent and lexical tone. The lecture introduces the basic concepts of research on prosody and provides an overview of the relevant research areas. Based on German and English, we will treat a variety of languages in order to point out the differences in prosodic systems among the languages of the world. In addition to a theoretical part, the lecture will also introduce practical work with PRAAT.
- Lehrende/r: Alexander Zahrer
Auch wenn einige Grundfragen in der (deutschen) Geschichtsdidaktik umstritten erscheinen, wie jüngst in der Entwicklung konkurrierender Kompetenzmodelle oder der Diskussion um zentrale Kategorien wie Geschichtsbewusstsein und Narrativität, hat sich doch weitgehender Konsens herausgebildet, was historisches Lernen in der Schule meint und welche Ziele damit verfolgt werden sollen. Um neue Impulse und Einsichten zu gewinnen, lohnt der Blick 'über den Tellerrand'. Welche Vorstellungen vom historischen Lernen werden international verfolgt? Wie und nach welchen Kriterien wird Geschichtsunterricht in anderen Ländern konzipiert?
Ähnliches ließe sich für die Geschichtskultur feststellen, deren Angebote (und ihre Strukturen und Zielsetzungen) im Zuge globalisierter Märkte sich zunehmend normieren. Der Umgang mit Geschichtsangeboten im Geschichtsunterricht für eine breitere Öffentlichkeit wird als wichtiges Element im Sinne der geschichtskulturellen Kompetenzentwicklung und des Konzepts des lebenslangen (informellen) Lernens verstanden. Zudem erhofft man sich hier motivationale Effekte, da sich hierdurch Lebenswelt- und Gegenwartsbezüge (scheinbar) leicht herstellen lassen.
Das Seminar wird Grundfragen historischer Bildung vertieft m internationalen Kontext diskutieren und analytisch konkrete, aktuelle Geschichtsangebote untersuchen, um so Ideen und Konzepte einer Integration internationaler, geschichtsdidaktischer wie -kultureller Impulse in den Geschichtsunterricht zu entwickeln.
- Lehrende/r: Oliver Näpel