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Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Un-terstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars. In zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Ge-sundheitswissenschaften an (Resilienz HAPA-Modell, Salutogenese, Stress-modelle), die die Daten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können. Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkreten Interventions- und Präventionsansätzen aufge-worfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewältigung, Suchtprä-vention, Mobbing usw.) wird gezeigt was Präventionsansätze konkret in der Schule bewirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychische Gesundheit entwi-ckeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Behinderungen, Auffälligkeiten ver-mieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist. Der Erwerb von Leis-tungsnachweisen im Rahmen einer Präsentation und schriftlichen Ausarbeitung ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls
Bei regelmäßiger Teilnahme können TN erworben werden.
Dieser Kurs richtet sich an Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, und die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten, um erfolgreicher über Kunst und ihre Arbeit kommunizieren zu können. Neben Diskussionen über die künstlerische Arbeit der Teilnehmenden werden (je nach Bedarf) spezifische Grammatikthemen behandelt und das (kunstbezogene) Vokabular erweitert.
Sinnvoll ist der Besuch des Kurses ab Niveau B1 (pre-intermediate, intermediate).
Anmeldung:
Vor der ersten Sitzung bitte ich alle Interessierten mir eine kurze E-Mail (raschu@wwu.de) zu schicken und folgende Fragen zu beantworten. Die Antworten helfen mir, den Kurs besser an die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen anzupassen.
1. Hintergrund: a) Kurzbiografie b) Warum studieren Sie Kunst? c) Deutschkenntnisse
(Schulbildung, Auslandsaufenthalte, anderes)
2. Was möchten Sie in diesem Kurs lernen? Warum haben Sie den Kurs gewählt?
3. Worüber möchten Sie in diesem Kurs gern sprechen (Themen, Grammatik)?
4. Was möchten Sie (sofern nicht oben erwähnt) in diesem Kurs gern behandeln,
bzw. was finden Sie an der deutschen Sprache besonders schwierig?
- Lehrende/r: Uwe Rasch
Mehrsprachigkeit stellt nicht nur in Deutschland den Regelfall dar. Die sprachstrukturellen und sozialen Implikationen von Mehrsprachigkeit in einer Gesellschaft sind vielfältig. Aus dieser Vielfalt sollen im Seminar Aspekte herausgegriffen und vertieft besprochen werden, die einen Einfluss auf die Ausgestaltung des Deutschuntterrichts haben.l
Zum Einstieg und in der ersten Hälfte des Semesters soll der Zusammenhang von Migration und Sprache sowie sprachliche Vielfalt thematisiert werden, etwa mit der Frage danach, wie sich Mehrsprachigkeit in Institutionen und bei Individuen beobachten lässt, welche Kontexte der mehrsprachigen Kommunikation in der deutschen Gesellschaft relevant erscheinen und welche Folgen der Sprachkontakt sozial und struklurell hat. Die sprachliche Identität mehrsprachiger Schüler und Schülerinnen im deutschen Bildungssystem bildet den Punkt, an dem das Seminar in der zweiten Hälfte des Semesters sich mit Mehrsprachigkeit im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht beschäftigen wird. Themenbereiche, die im Zusammenhang mit dem Erwerb des Deutschen als Zweitsprache und der vVermittlung des Deutschen im Deutschunterricht in der Sekunarstufe stehen - wie z.B. Möglichkeiten der Sprachstandsdiagnose, Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen in den Bereichen 'Lesen' und 'Schreiben' (aber auch der 'Unterrichtsdiskurs' und Lehrer-Schüler-Interaktionen) -, werden anhand authentischer Daten im Seminar analysiert und diskutiert.
Für die Leistungserbringung werden sowohl mündliche als auch schriftliche Formen zur Auswahl gestellt, d.h. Referate (einzeln oder in Gruppen) zu ausgewählten Aspekten der sprachlichen Vielfalt/Sprache und Migration oder schriftliche Analysen authentischer Materialien (Unterrichtsinterakton, Schülerinterviews, Schülerteste).
- Lehrende/r: Yazgül Simsek
Mehrsprachigkeit stellt nicht nur in Deutschland den Regelfall dar. Die sprachstrukturellen und sozialen Implikationen von Mehrsprachigkeit in einer Gesellschaft sind vielfältig. Aus dieser Vielfalt sollen im Seminar Aspekte herausgegriffen und vertieft besprochen werden, die einen Einfluss auf die Ausgestaltung des Deutschunterrichts haben.
Zum Einstieg und in der ersten Hälfte des Semesters soll der Zusammenhang von Migration und Sprache sowie sprachliche Vielfalt thematisiert werden, etwa mit der Frage danach, wie sich Mehrsprachigkeit in Institutionen und bei Individuen beobachten lässt, welche Kontexte der mehrsprachigen Kommunikation in der deutschen Gesellschaft relevant erscheinen und welche Folgen der Sprachkontakt sozial und strukturell hat. Die sprachliche Identität mehrsprachiger Schüler und Schülerinnen im deutschen Bildungssystem bildet den Punkt, an dem das Seminar in der zweiten Hälfte des Semesters sich mit Mehrsprachigkeit im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht beschäftigen wird. Themenbereiche, die im Zusammenhang mit dem Eerwerb des Deutschen als Zweitsprpache und der Vermittlung des Deutschen im Deutschunterricht in der Sekunarstufe stehen - wie z.B. Möglichkeiten der Sprachstandsdiagnose, Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen in den Bereichen 'Lesen' und 'Schreiben' (aber auch der 'Unterrichtsdiskurs' und Lehrer-Schüler-Interaktionen) -, werden anhand authentischer Daten im Seminar analysiert und diskutiert.
Für die Leistungserbringung werden sowohl mündliche als auch schriftliche Formen zur Auswahl gestellt, d.h. Referate (einzeln oder in Gruppen) zu ausgewählten Aspekten der sprachlichen Vielfalt/Sprache und Migration oder schriftliche Analysen authentischer Materialien (Unterrichtsinteraktion, Schülerinterviews, Schülertexte).
- Lehrende/r: Yazgül Simsek
Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?
Während wir uns im ersten Teil dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1957 beschäftigt haben, soll es in diesem Semester um die fortschreitende Demokratisierung Westdeutschlands bis 1967 gehen. Politische Ereignisse wie die Spiegel-Affaire oder den Streit um die Notstandsgesetze nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Reformen etwa im Bildungswesen, die beginnende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, neue Jugendkulturen und die Rolle des Fernsehens, das in den 60er Jahren Einzug in immer mehr Haushalte hielt. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Eine Teilnahme am ersten Teil der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden. Im Fall eines digitalen Semesters wird das Seminar im Learnweb und auf Zoom stattfinden.
- Lehrende/r: Veronika Jüttemann
- Lehrende/r: Laura Reimer
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Luzian Ganz
WS 2020/2021
Veranstaltungsnummer:
Kurs I) 062045
Kurs II) 062046
Veranstaltungszeit:
Kurs I) Montag 14-16 Uhr
Kurs II) Dienstag 12-14 Uhr
Veranstaltungsbeginn:
Kurs I) 02.11.2020
Kurs II) 03.11.2020
Die Veranstaltung findet im Online-Format via zoom statt. Da die Kommunikation u.a. über das Learnweb stattfinden wird, bitte ich darum, euch dort in diesen Kurs einzuschreiben. Die Prüfungsleistung wird voraussichtlich in Form einer mündliche Prüfungen abgelegt.
Der deutsche Sozialstaat kann auf eine vergleichsweise lange Geschichte mit zahlreichen Krisen und Veränderungen zurückblicken. Die jüngste umfassende Reform ist die sog. „Agenda 2010”, die als größte Sozialreformen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beschrieben wird. Gleichzeitig sorgt das Reformpaket – und hier insbesondere die Hartz-Reformen – bis heute für zahlreiche (politikwissenschaftliche) Kontroversen über den Reforminhalt. Bevor man sich allerdings fragt, was etwa an der „Agenda 2010” sozial gerecht ist, und ob „wir” „uns” den Sozialstaat noch leisten können, sollte man sich die Mühen machen, der Frage nachzugehen, was Sozialpolitik überhaupt ist.
Ziel des Standardkurses ist, die Grundfunktionen deutscher (und internationaler) Sozialpolitik zu vermitteln. Dazu werden allgemeine Grundlagen der Sozialpolitik, Sozialstaatstheorien sowie die ökonomischen Grundprinzipien des deutschen Wohlfahrtsstaates diskutiert. Außerdem werden die wichtigsten sozialpolitischen Politikfelder Arbeitsmarktpolitik, Rentenpolitik, Gesundheitspolitik sowie Bildungspolitik besprochen.
Zu den Studienleistungen zählen neben der aktiven Beteiligung an den Debatten die Übernahme eines kurzen wissenschaftlichen Referates. Die Prüfungsleistung wird (voraussichtlich) durch eine abschließende Klausur am Freitag, den 12.02.2021 von 10-12 Uhr (c.t.) erbracht. Der Termin gilt für beide Kurse.
Einführende Literatur:
Boeckh, Jürgen et al. (2017): Sozialpolitik in Deutschland. Eine systematische Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
Die Klausur findet voraussichtlich am 12.02.2021 statt.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
Kursbeschreibung
- Warum heißt es ich lege – du legst aber ich gebe – du gibst?
- Warum heißt es ich baue – du baust aber ich laufe – du läufst?
- Warum heißt es ich blinke – ich blinkte aber ich trinke – ich trank?
- Warum heißt es Hund – Hunde aber Grund - Gründe?
- Warum heißt es heben aber Hefe?
In diesem Seminar werden wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen. Im Vordergrund steht die Betrachtung solcher vermeintlicher "Unregelmäßigkeiten" im Deutschen, die auf die historische Entwicklung der Sprache zurückzuführen sind.
Sie erhalten einen Überblick über die älteren Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch 750-1050, Mittelhochdeutsch 1050-1350, Frühneuhochdeutsch 1350-1650) sowie über die Grundzüge der Entwicklung der deutschen Sprache vom Indogermanischen an.
Was Sie lernen
- die wichtigsten strukturellen Merkmale jeder Sprachstufe
- die wichtigsten Veränderungen des Deutschen auf jeder Sprachstufe
- die soziokulturellen Rahmenbedingungen jeder Sprachstufe
- für jede Sprachstufe typische Texte
- die wesentlichen Sprachwandelmechanismen, die auch in anderen Sprachen sowie im heutigen Deutsch weiter wirksam sind
Was Sie nach dem Seminar können (Lernziele/Kompetenzen)
- Sie können ältere Texte aufgrund struktureller Merkmale einer Sprachstufe zuordnen und ihre sprachlichen Formen ansatzweise bestimmen.
- Sie können wesentliche Veränderungen in der deutschen Sprache identifizieren, zeitlich einordnen und erläutern.
- Sie können "Unregelmäßigkeiten" im Gegenwartsdeutschen erklären.
- Sie können die wesentlichen Sprachwandelmechanismen erläutern und ihre Wirkung an konkreten sprachlichen Formen illustrieren.
- Sie können sprachliche Formen älterer Sprachstufen analysieren und ihre Entwicklung herleiten.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, in Experimenten gewonnene Daten auszuwerten und angemessen zu beschreiben. Die Experimentalberichte bestehend aus Methoden- und Ergebnisteil werden dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung entsprechend den aktuellen Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association verfasst. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Jens Bölte
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Nina Liedtke
- Lehrende/r: Falko Mecklenbrauck
- Lehrende/r: Marlen Anneliese Roehe
- Lehrende/r: Andreas Blödorn
- Lehrende/r: Stephan Brössel
- Lehrende/r: Johannes Ueberfeldt
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Die Vorlesung führt in zentrale Fragestellungen und Betrachtungsweisen der germanistischen Literaturwissenschaft ein. Sie setzt auf der Grundlage exemplarischer Texte historische wie systematische Akzente, und zwar unter besonderer Berücksichtigung des Wissenstandes von Studienanfängerinnen und -anfängern. Den Studierenden soll ein wissenschaftliches Problembewusstsein vermittelt werden, das sich wesentlich durch Offentheit für Irritationen auszeichnet. Dabei sollen sie zur selbstständigen Lektüre literarischer und literaturwissenschaftlicher Texte motiviert werden. Folgende Themenbereiche werden vorgestellt: Aspekte der Fachgeschichte, Hermeneutik als Problem (Lesen - Verstehen - Interpretieren), Literatur und Wirklichkeit, Autorschaft, Probleme der Gattungspoetik, Literaturgeschichte und Literaturgeschichtsschreibung, Literaturwissenschaft als Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft. Außerdem wird am Beispiel ausgewählter Texte ein erster Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart gegeben. Am Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben.
- Lehrende/r: Julia Bodenburg
- Lehrende/r: Bruno Quast
- Lehrende/r: Martina Wagner-Egelhaaf
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst. Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
Wenn Sie einen Platz in diesem Praktikum erhalten haben, dann schreiben Sie sich bitte spätestens bis zum 2.11.2020 hier ein. Anschließend ist der Zugang nur noch mit Passwort möglich. Sie erhalten über Ihre Einschreibung wichtige Informationen wie z. B. Zoom-Links für die Veranstaltungen online.
- Lehrende/r: Svea Schröder
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst. Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
Wenn Sie einen Platz in diesem Praktikum erhalten haben, dann schreiben Sie sich bitte spätestens bis zum 2.11.2020 hier ein. Anschließend ist der Zugang nur noch mit Passwort möglich. Sie erhalten über Ihre Einschreibung wichtige Informationen wie z. B. einen Zoom-Link für die Veranstaltungen online.
- Lehrende/r: Svea Schröder
Das Seminar möchte einen Dialog zwischen literarischen Texten der aktuellen „Migrations“- resp. transkulturellen Literatur und der zwischen 1933 und 1945 geschriebenen deutschen Exilliteratur stiften. Thematisch werden in beiden Literaturen der Verlust von ‚Heimat‘, Zugehörigkeit, kultureller/ individueller Identität und Sprache verhandelt, wird das Leben in Provisorien und Zwischenräumen beschrieben, ein zeitliches Interim zwischen Vergangenheit und Zukunft gestaltet. Es wird zu fragen sein, ob sich spezifische Schreibverfahren einer „Literatur ohne festen Wohnsitz“ (O. Ette) erkennen lassen, und wie sich der Diskurswandel von „Exil“ und „Diaspora“ zu „Migration“ und „Interkulturalität“ in die Texte einschreibt. Textgrundlagen werden u.a. Brechts Drama Furcht und Elend des Dritten Reiches, Seghers Roman Das siebte Kreuz, die Tagebücher von Thomas Mann, Erzählungen von Emine Sevgi Özdamar und Vladimir Vertlieb sein.
Zu Ihrer Vorbereitung beachten Sie bitte die vor Zimmer 105 aushängende und auf der homepage veröffentlichte Literaturliste zu diesem Seminar. Außerdem wird vor Semesterbeginn im Copyshop M&M ein Reader mit Semesterprogramm, Bibliographie und theoretischen Texten für Sie ausliegen; bitte erwerben Sie ihn rechtzeitig!
- Lehrende/r: Cornelia Blasberg
In diesem Kurs stehen die Vermittlung und Einübung deutscher wissenschaftssprachlicher Prinzipien und Strukturen im Fokus. Ziel ist es, durch verschiedene Übungen zu einem vertieften Sprachverständnis zu gelangen sowie dadurch künftig häufige Fehler in eigenen Textproduktionen zu vermeiden und somit insgesamt einen verbesserten Sprachstil zu etablieren. Inhaltliche Schwerpunkte des Kurses im Wintersemester sind dabei:
- Ausgewählte wissenschaftssprachliche Grundstrukturen kennen-, benennen und verwenden lernen;
- Einübung und Vertiefung der indirekten Rede;
- Zusammenfassen von Argumenten, bzw. Kernaussagen erkennen und gerafft wiedergeben;
- „Rückübersetzung“ von Texten mit politisch-gesellschaftlichem Inhalt in leichter Sprache in solche der deutschen Wissenschaftssprache.
Studienleistungen: Zwei schriftliche Übungen
Prüfungsleistung: 90minütige Abschlussklausur
- Lehrende/r: Tanja Jasmin Woschalik
Kursbeschreibung
Die Flexionsmorphologie ist neben der Syntax die wichtigste Säule der Grammatik. Hier geht es darum, wie Wörter ihre Form verändern, um grammatische Kategorien (wie Kasus, Numerus, Person, Tempus usw.) auszudrücken wie beispielsweise Kind/Kindes, Mann/Männer, lesen/las, machst/machtet u.v.m. Gerade auf diesem Gebiet kommt es zu einer Vielzahl von spannenden Zweifelsfällen: Heißt es das Virus oder der Virus, des Atlantiks oder des Atlantik, dem Wege oder dem Weg, die Pizzas oder die Pizzen, dem Architekten oder dem Architekt, backte oder buk, gesaugt oder gesogen?
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über die Flexionsmorphologie des deutschen Nomens und Verbs. Ausgewählte Probleme werden exemplarisch vertieft. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Lehrveranstaltung ist das wissenschaftliche Arbeiten in der Linguistik. Sie werden angeleitet, wissenschaftliche Texte (kritisch) zu lesen und Ihre erste (empirische) Hausarbeit in der Linguistik zu verfassen.
Lernziele
Nach diesem Seminar sind Sie in der Lage,
- flektierende Wortformen nach relevanten Kategorien zu analysieren.
- grammatische Konzepte und Modelle auf Flexion anzuwenden.
- flexionsmorphologische Zweifelsfälle und Probleme anhand von Theorien und Konzepten zu erklären und (in einem didaktischen Kontext) begründet zu entscheiden.
- wissenschaftliche Texte schnell zu erfassen und kritisch zu lesen.
- eine wissenschaftliche Hausarbeit zu verfassen.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Die Frankfurter Schule steht bis heute fast als Synonym für Kritische Theorie in den deutschen Sozialwissenschaften. In den 1960er und 70er Jahren erlebten die Vertreter – es waren alles Männer – des Instituts für Sozialforschung eine mediale Aufmerksamkeit, welche der Sozialwissenschaft bis heute kaum mehr zu Teil wird. Dies macht die Arbeiten der Frankfurter Schule einerseits zu einem bedeutenden Zeitdokument, anderseits sind viele der Texte bis heute hoch aktuell. Die studentischen Proteste ab Mitte der 1960er Jahre wandten sich auch gegen die Kommerzialisierung des Hochschulbetriebs. Aus Sicht des heutigen BA/MA- Systems wird die immense Bedeutung der Arbeiten der Frankfurter Schule für die Studierendenschaft umso deutlicher.
Entlang von drei bedeutenden Vertretern – Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Herbert Marcuse – soll die Bedeutung der Frankfurter Schule und deren Wirken für die heutige Sozialforschung rekonstruiert werden. Der Kurs richtet sich an Studierende in der Frühphase ihres Studiums, die Interesse an der Kritischen Theorie haben. Der Kurs wird sich der Theorie sowie der Textlektüre widmen. Dies schließt die Lektüre von Originaltexten mit ein.
Am Kurs kann natürlich aus Interesse teilgenommen werden, aber es können selbstverständlich auch Leistungspunkte erworben werden. Als Studienleistung muss neben der Anwesenheit ein Referat gehalten werden. Eine Prüfungsleistung erfordert zusätzlich eine Hausarbeit.
Hinweise: Die Teilnahme am Kurs setzt die Bereitschaft voraus, sich aktiv in die Veranstaltung einzubringen und auch in Lern- und Arbeitsgruppen mitzuarbeiten. Hierzu gehört auch die körperliche Anwesenheit. Die Referate werden in der ersten Sitzung vergeben, nicht per E-Mail vorab. Politikwissenschaft ist ein Lesestudium! Für die Teilnahme am Kurs wird die Bereitschaft zum Lesen der notwendigen Texte vorausgesetzt. Informationen, Materialien und der Ablauf der Veranstaltung werden rechtzeitig über das LearnWeb bereitgestellt. Bitte schaut euch die Unterlagen in Ruhe an und informiert euch hier vorab, ob euch das Format und der Inhalt ansprechen.
- Lehrende/r: Ulrich Hamenstädt
Weil er uns immer wieder neue, spannende Perspektiven eröffnet, wird der Blick über den Tellerrand der deutschen Forschungscommunity zunehmend unumgehbar. Die französische Forschung hat sich in den Geschichtswissenschaften immer wieder als wichtiger Ideengeber hervorgetan; wir wollen uns daher mit aktuellen Ansätzen der mediävistischen Forschung in Frankreich beschäftigen.
In der Veranstaltung werden wir uns den Arbeiten einiger französischer Mediävisten nähern, ihre Texte lesen und besprechen und im Rahmen der Vortragsreihe "Junge französische Mediävisten ..." (via zoom) schließlich auch mit ihnen selbst über ihre Forschungstätigkeit diskutieren. Die Übung dient dabei als Einführung in die französische Mittelalterforschung; zugleich vermittelt sie grundlegende Fertigkeiten für das Verständnis und den Umgang mit fremdsprachiger Forschungsliteratur.
Die französischsprachigen Vorträge im Rahmen der Vortragsreihe „Junge französische Mediävisten zu Gast in Münster“ (insg. 4 Termine, jeweils montags 18-20 h) sind integraler Bestandteil der Veranstaltung.
Grundlegende Kenntnisse der französischen Sprache sind Voraussetzung.
Die Teilnahme an der bilingualen Veranstaltung kann auf Wunsch vom Interdisziplinären Frankreichforum (IFF) der WWU zertifiziert werden.
- Lehrende/r: Nils Bock
Thema des Seminars ist der Deutscherwerb durch ein- und mehrsprachige Kinder. Nachdem wir uns einen Überblick über die Entwicklungen im Kleinkindalter erarbeitet haben, werden wir herauszufinden versuchen, wie Kinder ihr sprachliches Wissen und Können im Grundschulalter u.a. durch den Einfluss der Schriftsprache ausbauen. Als Informationsquellen werden wir einschlägige empirische Untersuchungen heranziehen und deren Vorgehen und Resultate nachvollziehen, indem wir uns mit Beschreibungen der betroffenen Struktureigenschaften des Deutschen sowie mündlichen und schriftlichen Sprachproduktionsdaten von Kindern im relevanten Alter befassen.
- Lehrende/r: Christine Dimroth
- Lehrende/r: Olga Fekete
Keine Angst vor Klassikern! Wir versuchen einen grundlegenden Zugang zu Hegel und Schelling.
Das Seminar findet in Kooperation mit Prof. Dr. Kurt Appel aus Wien statt. Er ist einer der wichtigsten Experten für Hegel und Schelling im deutschsprachigen theologischen Panorama.
Hegel und Schelling gehören zu den herausragenden Figuren des deutschen Idealismus. Sie haben das Gott-Denken auch der Theologie maßgeblich geprägt. Hegel, indem er eine Philosophie des Unendlichen oder des Ganzen (oder: des Absoluten) versuchte, die das Endliche und auch die Geschichte in sich einschließt. Schelling, indem er zunächst die Differenz von Geist und Natur in ihrer Einheit zu sehen versuchte. Später, indem er alle Differenzen der Welt und Geschichte in einer ursprünglichen Differenz in Gott grundgelegte. Ihre jeweils unterschiedliche Verbindung von Ewigem und Geschichte ist für viele theologische Ansätze bedeutsam geworden und kann heute noch zu einem philosophisch versierten und geschulten Gott-Denken inspirieren. Für jede Sitzung steht ein Einführungstext aus der Sekundärliteratur bereit. Vorbereitend werden gezielte Lesehinweise und Arbeitsaufträge zugestellt. In jeder Sitzung werden Einführungen und Inputs der Dozenten gegeben. Vor allem soll aber an einschlägigen Primärtexten gearbeitet werden!
- Lehrende/r: Jonas F. Erulo
- Lehrende/r: Bernhard Nitsche