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- Lehrende/r: Susan Grotefels
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In diesem in Form eines Dialogs zwischen Phaidros und Platons Lehrer Sokrates verfassten Werk werden insbesondere Eros und Verliebtheit, Rhetorik, Wahrheit, die Gestaltung der Seele sowie die jeweiligen Vorzüge von mündlicher und schriftlicher Wissensvermittlung thematisiert. Wir werden den Text in Auszügen diskutieren. Platon: Phaidros. Reclam. |
- Lehrende/r: Timo Dresenkamp
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Darf der Staat bestimmte Musik verbieten? Ist Tanzen Bürgerpflicht? Platon (427-347 v. Chr.) meinte: ja. Wir wollen uns zunächst eingehend ansehen, welchen Inhalt seine Verbotsvorschläge im Staat (Politeia) haben und wie er sie begründet. Folgen soll ein Blick in sein Werk Die Gesetze (Nomoi). Platons Ansicht steht am Beginn einer langen Tradition der Befürwortung von Musikzensur, die bis weit ins 20. Jahrhundert reicht. Texte von Befürwortern wie von Betroffenen, die sich damit beschäftigen, sollen im zweiten Teil im Vordergrund stehen. Kann man sie zurückbeziehen auf oder kontrastieren mit Platon? Und: Ist jede Musikzensur illegitim? Material steht rechtzeitig im Learnweb bereit. Einzelheiten werden in der ersten Sitzung besprochen. |
- Lehrende/r: Michael Custodis
- Lehrende/r: Niko Strobach
- Lehrende/r: Claudia Güstrau
- Lehrende/r: Walter Mesch
https://studium.uni-muenster.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=427081&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung
- Lehrende/r: Jan-Frederick Göhsl
- Lehrende/r: Sandra Pöppelbaum
- Lehrende/r: Nicole Strack
Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit der Vielfalt christlicher Traditionen sowie den Herausforderungen des Christseins in verschiedenen kulturellen Kontexten auseinanderzusetzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem interkontinentalen Vergleich zwischen Europa (Deutschland) und Ghana.
Das Seminar widmet sich der Auseinandersetzung mit der Pluralität des Christentums in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Vergleich zwischen den christlichen Gemeinschaften in Europa und Ghana. In welcher Weise lassen sich Unterschiede in der theologischen Praxis, im Gottesdienst und im sozialen Engagement in beiden Regionen feststellen? Welchen Einfluss üben historische, kulturelle und politische Faktoren auf das Christentum vor Ort aus und in welcher Weise werden globale Entwicklungen durch lokale christliche Gemeinschaften reflektiert?
Das Seminar wird sowohl in Münster als auch in Ghana durchgeführt. Dies erfolgt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster und der Theologisch-Katholischen Hochschule in Tamale. ReferentInnen aus Ghana, Nigeria, Kenia, Kongo und Deutschland werden das Hauptseminar mit interkulturell-theologischen Perspektiven bereichern.
- Lehrende/r: Égide P. Muziazia
Gesellschaftliche Transformationsprozesse, die durch Phänomene wie Migration, Globalisierung und interkulturelle Begegnungen geprägt sind, konfrontieren religiöse Bildung mit neuen Herausforderungen. Die Vorlesung widmet sich der Frage, wie religiöse Bildung in multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften gestaltet werden kann, um sowohl das Verständnis für unterschiedliche religiöse Traditionen als auch den interreligiösen Dialog zu fördern. Ein zentrales Thema der Vorlesung ist die interkulturelle Theologie. Diese theologische Disziplin befasst sich mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen Kulturen und Religionen sowie der Frage, inwiefern unterschiedliche kulturelle Kontexte das religiöse Denken und Handeln beeinflussen. Im Rahmen dieses Themenkomplexes wird die Rolle der Weltkirche bei der Gestaltung interreligiöser und interkultureller Bildungsprozesse erörtert. Im Fokus stehen dabei Fragen nach dem Umgang mit kulturellen und religiösen Besonderheiten in einer weltweiten Kirche sowie nach den Chancen und Grenzen einer universalen Glaubensvermittlung in unterschiedlichen Kulturen.
- Lehrende/r: Égide P. Muziazia
Dieser Sprachkurs stellt die Fortsetzung des Kurses Polnisch I vom Wintersemester dar. Er richtet sich an Anfänger*innen mit Vorkenntnissen auf dem Niveau A1/A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Die Studierenden werden mit weiteren Strukturen des Polnischen vertraut gemacht und entwickeln kommunikative Fertigkeiten.
Regelmäßige Präsenz, aktive Mitarbeit u. die Anfertigung schriftlicher Hausarbeiten werden erwartet.
- Lehrende/r: Ewa Krauss
Dieser Sprachkurs stellt die Fortsetzung des Kurses Polnisch III vom Wintersemester dar.
Die sprachpraktischen Kernbereiche Phonetik, Grammatik und Lexik werden vertieft. Die Förderung kommunikativer Kompetenz und Beherrschung der gängigen Textsorten stehen dabei im Vordergrund. Nach Abschluss des Kurses erreichen die Studierenden das Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Regelmäßige Präsenz, aktive Mitarbeit u. Anfertigung schriftl. Hausarbeiten werden erwartet.
- Lehrende/r: Ewa Krauss
The world is currently facing multiple crises. Not least, data shows various worrying developments regarding the state of the global environment (à Planetary Boundaries). Nevertheless, politics, so far, have failed to sufficiently address these evident challenges in the ecological dimension of sustainability. How can this persistent non-sustainability be explained? For climate policy, current research points to the agency of a ”climate change counter-movement” including networks and coalitions of actors that more or less deliberately hinder consistent climate policy. Which actors are central in these coalitions, what role do political parties play here and what is the corresponding situation in the climate movement?
Along these questions, this course will explore the current politics of sustainability by looking at specific examples from an actor-orientated perspective (e.g., Advocacy Coalition Framework). To this end, students will work in groups to create their own comparative case studies on key conflicts of sustainability in the European Union (! prior knowledge of case studies is not necessary. It will be provided pragmatically in the course). The course is intended to provide students with the space to critically reflect current sustainability policy and politics, to learn about concrete conflicts of sustainability in Europe and to gain some research experiences in the form of the comparative case studies.
Studienleistung: Case Study (short version) (incl. oral presentation and introductory parts of written assignment)
Prüfungsleistung: Case Study (long version) (incl. oral presentation and a complete written assignment/Hausarbeit)
Erste Literatur:
Blühdorn, I. (2020). The legitimation crisis of democracy: emancipatory politics, the environmental state and the glass ceiling to socio-ecological transformation. Environmental Politics, 29(1), 38-57. doi:10.1080/09644016.2019.1681867
Blühdorn, I., & Deflorian, M. (2019). The collaborative management of sustained unsustainability: on the performance of participatory forms of environmental governance. Sustainability, 11(4), 1189. doi:10.3390/su11041189
Brulle, R. J., Roberts, J. T., & Spencer, M. C. (Eds.). (2024). Climate Obstruction Across Europe. Oxford: Oxford University Press.
Ekberg, K., Forchtner, B., Hultman, M., & Jylhä, K. M. (2023). Climate obstruction: How denial, delay and inaction are heating the planet. London a. New York: Routledge.
Weible, C. M., Ingold, K., Nohrstedt, D., Henry, A. D., & Jenkins‐Smith, H. C. (2020). Sharpening advocacy coalitions. Policy Studies Journal, 48(4), 1054-1081. doi:doi.org/10.1111/psj.12360
- Lehrende/r: Lars Erik Berker
- Lehrende/r: Ana Maria Silva-Gebhardt
- Lehrende/r: Tino Petzold
- Lehrende/r: Tino Petzold
Inhalt
Rechtlich verbindliche EU-Vorschriften spielen mittlerweile in vielen Politikfeldern eine wichtige Rolle. Allerdings hat die Forschung zur Implementation von EU-Gesetzen gezeigt, dass es vielfältige Probleme bei der Implementation von EU-Recht in den Mitgliedstaaten gibt. Die Mitgliedstaaten genießen hierbei große Autonomie, und diese nutzen sie auch, um Vorgaben der EU mit deutlicher Verspätung umzusetzen, in ihrem Sinne umzuinterpretieren oder durch laxe Kontrollen in ihren praktischen Auswirkungen zu beschränken.
Die EU-Kommission als „Hüterin der Verträge“ hat zwar an sich die Aufgabe, für die Einhaltung von EU-Recht zu sorgen, und sie hat grundsätzlich auch das Instrumentarium, um Mitgliedstaaten, die gegen EU-Recht verstoßen, per Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Achtung von EU-Vorschriften zu bewegen. Allerdings liegt die Hauptzuständigkeit für die Implementation von EU-Recht bei den Mitgliedstaaten. Für eine umfassende Überwachung des europaweiten Implementationsgeschehens und eine konsequente Ahndung aller festgestellter Verstöße fehlt es der Kommission an Ressourcen. Ihre zunehmend politisierte Rolle in der EU-Politikgestaltung hat außerdem dazu geführt, dass sie ihre Aufgabe der hierarchischen Rechtsdurchsetzung mitunter hintanstellt, um nationale Regierungen, deren Zustimmung für die Verabschiedung neuer EU-Gesetze nötig ist, nicht zu verprellen. Allerdings hat die Kommission in den vergangenen Jahrzehnten ein vielfältiges Instrumentarium zur Unterstützung der Rechtsdurchsetzung im EU-Mehrebenensystem etabliert. Beispiele dafür sind das „EU Pilot“-Verfahren, die „Better Regulation“-Agenda, europäische Verwaltungsnetzwerke und Agenturen oder die Ermächtigung nationaler Aufsichtsbehörden und NGOs.
Ziel dieses Seminars ist es, dieses Instrumentarium und seine Funktionsweise näher zu beleuchten. Dabei unterscheiden wir drei unterschiedliche Arenen: die vertikale, die horizontale und die nationale Arena. Zusätzlich beleuchten wir die Effektivität der Instrumente aus drei unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln der Implementationsforschung: Management-basierte, konstruktivistische und rationalistische Ansätze.
Parallel zur Diskussion von Forschungstexten werden Gruppen gebildet, die jeweils für die Erforschung eines Teilaspekts des EU-Rechtsdurchsetzungsinstrumentariums zuständig sind. Zum Abschluss des Seminars präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse und schreiben einen gemeinsamen Forschungsbericht, der schließlich benotet wird.
Leistungsnachweis
Voraussetzungen für den Leistungsnachweis sind die aktive Beteiligung im Seminar, die Absolvierung der Studienleistungen (Mitarbeit an einer der Forschungsgruppen, Teilnahme an der Präsentation der Ergebnisse durch die Gruppe) sowie die erfolgreiche Erbringung der Prüfungsleistung (Erstellung eines Forschungsberichts über die durchgeführten studentischen Projekte).
Einführende Literatur
Andersen, Stine, 2012: The Enforcement of EU Law. Oxford: Oxford University Press.
Kelemen, R. Daniel/Tommaso Pavone, 2023: Where Have the Guardians Gone? Law Enforcement and the Politics of Supranational Forbearance in the European Union. World Politics 75(4): 779-825.
- Lehrende/r: Oliver Treib
Inhaltliche Schwerpunkte:
Inhaltliche Schwerpunkte:
Das Ethos der Nächstenliebe ist politisch zu verstehen und gesellschaftlich konkret zu fassen. Das biblische Gebot reagiert auf die Wahrnehmung von Interessenskonflikten und Feindseligkeiten im Gemeinwesen. Dieser Grundgedanke soll anhand von biblischen und theologischen Schlüsseltexten erkundet und in seiner aktuellen Relevanz diskutiert werden. Durchweg ist zu fragen, wie sich die jeweilige Quelle, resp. der Denkansatz zu Recht und Unrecht, Macht und Gewalt, Widerständigkeit und Herrschaftsausübung ihrer Zeit positioniert. Hintergrundinformationen aus Exegese, Theologiegeschichte und politischer Theorie müssen dabei einbezogen werden.
- Lehrende/r: Sabine Plonz
Die Vorlesung gibt einen Überblick über zentralen Themen, Methodologien und Werke der Politischen Philosophie. Dies erfolgt einerseits historisch anhand einschlägiger Werke der Politischen Philosophie (u.a. von Platon, Machiavelli, Hobbes, Rousseau, Kant, Marx, Foucault und Arendt) sowie andererseits systematisch entlang zentraler Themenfelder (u.a. Gerechtigkeit, Feminismus, Postkolonialismus). Ablaufplan und Lektüreempfehlungen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Franziska Dübgen
Die Europäischen Union ist in ihrem Kern bis heute eine Wirtschafts- und Rechtsgemeinschaft. Sie basiert auf Verträgen zwischen den Mitgliedsländern, die in zahlreichen Politikfeldern Souveränität an die supranationale Ebene übertragen haben. Gleichwohl besteht das nationale Recht fort, d.h., die Europäische Union schafft ihr Sekundärrecht vor allem mit Hilfe von Richtlinien, die zunächst in nationales Recht überführt werden müssen. Entstanden ist so ein hochkomplexes Regelsystem, in dem 27 Rechtsräume mit ihren Spezifika nebeneinanderstehen und durch die EU koordiniert werden müssen. Da der Europäischen Kommission keine scharfen Sanktionsmechanismen zur Verfügung stehen, mit denen sie die Nationalstaaten auf Linie bringen könnte, dominieren Verhandlungslösungen, Paketverhandlungen und Kompensationszahlungen die europäische Politik. Nichtsdestotrotz verfügt das politische System der Europäischen Union mit dem Europäischen Gerichtshof über eine mächtige Judikative, deren Entscheidungen das Zusammenleben im europäischen Binnenmarkt maßgeblich prägen.
Das Seminar behandelt das Verhältnis von Politik und Recht in der Europäischen Union und vermittelt dabei vertieftes Wissen zur europäischen Governancestruktur. Der Fokus des Kurses liegt auf der politischen Rolle der Gerichte im EU-System. Nach einer ausführlichen Einführung in die Funktionsweise des EU-Rechts befasst sich der Kurs mit ausgewählten Problemstellungen europäischer Rechtsprechung, darunter Binnenmarkt- und Verbraucherfragen, aber auch aktuelle Herausforderungen wie das europäische Asylsystem.
Am 10./11. Juli unternehmen wir eine Exkursion nach Luxembourg und Schengen und nehmen dort an einer Gerichtsverhandlung am EuGH teil. Zudem besichtigen wir die Stadt Luxemburg und besuchen das Schengen Museum in Schengen. Anfahrt und Übernachtung muss von den Teilnehmern selbst organisiert werden. Das IfPol zahlt eine Exkursionspauschale von 60 € pro Person. Die Teilnahme an der Exkursion ist verpflichtende Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.
Studienleistung: Teilnahme an der Exkursion
Prüfungsleistung: Hausarbeit oder mündliche Prüfung nach Maßgabe der Prüfungsordnung
Einführende Literatur:
- Höpner, Martin (2011): Der Europäische Gerichtshof als Motor der Integration: Eine akteursbezogene Erklärung. In: Berliner Journal für Soziologie Jg. 21, Heft 2, S. 203-229.
- Saurugger, Sabine/Terpan, Fabien (2022): The Court of Justice: A Quiet Leader. In: Hodson, Dermot et al. (Hrsg.): The Institutions of the European Union. 5. Aufl. Oxford: Oxford University Press, S. 149-176.
- Lehrende/r: Matthias Freise
- Lehrende/r: Friedrich Harder
Zeit und Ort: täglich ab 10 Uhr, Inst. f. PC, Corrensstr. 28/30
- Lehrende/r: Björn Braunschweig
- Lehrende/r: Cornelia Cramer-Kellers
- Lehrende/r: Robert Hein
- Lehrende/r: Henning Klaasen
- Lehrende/r: Arthur Lenoch
- Lehrende/r: Bart Jan Ravoo
- Lehrende/r: Marcel Rey
- Lehrende/r: Monika Schönhoff
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, warum Menschen populärkulturelle Medienangebote nutzen. Populärkultur meint dabei zunächst einmal allgemein Medieninhalte, die zur Unterhaltung oder als Freizeitbeschäftigung konzipiert und von Nutzenden als solche angenommen worden sind. Als theoretischen Hintergrund lernen wir die Cultural Media Studies kennen und diskutieren, wie sie Populärkultur als Forschungsgegenstand entdeckt und die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit ihr begründet haben. Diese Perspektive grenzen wir zu weiteren Theorien der Rezeptionsforschung wie dem Uses-and-Gratifications-Ansatz ab.
Am Beispiel von empirischen Studien zur Rezeption von Populärkultur betrachten wir forschungspraktisch, wie die Aneignung spezifischer Genres und Formate wie Reality TV, Frauenzeitschriften oder Soap Operas erfolgt ist und welche Bedeutung sie für die Nutzenden haben. Wir lernen unterschiedliche Erhebungsmethoden aus dem Spektrum der Rezeptionsforschung kennen und diskutieren, wie sich Populärkultur und die Teilhabe daran im Zeitverlauf und vor dem Hintergrund der Alltagsintegration des Internets verändert haben.
Das Ziel des Seminars ist es, eine Übersicht zur Auseinandersetzung der Kommunikationswissenschaft mit Unterhaltung zu erarbeiten und dabei speziell die Cultural Media Studies und ihre empirische Forschung kennenzulernen.
Studienleistung: Präsentation zum Themenschwerpunkt einer Sitzung oder Vorbereitung einer Textarbeit
Prüfungsleitung: schriftliche Hausarbeit oder mündliche Prüfung
- Lehrende/r: Kathrin Friederike Müller
Oft kann es so erscheinen, als ob der Glaube und damit Theologie für sehr viele Menschen nichts mehr anbieten kann. Orientierung holen sich Menschen woanders. Aber stimmt das wirklich? Populäre Lieder können Ausdruck von Fragen sein, mit denen sich viele Menschen identifizieren. Daher wird in diesem Seminar Anhand von aktuellen Liedern der Frage nachgegangen werden, ob die Theologie auf die Fragen oder die Themen in den Liedern antworten oder zumindest hilfreiche Ideen bieten kann.
- Lehrende/r: Johannes Frenz
Im „Praxisworkshop“ sollen die Studierenden das in den Vorlesungen erworbene Wissen in Fallstudien anwenden. Die in einer Präsenzveranstaltung zu bearbeitende Fallstudie wird in Kooperation mit einem Partner aus der Praxis durchgeführt. Der Praxisworkshop richtet sich an Studierende im letzten Jahr ihres Masterstudiums.
Please see German website for details.
- Lehrende/r: Nicole Branger
- Lehrende/r: Nadja Günster
- Lehrende/r: Thomas Langer
- Lehrende/r: Christoph Schneider
- Lehrende/r: Fabian Wening
- Lehrende/r: Eva Josephina van Koolwijk
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Das Projektseminar dient der Vorbereitung und Begleitung des Praxissemesters im Schulfach Philosophie. Es ist aufgeteilt in a) eine Phase des Vorsemesters mit sieben Sitzungen, b) zwei Studientagen zur individuellen und gruppenbezogenen Beratung der am Konzept des Forschenden Lernens orientierten Studienprojekt- oder Praxisreflexionsdurchführung während des Praxissemesters, und c) eine Phase der Nachbereitung in Form eines ganztägigen Blockseminars. Die vorbereitende Seminarphase im Praxissemester dient der Erschließung eines Horizontes von fachunterrichtsspezifischen Gegenstandsfeldern und Fragestellungen des Forschenden Lernens im Philosophieunterricht. Entsprechend wird im Seminar ein Überblick über die forschungsrelevanten Elemente des Fachunterrichts in der Sek. I und Sek. II gegeben. Hierbei werden neben einer philosophiedidaktisch fundierten, theorie- und methodenbasierten Einführung relevante Aspekte der Unterrichtsbeobachtung ebenso besprochen wie Planungs-, Durchführungs- und Reflexionsaspekte. Hierbei wird auf Schlüsselmethoden der empiriebezogenen Methodik der Datenerhebung und –auswertung rekurriert. Ebenso sind Fragen der Sichtung und Analyse von Unterrichtsmaterialien und –medien zu erörtern. Abschließend werden die Anforderungen an die Durchführung der Studienprojekte sowie die Leistungen im Rahmen der Praxisreflexion vorgestellt. In diesem Seminar gilt Anwesenheitspflicht. Die Studientage werden an folgenden Tagen liegen (für Ihre Planung): Gruppe 1 (Lehramt HRSGe): 10.10. / 28.11. Gruppe 2 (Lehramt GymGes): 17.10. / 05.12. Gemeinsamer Abschlussblock am 03.02.2026. Die Vorbereitungstermine sind unter den Zeiten oben angegeben |
- Lehrende/r: Markus Bohlmann
Die Motivation der Schülerinnen und Schüler ist eine der Kernaufgaben von Lehrkräften. Die Begleitveranstaltung richtet sich an Studierende, die in ihren Projekten Fragestellungen aus dem Bereich der Studierendenmotivation untersuchen möchten. In der Veranstaltung werden theoretische Grundlagen zum Thema vermittelt und mögliche Fragestellungen für Studienprojekte und Untersuchungsdesigns vorgestellt. Die Realisierung einer eigenen Fragestellung zu Studierendenmotivation ist ebenfalls möglich. Ziel der Veranstaltung ist, dass alle Teilnehmenden ein konkretes Studienprojekt zum Thema Studierendenmotivation erarbeiten.
Die Dozentin des Seminars ist Zita Zeimer.
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WICHTIG: Integraler Bestandteil der Praxisbezogenen Studien ist die verpflichtende Teilnahme an einer der beiden vorbereitenden Veranstaltungen „Methoden für das Forschende Lernen im Praxissemester (Psychologie)”. Sie können zwischen zwei Terminen wählen: Dienstag, 8-10 Uhr (wöchentlich vom 13.05. bis 01.07.2025 bei Rebecca Schneider) Dienstag, 10-12 Uhr (wöchentlich vom 13.05. bis 01.07.2025 bei Rebecca Schneider)
Es erfolgt keine extra Belegung des Methodenteils in HISLSF. Bitte beachten Sie, dass sowohl im methodischen Vorbereitungsteil, als auch dem Thementeil (Studienblock und Abschlussblock) der Praxisbezogenen Studien Anwesenheitspflicht herrscht.
Alle Termine auf einen Blick: Methodenteil: Vorsemester wöchentlich entweder Di 8-10 oder Di 10-12 ab dem 13.05.2025 Studienblock: 03.09. und 04.09.2025 jeweils von 9-17 Uhr Studientag: entfällt (Sprechstunde) Abschlussblock: 18.02.2026, 9-17 Uhr |
- Lehrende/r: Zita Zeimer
Studientag 1: Freitag, 17.10.2025 (09:00 - 15:00 Uhr)
Studientag 2: Freitag, 05.12.2025 (09:00 - 15:00 Uhr)
- Lehrende/r: Katharina Lammers
Es gibt viele sprachliche Äußerungen, deren diskriminierender Charakter schon an der sprachlichen Oberfläche leicht erkennbar ist: Rassistische, sexistische oder ableistische Beleidigungen, Abwertungen oder Herabwürdigungen, explizite Leugnungen des Holocaust oder anderer Genozide, explizite Drohungen oder unberechtigte Unterstellungen von Straftaten können allein durch das korrekte Verstehen der sprachlichen Bedeutung der verwendeten Worte als solche erkannt werden. Dies ermöglicht ihre sachlich angemessene Einordung und ihre juristische Bewertung.
Komplizierter liegt der Fall, wenn das buchstäblich Gesagte und das damit Gemeinte auseinanderfallen oder deren Verhältnis zueinander unklar ist. So bezeichnete etwa der Abgeordnete des Landtags Thüringen Björn Höcke das Holocaust-Mahnmal in Berlin in einer Rede am 17.1.2017 als „Denkmal der Schande“, der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer behauptete im September 2020, durch die Corona-Maßnahmen würden „möglicherwiese“ Menschen gerettet, „die in einem halben Jahr sowieso tot wären aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen“ und die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht twitterte am 26.8.2022 über den ukrainischen Präsidenten: „#Selenskyj bricht internationale Regeln & zerstört im Windschatten des Kriegsrechts kollektives Arbeitnehmerrecht auf Selbstorganisierung […] Ist das Demokratie oder Oligarchen-Patronage?“. Alle diese Äußerungen lösten öffentliche Kontroversen aus, die im Grundsatz demselben Muster folgten: Während viele die zitierten Äußerungen als diskriminierendes Sprechen kritisierten (als Ausdruck von Antisemitismus, Agism bzw. einer Täter/Opfer-Umkehr), beklagten die Sprecher:innen, missverstanden worden zu sein. Sie hätten lediglich Aussagen getroffen, deren Wahrheit sich gut belegen ließe. Entsprechend ergebnislos verliefen diese (und verlaufen viele) solcher hitzig geführten Kontroversen: Während die Kritiker:innen darauf bestehen, mit diesen Äußerungen sei etwas anderes gemeint als das explizit Ausgesagte, sehen die Sprecher:innen in der Behauptung, sie hätten etwas gemeint, was sie nicht gesagt haben, eine ungerechtfertigte Unterstellung. Der Streit scheint verfahren. Welche Möglichkeit gibt es, in solchen Situationen mehr Klarheit zu gewinnen?
Zur Beantwortung dieser Frage leistet die Philosophie einen wichtigen Beitrag. In der modernen Sprachphilosophie ist mit der Sprachpragmatik ein theoretisches Instrument entwickelt worden, mit dem man solche komplexen Sprechsituationen in instruktiver Weise analysieren kann. John Austin (1911–1960) hat in seinem ingeniösen Buch How to do things with words (1952) dafür argumentiert, dass wir nicht nur mit unseren Händen, sondern auch mit unseren Sprechorganen handeln können. Paul Grice (1913–1988) hat diesen Ansatz durch seine Analyse von Konversationsmaximen (den Regeln, die unser interaktives sprachliches Handeln leiten) in kongenialer Weise weiterentwickelt und zu einer Kommunikationstheorie ausgearbeitet.
Im Seminar werden wir uns zunächst die Grundlagen dieser wichtigen Beiträge zur Sprachpragmatik aneignen. Dann sind die Teilnehmenden eingeladen, eigene Beispiele für diskriminierendes Sprechen einzubringen (etwa aus den Bereichen hate speech, manipulation, dog whistle politics, catcalling, silencing u. a. m.), die wir gemeinsam diskutieren und mit Hilfe der erlernten Begriffsinstrumente analysieren werden.
- Lehrende/r: Martin Hoffmann
- Lehrende/r: Philipp Meer
- Lehrende/r: Philipp Meer
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockveransaltung angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Achtung: Der zweite Termin am 05. Juli 2025 findet um 9:00 s.t. in der Johannisstr. 4 im Raum JO 1 statt.
Studienleistung: Absolvieren einer E-Learning-Einheit und Bearbeitung von Arbeitsblättern (wahlweise vor und während des Praktikums oder rückblickend im Rahmen der Blockveranstaltung)
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Niemand