Suchergebnisse: 7308
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!
Das Forschungsseminar bietet Einblicke in die Grundfragen, methodischen Zugänge und Forschungsfelder der Historischen Bildungsforschung und möchte die Teilnehmenden darin unterstützen, eigene Forschungsideen mit einem Schwerpunkt in der Historischen Bildungsforschung zu entwickeln und umzusetzen. Die gemeinsame Diskussion erfolgt zum einen an ausgewählten Texten, zum anderen können laufende Forschungsprojekte vorgestellt und besprochen werden – einschließlich studentischer Abschlussarbeiten.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Die Veranstaltung ist in erster Linie ein Repetitorium für diejenigen Studentinnen und Studenten, die die Veranstaltung bereits im Wintersemester besucht, aber die Abschlussklausur nicht bestanden haben oder nicht angetreten sind. Eine erstmalige Teilnahme am Kurs wird nicht empfohlen, insbesondere dann nicht, wenn nicht wenigstens die zugehörige Vorlesung bereits absolviert wurde, deren Inhalte auch im Sommersemster in die Kombiklausur zum Kursabschluss einfließen. Textgrundlagen sind überwiegend dieselben wie im WS 24/25.
Als einführende Lektüre gilt:
- Strosetzki, Christoph, Einführung in die spanische und lateinamerikanische Literaturwissenschaft, Berlin 2010.
- Lehrende/r: Anne Rolfes
Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Didaktik der Geschichte und ihre Arbeitsfelder (Theorie, Empirie, Pragmatik). Was heißt Geschichtsbewusstsein? Was heißt Geschichtskultur? Was heißt historisches Lernen? Welche Kompetenz- und Unterrichtsmodelle stehen im Moment zur Diskussion, und über welche diesbezüglichen empirischen Befunde verfügen wir? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Vorlesung. Außerdem werden exemplarisch verschiedene Unterrichtsmedien und -methoden diskutiert und zentrale geschichtsdidaktische Publikationen vorgestellt.
- Lehrende/r: Linus Hüsken
- Lehrende/r: Hannah Maga
- Lehrende/r: Holger Thünemann
- Lehrende/r: Recep Aktas
- Lehrende/r: Mouhanad Khorchide
Das Seminar führt anhand exemplarischer Lektüren in die deutsche Literatur des Mittelalters ein und vermittelt neben einem literaturgeschichtlichen Überblick Grundlagen mittelalterlichen Erzählens aus einer kulturhistorischen Perspektive. Einen Schwerpunkt des Seminars bildet die gemeinsame Lektüre des Artusromans ‚Iwein‘ Hartmanns von Aue. Das Seminar wird durch einen Learnweb-Kurs begleitet, in dem weitere Textauszüge und Forschungstexte zur Vor- und Nachbereitung der Sitzungen zur Verfügung gestellt werden. Die Zugangsdaten zum Learnweb-Kurs werden in der ersten gemeinsamen Sitzung mitgeteilt.
Benötigt wird eine Ausgabe des mittelhochdeutschen Textes mit einer Übersetzung ins Neuhochdeutsche, welche zum Semesterbeginn (gebraucht) angeschafft werden sollte.
Empfohlene Textgrundlage:
Hartmann von Aue: Iwein. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch. Hrsg. u. übers. von Rüdiger Krohn. Komm. von Mireille Schnyder. Durchges. Ausg. Stuttgart: Reclam 2012 (= Reclams Universal-Bibliothek, 19011).
- Lehrende/r: Susanne Spreckelmeier
- Lehrende/r: Thorsten Deilmann
- Lehrende/r: Daniel Ebbeler
- Lehrende/r: Christine Achten
Die emotionale Dimension von Bildungsprozessen wird zugunsten ihrer (vermeintlich) rein kognitiven meist vernachlässigt. Dabei ist inzwischen breit belegt, dass Emotionen wie etwa Wut maßgeblich zu Verschwörungsglauben sowie Radikalisierung beitragen können und insofern für die politische Bildung in allen Unterrichtsfächern von zentraler Relevanz sind. Die Philosophie eröffnet weitere Perspektiven auf Möglichkeiten, Emotionen im Schulkontext zu berücksichtigen, was zum Beispiel das Phänomen der affective injustice betrifft – verstanden als ein Unrecht, das Personen speziell in ihrer Eigenschaft als fühlende Wesen betrifft. Im Seminar sollen der Begriff der Emotion demgemäß reflektiert, die Relevanz emotionaler Aspekte für die Bildung herausgestellt und Ansätze zur produktiven Auseinandersetzung hiermit behandelt werden.
- Lehrende/r: Kerstin Gregor
- Lehrende/r: Vitali Gretschko
- Lehrende/r: Jörg Lingens
Das Proseminar bildet die Fortsetzung der Veranstaltung „Einführung in die neuere Skandinavistik I”.
Der Kurs gibt einen Überblick über wichtige Texte, Gattungen und Epochen der skandinavischen Literatur von der frühen Moderne bis in die Gegenwart. Im Sinne einer kulturwissenschaftlichen Erweiterung werden dabei auch andere Kunstformen (z.B. Film) verstärkt hinzugezogen. Das Proseminar führt in zentrale Begriffe und Konzepte der Literatur- und Kulturwissenschaft ein und erprobt diese in der gemeinsamen Analyse der Text- sowie Filmbeispiele. Ziel ist es, Wissen über die spezifischen Literaturen und Kulturen des skandinavischen Raumes zu vermitteln und die Grundlagen zu deren selbständiger wissenschaftlicher Analyse zu legen. Das Seminar bereitet in der PO 20 außerdem auf die Modul-Abschlussklausur vor und begleitet das Kulturdossier sowie den E-Learning-Kurs im wissenschaftlichen Arbeiten.
Bis zur ersten Sitzung des Seminars (07.04.2025) ist zu lesen: Knut Hamsun: Sult [bzw. in deutscher Übersetzung: Hunger]. Das Buch kann im Handel, gerne auch antiquarisch, oder über Bibliotheken bezogen werden.
- Lehrende/r: Birge Meike Hilsmann
- Lehrende/r: Malina Peter
- Lehrende/r: Dominik Krüßmann
- Lehrende/r: Heike Mersmann-Hoffmann
- Lehrende/r: Heike Mersmann-Hoffmann
- Lehrende/r: Heike Mersmann-Hoffmann
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!
Das Seminar ist das Seminar 2 im Modul M1-UP der Studiengänge Päd. MEd GymGe und Päd. MEd BK gem. LABG (neue FPO) sowie das Seminar 2 im Modul M1 der Studiengänge Päd. MEd GymGe und Päd. MEd BK gem. LABG (alte FPO).
Zum erfolgreichen Bestehen des Seminars muss eine Studienleistung erbracht werden. Mögliche Formen hierfür werden im Seminar besprochen.
In diesem Seminar werden verschiedene Entwicklungsmodelle und –ansätze, die im Pädagogikunterricht innerhalb des Bereiches „Entwicklung” im Inhaltsfeld 3 thematisiert werden können, besprochen und kritisch reflektiert (insb. Fokus auf Modelle psychoanalytischer, psychosozialer, kognitiver und moralischer Entwicklung). Dabei werden diese Theorien im Seminar anhand gängiger Unterrichtsmaterialien (z.B. anhand von Schulbüchern) fokussiert und aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsperspektiven der Fachdidaktik Pädagogik (insb. einer pädagogischen Perspektive) eingeholt. Ideen (alternativer) fachdidaktischer Auslegungen der Unterrichtsgestaltung sollen gemeinsam skizziert und erarbeitet werden. Die Studienleistung ist damit an die Materialentwicklung und Präsentation dieser gekoppelt.
- Lehrende/r: Julia Brüggemann
- Lehrende/r: Carolin Jungenblut
- Lehrende/r: Federica Kirchner
- Lehrende/r: Vitali Gretschko
- Lehrende/r: Jörg Lingens
- Lehrende/r: Vitali Gretschko
- Lehrende/r: Jörg Lingens
Veranstaltung im 2. Studienabschitt (5. Sem.) Evidenzbasierte Medizin
- Lehrende/r: Björn Burckhardt
|
Karl Marx hat seine Dissertation über Epikur (*342/41-.-271/70 v. Chr. v. Chr.) verfasst (MEW 40). Vielleicht hat seine politische These „Jedem nach seinen Bedürfnissen” (MEW 19, 21) Wurzeln in Epikurs hedonistischer Ethik. Möglicherweise war Marx aber auch von der geradezu hegelianischen Systematizität der Philosophie Epikurs beeindruckt. Ontologie, Kosmologie, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Ethik sind systematisch aus einem Guss. Im Gegensatz zu einem hegelschen System handelt es sich bei Epikur aber um Zuckerguss. Für ihn war Philosophie eine Art Therapie – besser: Psychotherapie. Orientierungslosigkeit in der Welt und im Leben bewirkt Leid. Dieses Leid gilt es zu heilen. Im Erreichen der Gesundheit stirbt dann der Eros der Philosophie – er wird zu einem unerschütterlichen „einfach nur zusammen leben”. Methodisch gesehen resultiert das aus Orientierungslosigkeit erwachsende Leid aus falschen Ideen, die sich im Kopf festsetzen. Seine Philosophie ist ein kunstvolles Arrangement von einzelnen Ideen, die aufgrund ihres Denkstils miteinander harmonisieren. Dieses zuckersüße „System” war in Sentenzen und Aphorismen verfasst, die von den SchülerInnen (auch Frauen gehörten zu seiner Schule!) auswendig zu lernen waren. Aber man kann sie auch im Denken philosophisch durchdringen und ihre Systematik nachvollziehen. Die Logik seines Systems ist exakt, weil sie als Lebensform heilt. Es gibt also ein klares geltungstheoretisches Kriterium seiner Logik! Zu diesem Heilungsprozess gehörte eine Besonderheit seiner Schule: der Garten. Der Epikureismus war daher die Lebensform eines ideell aufgeklärten Lebensgenusses von Freunden. Die überlieferten Texte reichen trotz allem aus, dieses System zu erkennen. Epikur wurde schon in der Antike verleumdet. Seneca und Kant dagegen schätzten ihn. Seneca hat ihn in seinen Briefen an Lucilius intensiv rezipiert, obwohl er gemeinhin als Stoiker gilt (Ep. 1-29). Kant gilt in seiner Ethik als antihedonistisch (aber respice „Achtung”); er lobte dennoch die Selbstbeherrschung der Epikureer und rühmte ihre Naturphilosophie (AA 9, 30). Leider war es für die Rezeptionsgeschichte Epikurs maßgeblicher, dass er vielen verhasst war, weil sich mit heilendem Zuckerguss kein Geld verdienen lässt und weil sein Lebensideal nicht im Heischen nach Anerkennung besteht. Beides provoziert Philosophen und Politiker. |
- Lehrende/r: Andreas Vieth
Obligatorische Veranstaltung für den O-Bereich und für alle neu eingeschriebenen Studierenden, auch in höheren Semestern.
Überblick über die westliche Kunstgeschichte und Einblick in „große Erzählungen“ über die Kunst. Kein „Gänsemarsch der Stile“ wird vorgeführt, sondern prägende Werke und Diskurse werden eindringlich analysiert. Wie haben sich die Vorstellungen von Kunst, Künstler*in, Kunstbetrachter*in, Kunstwerk gewandelt? Und wie wurden diese Wandlungen in Bildern reflektiert – und durch Bilder angeregt? Und wie beziehen sich zeitgenössische Künstler*innen auf die vorgestellten Werke der Vergangenheit?
- Lehrende/r: Gerd Blum
- Lehrende/r: Lukas Heinig
- Lehrende/r: Felix Lackmann
- Lehrende/r: Christoph Watrin
- Lehrende/r: Thomas Gutmann
- Lehrende/r: Petra Wedeking
- Lehrende/r: Ralph Thomas Becker
- Lehrende/r: Benjamin Bomfleur
- Lehrende/r: Harald Strauß
- Lehrende/r: David De Vleeschouwer
- Lehrende/r: Samant Rohit
- Lehrende/r: Nina M. A. Wichern
Die Vorlesung führt in zentrale Fragen und ausgewählte Anwendungen der modernen Erkenntnistheorie ein: Was sind gute Überzeugungen? Wie können wir unsere Überzeugungssysteme verbessern? Über welche Quellen der Rechtfertigung und des Wissens verfügen wir? Welche individuellen und sozialen Bedingungen sind erkenntnisfördernd, welche hinderlich? Wie unterscheidet sich wissenschaftliche Erkenntnis von Alltagsüberzeugungen und beruflichen Kompetenzen?
- Lehrende/r: Oliver Robert Scholz
- Lehrende/r: Tanja Uekötter
Können wir unseren Sinnen trauen? Und unserem Verstand? Wie erwerben wir Wissen über Dinge und Sachverhalte in der Welt? Was ist Wahrheit? Wie funktionieren Wissenschaften und welche Rolle spielen sie in unserer Gesellschaft?
Das sind Fragen von sehr grundsätzlicher Art. Deshalb werden sie zu Beginn des Studiums in einem Basis-Modul angegangen. Bei dieser Vorlesung handelt es sich um eine erste Einführung in die Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie.
Diskutiert werden dabei u.a. die klassischen Definitionen von Wissen als „gerechtfertigte, wahre Meinung” und von Wahrheit als „Übereinstimmung des Denkens mit einer Sache”, die Abhängigkeit unseres Erkennens von Sprachgebrauch und Grammatik, die Herausforderungen durch unterschiedliche Formen von Skeptizismus sowie das Verhältnis von Alltagswissen, empirischen Wissenschaften und Philosophie.
- Lehrende/r: Daniel Iwan Erlewein
- Lehrende/r: Thomas Hanke
- Lehrende/r: Sarah Scotti
|
Was heißt es, ein Phänomen naturwissenschaftlich zu erklären? Es gibt viele Versuche, diese Frage einheitlich zu beantworten. Aber ist das sinnvoll angesichts dessen, was alles als Erklärung zählt? Darunter fallen ja so unterschiedliche Dinge wie die Angabe der Ursachen von Blitz und Donner, die Berechnung der Bahnen von Billardkugeln mittels der Stoßgesetze oder die Angabe, dass wir Herzen haben weil Herzen Blut pumpen. Der Verstehensbegriff ist nicht minder mehrdeutig. Meist wird er als das geisteswissenschaftliche Gegenstück zum Begriff des Erklärens betrachtet. Verstehen heißt, herauszufinden, was eine Person mit einer (schriftlichen, mündlichen oder künstlerischen) Äußerung gemeint hat. Aber auch in den Geisteswissenschaften wird erklärt und in den Naturwissenschaften verstanden. Die Biologie liefert uns ein Verständnis der Vererbung und des Zellstoffwechsels, die Kosmologie der Entwicklung des Weltalls. Was heißt hier, dass wir etwas verstehen? Im Seminar beschäftigen wir uns mit möglichen Antworten auf solche wissenschaftsphilosophischen Fragen. Die Literatur wird in der ersten Sitzung vorgestellt, die Texte elektronisch zur Verfügung gestellt. |
- Lehrende/r: Ulrich Krohs
Beginn: 23.04.2025 - mit Catull. 16.
- Lehrende/r: Jan Telg gen. Kortmann