Suchergebnisse: 7309
- Lehrende/r: Dominik Krüßmann
- Lehrende/r: Henk Erik Meier
„One of the most salient features of our culture is that there is so much bullshit.“ Mit diesen Worten leitet der US-amerikanische Philosoph Harry Frankfurt seinen 1986 erstmals veröffentlichten und mittlerweile auch jenseits der akademischen Philosophie berühmt gewordenen Essay „On Bullshit“ ein. Offenbar hat Frankfurt damit zugleich einen Satz ausgesprochen, dessen Wahrheitswert sich nicht nur durch eine gewisse zeitliche, sondern auch durch eine kulturelle Invarianz auszuzeichnen scheint: Bullshit gibt es heute nicht weniger als damals und das gilt sowohl für die amerikanische als auch für zahlreiche andere Kulturen (die unsere eingeschlossen).
Was genau ist Bullshit aber überhaupt? Mit dieser Frage vollzieht sich der Einstieg in eine philosophische Auseinandersetzung mit diesem Alltagsphänomen. Frankfurts Antwort auf diese Frage lautet im Kern, dass Bullshit das sprachliche Resultat von Sprecher*innen ist, die überhaupt nicht mehr um die Wahrheit oder Falschheit ihrer Aussagen bekümmert sind. Damit unterscheidet sich der Bullshitter nicht nur von den Aufrichtigen, sondern auch von den Lügnern: Letztere erkennen das, was wahr ist, immer noch als wahr an, entscheiden sich dann aber bewusst dafür, das Falsche zu sagen. Der Bullshitter hingegen kümmert sich schlichtweg gar nicht mehr darum, was wahr und was falsch ist.
In diesem Seminar werden wir zunächst Frankfurts Essay lesen und unser Verständnis desselben anhand zusätzlicher Literatur zum Thema vertiefen. Diese Vertiefungsstrategie soll dann um eine Verbreiterungsstrategie ergänz werden: So werden wir im Rückgriff auf weitere Texte u.a. auch der Frage nachgehen, wie sich Bullshit zu offenbar verwandten Phänomenen wie Fake News oder Pseudowissenschaft verhält. Für Studierende, die dieses Seminar im Rahmen des Moduls „Angewandte theoretische Philosophie“ besuchen, wird der Anwendungsbezug zudem über weitere Texte, die im Laufe des Semesters in Kleingruppen erarbeitet werden, hergestellt.
- Lehrende/r: Jochen Müller
- Lehrende/r: Sophie Siestrup
- Lehrende/r: Anoushiravan Zahedi
- Lehrende/r: Anoushiravan Zahedi
Für die Teilnahme an der Klausur ist eine Anmeldung entsprechend der Prüfungsordnung nötig.
Inhalt:
Als Grundlage betriebswirtschaftlicher Entscheidungen sind Informationen über die Entwicklung der betrieblichen Vermögenslage /Aktive/Passiva) unerlässlich. Die Veranstaltung informiert über die Aufgaben des externen und internen Rechnungswesens und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der betrieblichen Leistungs- und Kostenrechnung.
Weitere Informationen finden Sie im Learnwebkurs unter: https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/enrol/index.php?id=75433
- Lehrende/r: Alexander Dilger
- Lehrende/r: Sebastian Koriath
- Lehrende/r: Pascal Mayer
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Eine gelungene Begabungsförderung in der Schule geht meist mit der Änderung des Lernens und mit einer Veränderung der Lernumgebung sowie der schulischen Alltagsgestaltung einher. Dieser Umstand leitet einen Schulentwicklungsprozess ein, der von allen an Schule beteiligten Personen aktiv mitgestaltet werden muss. Welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind und inwiefern Lehrpersonen Einfluss auf den begabungsfördernden Schulentwicklungsprozess nehmen können und sollten, ist Inhalt dieses Seminares.
- Lehrende/r: Sabrina Krasselt
- Lehrende/r: Johannes Sedlmeir
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
- Lehrende/r: Lothar Thorwesten
- Lehrende/r: Tobias Böhm
- Lehrende/r: Antonia Hohmann
- Lehrende/r: Roxanne Raabe
- Lehrende/r: Nadine Riedel
- Lehrende/r: Ida Zinke
- Lehrende/r: Fabian Eggers
- Lehrende/r: Thorsten Wiesel
- Lehrende/r: Thorsten Wiesel
Inhalt und Qualifikationsziele des ersten Teils der Vorlesung im SS: Ermittlung der Grundlagen der Organischen Chemie mit dem Schwerpunkt auf den allgemeinen Prinzipien und auf Stoffkenntnis; Darstellung der Organischen Chemie als experimentelle Wissenschaft durch repräsentative Experimente.
Im zweiten Teil der Vorlesung (im WS) soll die Reaktivität der unterschiedlichen Stoffe behandelt werden. Die in der Allgemeinen Chemie erworbenen Kenntnisse zur Physikalisch Organischen Chemie bilden die Grundlage zum Verständnis der Reaktivität. Reaktionsmechanismen wichtiger organischer Reaktionen werden vermittelt. Der Student lernt sich in der Sprache des Organischen Chemikers auszudrücken. Nach erfolgreichem Modulabschluss (im WS) kann sich der Studierende in der Sprache des Organischen Chemikers ausdrücken. Ferner ist er in der Lage, unterschiedliche Reaktionen zusammenhängend zu betrachten. Dieses Modul ist Grundlage zum Verständnis moderner Synthesemethoden und komplexer Prozesse in der Organischen Chemie.
- Lehrende/r: Ryan Gilmour
- Lehrende/r: Gerald Kehr
- Lehrende/r: Jan-Ole Vondermaßen
Ansprechpartner: Dr. Klaus Bergander (OC-Teil)
Inhalte sind: NMR-Spektroskopie, UV/vis-Spektroskopie, Schwingungsspektroskopie, ESR-Spektroskopie; Massenspektrometrie, Beugungsmethoden. Dieses Modul umfasst eine Vorlesung und praktische Übungen, in denen die erworbenen theoretischen Kenntnisse zu den einzelnen Methoden in die praktische Anwendung überführt werden sollen. In diesem Modul werden Grundlagen moderner Methoden zur Charakterisierung und Konstitutionsermittlung organischer und anorganischer Verbindungen vermittelt. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung. Es wird zu gleichen Teilen von den Dozenten der Anorganischen und Organischen Chemie gelehrt. Die Studierenden werden mit modernen Methoden der Strukturaufklärung vertraut gemacht und in die Lage versetzt, das jeweils am besten geeignete Verfahren zur Charakterisierung chemischer Verbindungen auszuwählen. Ziel ist ferner, eine sichere Interpretation der erzielten Ergebnisse zu gewährleisten und das Zusammenwirken unterschiedliche Methoden für eine sichere Charakterisierung nutzbringend einzusetzen.
- Lehrende/r: Klaus Bergander
- Lehrende/r: Matthias Letzel
- Lehrende/r: Johannes Neugebauer
- Lehrende/r: Gustavo Fernandez
- Lehrende/r: Holger Frank
- Lehrende/r: Bart Jan Ravoo
- Lehrende/r: Wojciech Szymanski
- Lehrende/r: Olga Garcia Mancheno
- Lehrende/r: Frank Glorius
- Lehrende/r: Bart Jan Ravoo
- Lehrende/r: Zakhar Kabluchko
- Lehrende/r: David Albert Steigenberger
Dieser Kurs bietet eine umfassende Einführung in die Literatur zu Bürgerräten und diskutiert deren Rolle und Funktion für demokratische Politik. Ziel des Seminars ist ein tieferes Verständnis für diese Institutionen und die damit zusammenhängende politische Praxis zu gewinnen. Wir setzen uns kritisch mit unterschiedlichen Formaten von Bürgerräten auseinander und diskutieren, ob – und wenn ja, wie – Bürgerräte zur Stärkung der Demokratie und zur Förderung einer breiteren Bürgerbeteiligung beitragen können.
Ein Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Vermittlung grundlegender Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens. Im Kurs erarbeiten Studierende ein Expose (Studienleistung) für eine literatur- und studienbasierte Hausarbeit (Prüfungsleistung). In diesem Zusammenhang diskutieren wir: Themenwahl, Fragestellung, Strukturierung, Literaturrecherche und Recherche von Studien, Methodenauswahl, Zitation, Argumentation, den Aufbau von Absätzen und Themen, die Studierende ins Seminar einbringen können.
Der Kurs richtet sich an Studierende, die ein Interesse an demokratischen Innovationsprozessen haben und ihre Fähigkeiten im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und des Schreibens vertiefen möchten. Im Seminar wird deutsche und englische Literatur gelesen.
Studienleistung: Expose
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Literatur
Susanne Pickel und Gert Pickel. 2023. Die Bürger in der Demokratie. Kohlhammer.
Thomas Hauser und Daniela Winkler. 2022. Gehört werden. Neue Wege der Bürgerbeteiligung. Kohlhammer.
Patrick Fournier et. al. 2022. When Citizens Decide. Oxford University Press.
Geoffrey Grandjean. 2024. Against Sortition? The Problem with Citizens’ Assemblies. Imprint.
- Lehrende/r: Felix Petersen
Viele Internetangebote der strategischen Kommunikation sind auf eine gut gebildete deutsche Zielgruppe ausgerichtet. Oft werden dabei weder andere Zielgruppen angesprochen noch eine Darstellungsform gewählt, die auch anderen Zielgruppen insbesondere Menschen mit Einschränkungen gerecht wird. Andererseits liegen viele Anregungen und Tools vor, um solche Exklusionen zu vermeiden. Daran anknüpfend, befasst sich das Forschungsseminar mit barrierefreier und diskriminierungsfreier strategischer Kommunikation sowohl aus der Perspektive der Angebote als auch deren Nutzung.
Im ersten Teil des Seminars nähern wir uns Fragen der Diversität in Bezug auf Barrieren und Diskriminierung aus verschiedenen Perspektiven. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wer davon mit welchen Konsequenzen betroffen ist. Hintergrund werden Ansätze von Digital Divide beziehungsweise digitaler Inklusion sein. Dann werden sowohl rechtliche und ethische Vorgaben ebenso wie Mittel und Wege diskutiert, Barrieren und Diskriminierung zu minimieren. Damit wird ein Kriterienkatalog zur Analyse der Barrierefreiheit und Diskriminierungsfreiheit von Internetangeboten entwickelt. Abschließend werden ausgewählte Angebote der strategischen Kommunikation analysiert und praktische Empfehlungen zur Optimierung von Internetangeboten entwickelt.
Im zweiten Teil des Seminars werden Internetangebote mit Problemen der Barriere- und Diskriminierungsfreiheit optimiert. Dann wird experimentell verglichen, wie die normalen versus die optimierten Angebote von Internet-Nutzenden wahrgenommen werden. Im Zentrum steht die Frage, welche Anforderungen problematisch sind, weil sie die von den Nutzenden nicht angenommen werden und welche Anforderungen auf jeden Fall umgesetzt werden sollten, weil sie bestimmten Personen helfen, ohne dabei andere Nutzende zu stören. Vor allem aber soll diskutiert werden, welche Anforderungen aus welchen Gründen auch dann umgesetzt werden sollten, wenn sie Nutzende stören.
Als Studienleistung sind sowohl ein thematischer Input als auch die aktive Mitarbeit in Teams zur Durchführung empirischer Studien vorgesehen. Als Prüfungsleistung werden diskriminierungs- und barrierefreie Präsentationen und Dokumentationen der im Seminar durchgeführten Studien erstellt.
Als Einstiegt in das Thema:
Haage, A. (2024). Medienrezeption mit Behinderungen. In: Gehrau, V., Bilandzic, H., Schramm, H. & Wünsch, C. (Hrsg.) Medienrezeption, Nomos, S. 657-678.
Hargittai, E. (Hrsg.) (2021). Handbook of Digital Inequality. Elgar.
- Lehrende/r: Volker Gehrau
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
In Migrationsgesellschaften sind auch Erziehungs- und Bildungsprozesse durch Migration geprägt und strukturiert. Im Seminar werden erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Themen wie Bildungsungleichheit, Mehrsprachigkeit, Diskriminierung und Rassismus vorgestellt. Zusätzlich werden aktuelle gesellschaftliche Debatten wissenschaftlich gerahmt und beurteilt.
- Lehrende/r: Katrin Huxel
- Lehrende/r: Alexander Dombovski
- Lehrende/r: Joachim Jose
- Lehrende/r: Florian Lenz
Im Seminar beschäftigen wir uns mit den Potenzialen, die Buch- und Fernsehserien für den Deutschunterricht in der Grundschule bieten. Dabei gehen wir zunächst der Frage nach, was eine Serie überhaupt auszeichnet und welche unterschiedlichen Formen von Serien es gibt. Anschließend nehmen wir unterschiedliche Buch- und Fernsehserien für Kinder in den Blick und untersuchen diese mit Blick sowohl auf ihre Serialität als auch auf ihre Eignung für den Einsatz im Deutschunterricht der Grundschule.
- Lehrende/r: Ina Henke
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Geschlechterneutrale, geschlechtersensible oder auch queerpädagogische Zielperspektiven finden sich mittlerweile in zahlreichen Leitlinien pädagogischer Institutionen. Die Bildungsgrundsätze NRW für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich geben vor: „Eine geschlechterbewusste Pädagogik unterstützt Kinder dabei, einengende Geschlechterbilder zu erweitern, unterschiedlichen Interessen neugierig nachzugehen und vielfältige, geschlechterunabhängige Kompetenzen zu erwerben.” Aber was genau bedeutet es eigentlich, im pädagogischen Handeln ‚sensibel‘ für Geschlecht zu sein? Welche Bedeutung hat Geschlecht für Bildungsprozesse—und umgekehrt? Ist geschlechtliche Unterscheidung (noch) relevant? Kann die Kategorie Geschlecht überhaupt ‚übersehen‘ werden?
Auf der Basis ausführlicher sozial- und erziehungswissenchaftlicher Lektüren werden vorrangig verschiedene Theorieperspektiven auf Bildung, Erziehung und Geschlecht erschlossen die obigen und weitere Fragen im Licht dieser diskutiert.
- Lehrende/r: Christina Gericke
- Lehrende/r: Tobias Neufeld
- Lehrende/r: Isabell Sander