In diesem Proseminar sollen exemplarisch Texte griechischer Kirchenväter (u.a. Clemens, Origenes, Athanasius) behandelt werden. Zudem führt das Seminar in die Methode kirchengeschichtlichen Arbeitens ein.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2017

Die Interpretation neutestamentlicher und kirchengeschichtlicher Texte stellt eine hermeneutische und methodische Herausforderung dar - welche Faktoren müssen beachtet werden, um die Bedeutung eines Textes erschließen zu können? Wie kann man Fragestellungen entwickeln, die die Interpretation anstoßen? Wann wird aus Interpretation Überinterpretation? Gibt es Kriterien, um gute und schlechte Interpretationen voneinander zu unterscheiden?

Das Seminar wird sich auf diese Grundfragen der Exegese einlassen und dafür insbesondere Aufsätze aus dem Spätwerk des bedeutenden Semiotikers Umberto Eco heranziehen. Auf dieser Grundlage sollen in einem ersten Schritt ausgewählte Rezeptionen neutestamentlicher Texte in altkirchlichen Bibelkommentaren im Horizont von Interpretation und Überinterpretation analysiert werden. In einem zweiten Schritt sollen Ansätze zu eigenen Interpretationen ausgewählter neutestamentlicher und altkirchlicher Textpassagen erprobt und reflektiert werden.

Insgesamt zielt das Seminar auf die Vertiefung und Reflexion der in den Proseminaren erworbenen Textkompetenzen.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2017

Inhaltliche Schwerpunkte: Das Seminar dient der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Tagespraktikums (fachdidaktisches Tagespraktikum) an einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule. Es soll dazu befähigen, den Religionsunterricht an Schulen zu beurteilen und vorzubereiten. Hierzu findet seminarbegleitend eine mehrwöchige Hospitation in einer Schulklasse statt. In dieser Klasse werden dann von Studierenden selbst Unterrichtsstunden gehalten. Zur Konzipierung dieser Unterrichtsstunden findet am 24. Mai von 9.00 bis 16.00 Uhr ein Medienworkshop in der Mediothek des Kirchenkreises statt, dessen Besuch verpflichtend ist. Die Abfassung einer Seminararbeit (Unterrichtsentwurf) ist integrierter Bestandteil der Lehrveranstaltung. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wird mit einer Woche auf das Blockpraktikum (Kernpraktikum)angerechnet.

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Semester: ST 2017

Der Heilige Geist und sein Wirken gelten als schwer greifbar und nachvollziehbar. Deshalb soll eine Einführung in sein Wesen und Wirken erfolgen. Daraus ergibt sich die Einsicht in das Wesen des dreieinigen Gottes sowie in die vielfältigen Dimensionen des Glaubens und ihre anthropologischen Grundlagen (Verständnis des Menschseins). Zugleich erschließt das Wirken des Heiligen Geistes das Wesen der Gemeinschaft der Glaubenden (Kirche) und ihrer Weltverantwortung (Ethik). So eröffnet der Zugang zum Wesen und Wirken des Heiligen Geistes die zentralen Gesichtspunkte der Theologie, was in der Vorlesung zum Tragen kommen soll. Auf diese Weise wird zugleich ein für das Pfarramt und den Religionsunterricht grundlegender Einblick in die zentralen christlichen Glaubensinhalte und ihre aktuelle Bedeutung gegeben.

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Semester: ST 2017