
Dr. Lars-Ole Wehden
Institut für Kommunikationswissenschaft
Raum: E 023
Bispinghof 9-14
D-48143 Münster
Tel.: +49 251-83-23009
lars-ole.wehden@uni-muenster.de

Institut für Kommunikationswissenschaft
Raum: E 023
Bispinghof 9-14
D-48143 Münster
Tel.: +49 251-83-23009
lars-ole.wehden@uni-muenster.de
2010 – 2015 Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der University of Helsinki. Von 2015 bis 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Kommunikationstheorie und Medienwirkungsforschung der FU Berlin (Prof. Pfetsch), unter anderem im vom Bundeskanzleramt beauftragten Drittmittelprojekt „Wissenschaftliche Auswertung des Bürgerdialoges – Gut leben in Deutschland“. Von Okt. 2016 bis März 2026 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfK Münster, zunächst als Doktorand im Online Communication Lab (Prof. Quandt), nach der Promotion (2022) als Post-Doc an der Arbeitsstelle Journalismusforschung (Prof. Springer). 2024 – 2025 Studiengangskoordinator für die Masterstudiengänge. Im Sommersemester 2026 Gastaufenthalt am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seit Okt. 2026 DFG-Projektleiter im eigenständig eingeworbenen Drittmittelprojekt „Von der Neuheit zur Norm: Habitualisierung und Internalisierung des Fußnotenjournalismus als Beispiel einer innovativen Transparenzpraxis im Journalismus“ (INN-FJ; DFG-Projektnummer: 574191299) in Kooperation mit der Universität Wien.
WS 25/26 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 25 (Nachrichten-)Selektionsprozesse experimentell erforschen
(Forschungspraxis-Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 24/25 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 24 Selektion im Journalismus
(Seminar, M.A. Kommunikationswissenschaft & M.A. Strategische Kommunikation)
WS 23/24 Experimentaldesigns in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung
(Methodenseminar, M.A. Kommunikationswissenschaft & M.A. Strategische Kommunikation)
WS 23/24 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 23 Datenauswertung und Datendarstellung
(Übung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 22/23 Journalistische Nachrichten in den Sozialen Medien
(Forschungspraxis-Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 22/23 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 22 Datenauswertung und Datendarstellung
(Übung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 21/22 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 21 Journalistische Nachrichten in den Sozialen Medien
(Online-Forschungspraxis-Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 20/21 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Online-Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 20 Aufgewachsen vor Flatscreen und Smartphone: Die Kultivierungstheorie
(Online-Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 19/20 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 19 Aufgewachsen vor Flatscreen und Smartphone: Die Kultivierungstheorie
(Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 18/19 Selbstvermessung, das quantifizierte Ich, und die Kommunikation von Lifestyle im Wintersport
(Forschungspraxis-Seminar mit Auslands-Exkursion, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 18/19 Öffentlichkeitsplattform News Feed: News und Debatten in Social Media
(Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 18/19 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft
(Vorlesung, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 18 Aufgewachsen vor Flatscreen und Smartphone: Die Kultivierungstheorie
(Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 17/18 Öffentlichkeitsplattform Social Feed: Welche Inhalte, News und Diskussionen finden sich auf Facebook, Twitter und Co.?
(Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 17 Aufgewachsen vor Flatscreen und Smartphone: Die Kultivierungstheorie online und offline
(Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
WS 16/17 Medienwirkungen im Kontext von Politikern und Produkten: Effekte der aktuellen Berichterstattung auf das Publikum
(Seminar, B.A. Kommunikationswissenschaft)
SS 16 Einführung in die empirische Kommunikationsforschung
(Seminar, B.A. Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Förderzeitraum: 01.10.2026 – 30.09.2029
Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF)
Fördersumme: 643.848 Euro (davon 403.940 Euro für den deutschen Projektteil)
Kooperationspartnerin: Dr. Bernadette Uth (Universität Wien)
Professioneller Journalismus ist in demokratischen Gesellschaften essenziell, da er die Bürger*innen mit relevanten Informationen versorgt. Repräsentative Umfragen zeigen jedoch einen Rückgang des Vertrauens in den Journalismus. Innovation spielen eine zentrale Rolle, um Vertrauen aufrecht zu erhalten. Infolgedessen befindet sich die Profession im Wandel, wobei zentrale Normen und Praktiken einer Neubewertung und -aushandlung unterzogen werden. Diese müssen jedoch zunächst eingeführt, diskursiv legitimiert, habitualisiert und verinnerlicht werden - sowohl von journalistischen Akteuren als auch vom Publikum. Über diese Prozesse ist bislang nur wenig bekannt. Aufbauend auf der theoretischen Konzeption von Journalismus als Institution analysiert das Projekt diese Prozesse am Beispiel der Quellentransparenz-Praxis des Fußnotenjournalismus als einer neuen Norm, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dazu werden vier empirische Studien durchgeführt: Eine qualitative Interviewstudie mit Journalist*innen aus Deutschland und Österreich, die Fußnotenjournalismus einsetzen (Lead: Uni Wien); eine qualitative Längsschnitt-Interviewstudie mit Rezipierenden aus diesen beiden Ländern, die über einen längeren Zeitraum mit Angeboten des Fußnotenjournalismus in Kontakt gebracht werden (Lead: Uni Wien); eine experimentelle Längsschnittstudie mit Rezipierenden mit und ohne Kontakt zu Fußnotenjournalismus (Lead: Uni Münster); sowie eine experimentelle Eye-Tracking-Studie mit Fokus auf Design und Layout (Lead: Uni Münster). Die Ergebnisse werden genutzt, um Handreichungen und Empfehlungen für Journalist*innen zu erstellen, die ihnen dabei helfen können, in Krisenzeiten effektive Strategien zur Vertrauensbildung zu entwickeln.
Links:
Das Projekt in der GEPRIS Projektdatenbank der DFG: https://gepris.dfg.de/project/574191299
Mehr Informationen zum Projekt: https://www.uni-muenster.de/Kowi/forschen/projekte/habitualisierung_und_internalisierung_des_fussnotenjournalismus.shtml
Im Rahmen der Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist“ fanden im Jahr 2015 mehr als 200 Diskussionsveranstaltungen statt. Darüber hinaus konnten Bürger und Bürgerinnen ihre Vorstellungen von Lebensqualität über ein Onlineportal mitteilen oder eine Postkarte schicken. Bei der wissenschaftlichen Auswertung der rund 200 Veranstaltungsprotokolle, 2.500 Online-Antworten und 4.500 Postkarten arbeitete ein Team der FU Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Barbara Pfetsch und Dr. Annie Waldherr eng mit der Firma CID GmbH zusammen. Mitarbeitende waren Peter Miltner, Sophia Ostner, Lars-Ole Müller und Daniela Stoltenberg. Die Auswertung umfasste qualitative sowie quantitative Inhaltsanalysen unter Einsatz der Text-Mining-Software Topic Analyst der CID GmbH. Die Ergebnisse wurden in einem wissenschaftlichen Auswertungsbericht dokumentiert und sind in den Bericht der Bundesregierung (2016) über die Lebensqualität in Deutschland eingeflossen.