© NadineZielinski
© IStG WWU

Neue Publikationen im Arbeitsbereich


  • Haug, T. und Kirscher, A. (Hrsg.), (2021), Höllische Ingenieure. Kriminalitätsgeschichte der Attentate und Verschwörungen zwischen Spätmittelalter und Moderne, (1. Auflage), UVK Verlag.
  • Katalogband:
    Feist, M., Lackner, M., Ludwig U., (2021), Zeichen de Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa, Verlag des Germanisches Nationalmuseums Nürnberg.

WWU im "eingeschränkten Betrieb"
Lehrveranstaltungen werden digital angeboten

Das Rektorat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie beschlossen, dass ab dem 27. Oktober 2020 ein "eingeschränkter Betrieb" gilt. Das bedeutet vor allem, dass im Wintersemester 2020/21 während der aktuell geltenden Stufe 2 alle Lehrveranstaltungen digital angeboten werden - praktische Elemente wie Laborarbeiten oder Einzelunterricht sind unter Einhaltung der Hygiene-Vorschriften auch in Präsenz möglich, sofern es die rechtliche Situation zulässt. Weitere wichtige Details im Überblick:

  • Beratungseinrichtungen wie beispielsweise der Career Service oder das Studierendensekretariat, Bibliotheken, Institute und die Dekanate bleiben geöffnet. Die WWU empfiehlt, sich auf den jeweiligen Webseiten der Einrichtungen über etwaige Präsenz-Angebote zu informieren.
  • Die WWU bittet darum, die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften in den Gebäuden konsequent zu beachten.

Die WWU bietet den Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten jeweils passende Fragen-und-Antworten-Seiten an, die laufend aktualisiert werden.

Weitere Informationen unter https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.html

Ausstellungsprojekt Nürnberg - Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa.

Zeitraum: 3. Dezember 2020 –30. Mai 2021

Die Ausstellung "Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa", an deren Vorbereitung der Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit maßgeblich mitgearbeitet hat, wird coronabedingt zunächst digital starten. Die Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg (GNM) nimmt vielfältige Formen, Instrumente und Protagonisten ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in den Blick: Sie reichen vom „inspirierten Sehen“ über die Deutung von Sternkonstellationen und Himmelszeichen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Vor dem Start der digitalen Ausstellung gibt die Digital Story "Zeichen der Zukunft" des Museums erste Einblicke in die Vielfalt der Ausstellung.

Am Ende eines Jahres blicken viele erwartungsvoll in die Zukunft: Was wird das neue Jahr bringen –für die Gesellschaft, in politischer Hinsicht, aber auch ganz persönlich für einen selbst? Das Bedürfnis, vor allem in Zeiten des Umbruchs das Kommende zu kennen und sich darauf einstellen zu können, existiert seit Jahrtausenden in allen Kulturen der Welt. Erkenntnis erhoffte man sich von höheren Mächten. Zahlreich waren die Methoden und Dinge, von denen man sich Orientierung versprach. Die Ausstellung zeigt rund 100 Exponate aus Ostasien und Europa: mehr als tausend Jahre alte Orakelknochen, handschriftliche Horoskope und Bauern-kalender, Glaskugeln, Tarotkarten und Talismane. Neben diesen „Werkzeugen“ der Zukunftsdeutung werden auch einzelne Akteure vorgestellt –wie z.B. Madame Buchela, die sich als sogenannte „Wahrsagerin von Bonn“ in der Politikberatung einen Namen machte. (Pressemitteilung des GNM, 18. Feb. 2020) In Kooperation mit dem National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica in Taipeh, dem IKGF „Schicksal Freiheit und Prognose“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg und dem Arbeitsbereich Geschichte der Frühen Neuzeit an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster spannt die Ausstellung einen großen zeitlichen und geografischen Bogen und zeigt erstaunliche Parallelen in der Kultur des Wahrsagens in Ostasien und Europa auf.
Die Initiative zur Sonderausstellung ist eng verknüpft mit dem gemeinsam von Prof. Dr. Ulrike Ludwig, WWU Münster, und Dr. Thomas Eser, ehemals Germanisches Nationalmuseum Nürnberg jetzt Städtische Museen Nürnberg, geleiteten Forschungsprojekt „Überlieferungsweisen, Betrachtungsweisen, Gebrauchsweisen. Bedeutungszuweisungen an Artefakte der Hellseherei in Europa vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert“.

Kuratorin: Marie-Therese Feist M.A.,