Aktuelles

Wichtige aktuelle Information.

Die Gebäude der WWU werden ab dem 19.03.2020 nur noch für Beschäftigte der WWU zugänglich sein (inkl. SHB, SHK und WHK), für Studierende und Publikumsverkehr sind diese hingegen geschlossen. Dies gilt ausnahmslos für alle Gebäude der WWU, also auch für das Fürstenberghaus und seine Bibliotheken.

Auch in den Gebäuden der WWU gilt ab Montag, 27.04.2020 die allgemeine Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen nicht eingehalten werden kann oder technische und organisatorische Maßnahmen nicht für ausreichend Schutz sorgen.

Eine Kontaktaufnahme mit dem Sekretariat per E-Mail und Telefon wird weiterhin möglich sein. Wir bitten darum, Fragen und Anliegen per E-Mail zu äußern. Ebenso sind die Dozierenden per E-Mail zu kontaktieren.

Hinweise zur Durchführung des Studienbetriebs inkl. Prüfungen finden Sie hier.
Aktuellste Informationen über die Situation und Maßnahmen der WWU angesichts Covid-19 finden hier.

Sprechstunde während des Sommersemesters 2020:

mittwochs 16-17 Uhr über WWUZoom,
Meeting-ID: 977-4601-0829
(vorherige Anmeldung nicht nötig, Sie treten dem Warteraum bei)

Ausstellungsprojekt Nürnberg - Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa.

Zeitraum: 3. Dezember 2020 –30. Mai 2021

Am Ende eines Jahres blicken viele erwartungsvoll in die Zukunft: Was wird das neue Jahr bringen –für die Gesellschaft, in politischer Hinsicht, aber auch ganz persönlich für einen selbst? Das Bedürfnis, vor allem in Zeiten des Umbruchs das Kommende zu kennen und sich darauf einstellen zu können, existiert seit Jahrtausenden in allen Kulturen der Welt. Erkenntnis erhoffte man sich von höheren Mächten. Zahlreich waren die Methoden und Dinge, von denen man sich Orientierung versprach. Die Ausstellung zeigt rund 100 Exponate aus Ostasien und Europa: mehr als tausend Jahre alte Orakelknochen, handschriftliche Horoskope und Bauern-kalender, Glaskugeln, Tarotkarten und Talismane. Neben diesen „Werkzeugen“ der Zukunftsdeutung werden auch einzelne Akteure vorgestellt –wie z.B. Madame Buchela, die sich als sogenannte „Wahrsagerin von Bonn“ in der Politikberatung einen Namen machte. (Pressemitteilung des GNM, 18. Feb. 2020) In Kooperation mit dem National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica in Taipeh, dem IKGF „Schicksal Freiheit und Prognose“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg und dem Arbeitsbereich Geschichte der Frühen Neuzeit an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster spannt die Ausstellung einen großen zeitlichen und geografischen Bogen und zeigt erstaunliche Parallelen in der Kultur des Wahrsagens in Ostasien und Europa auf.
Die Initiative zur Sonderausstellung ist eng verknüpft mit dem gemeinsam von Prof. Dr. Ulrike Ludwig, WWU Münster, und Dr. Thomas Eser, ehemals Germanisches Nationalmuseum Nürnberg jetzt Städtische Museen Nürnberg, geleiteten Forschungsprojekt „Überlieferungsweisen, Betrachtungsweisen, Gebrauchsweisen. Bedeutungszuweisungen an Artefakte der Hellseherei in Europa vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert“.

Kuratorin: Marie-Therese Feist M.A.,