

Internationales
International bestens vernetzt: Das ist die Germanistik der Universität Münster. Starke Institutspartnerschaften in der ganzen Welt, internationale Studienangebote und Austauschprogramme bieten viele Möglichkeiten, global zu lernen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.
Ansprechpartnerin für Internationales im Institut ist Frau Albina Haas.
Der Erasmus-Austausch wird inhaltich von Fachkoordinator:innen betreut; das sind Lehrende des Germanistischen Instituts, die für den Austausch mit einer bestimmten Partneruniversität verantwortlich sind. Sie sind in der Liste der Partneruniversitäten entsprechend verlinkt.
Erasmus
Das Germanistische Institut nimmt am Erasmus+-Austauschprogramm der EU teil und bietet ein breites Angebot an Möglichkeiten für Mitglieder der Universität, international zu studieren und zu arbeiten.
Auslandspraktikum
Mit der Germanistik in Münster sind Praktika im europäischen Ausland oder den außereuropäischen Partneruniversitäten in Georgien, Usbekistan, Indonesien und Armenien möglich.
Partnerschaften und Netzwerke
Die Germanistik in Münster unterhält bilaterale und trilaterale Partnerschaften auf der ganzen Welt.
Erfahrungsberichte
Die Kooperationsangebote wurden bereits vielfach genutzt. Einige Erfahrungsberichte bereits absolvierter Auslandsaufenthalte sind auf diesen Seiten zusammengefasst.
Internationalisierungsstrategie des Germanistischen Instituts 2025-2028
Das Institut folgt im Bereich der Internationalisierung von Forschung, Lehre und Transfer den Leitlinien der Internationalisierungsstrategie der Universität Münster (vgl. Internationalisierungsstrategie der Universität Münster vom 23.11.2023). Internationale Mobilität und interkultureller Austausch gehören zu unserem Grundverständnis. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen, um Exzellenz, Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Germanistischen Instituts als Wissenschafts-, Studien- und Arbeitsort zu garantieren.
Internationalisierung ist Teil unseres akademischen Selbstverständnisses und unserer Strategie, die alle Personen- und Personalkreise einbezieht. Unser Ziel ist, dass Internationalität unauflöslich zu Wissenschaft, Lehre und Alltag am Germanistischen Institut gehört. Denn: Internationalisierung trägt zum interkulturellen Dialog und zur globalen Verständigung bei. Sie ist ein intrinsisches Ziel, mit dessen Realisierung die Universität Münster und das Germanistische Institut ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden wollen.
Internationalisierung wird im Germanistischen Institut als Querschnittsaufgabe verstanden, die Forschung, Studium, Lehre, Transfer und Personalentwicklung im Kern betrifft. Konsequente Internationalität in allen Bereichen soll zur Steigerung der internationalen Sichtbarkeit und der Attraktivität der Münsteraner Germanistik für internationale Studierende, Nachwuchswissenschaftler:innen, Forschende und Dozent:innen beitragen. Darüber hinaus zielt dieses Verständnis auch darauf, sprach-, literatur- und kulturvergleichende Perspektiven in Forschung und Lehre zu stärken. Exemplarische Instrumente dafür sind das Zertifikat DaFZ und die Betreuung von Auslandspraktika, die insbesondere angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen einer zunehmend globalisierten Bildungslandschaft vorbereiten.
Unsere Aktivitäten profitieren dabei von zahlreichen Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Partneruniversitäten und den Synergieeffekten, die sich aus der Vernetzung am Germanistischen Institut ergeben. Die stetige, nachhaltige Pflege internationaler Kontakte und Kooperationen und ihr Ausbau sind ein wesentlicher Bestandteil der alltäglichen Zusammenarbeit im Germanistischen Institut.
Im Studium fördern wir die Mobilität sowohl internationaler Studierender/Incomings als auch unserer Germanistik-Studierenden/Outgoings aus allen am Institut angebotenen Studiengängen. Das Erasmus-Programm der Europäischen Union mit 27 Partneruniversitäten sowie verschiedene weitere Institutskooperationen eröffnen dafür ein breites Spektrum. Internationale Studierende profitieren von einem breiten Lehrangebot im Bachelor- und Masterbereich der Germanistik, das das Fach Germanistik in seiner gesamten Breite abdeckt, auf einem forschungsorientierten Lernansatz basiert und durch innovative digitale Arbeitstechniken unterstützt wird. Den Studierenden der Universität Münster bieten wir Studien- und Praktikumsaufenthalte in Europa sowie in außereuropäischen Partnerländern wie Georgien, Indonesien, Usbekistan und den USA, die auf die je eigenen fachlichen Schwerpunktsetzungen ihrer akademischen Ausbildung und die selbst gesetzten Qualifizierungsziele abgestimmt sind. Darüber hinaus eröffnet das Zertifikat DafZ den Studierenden einen besonderen Fokus auf den Erwerb theorie- und praxisgeleiteter Kompetenzen im Bereich Deutsch als Fremdsprache.
Die Förderung des (internationalen) wissenschaftlichen Nachwuchses auf disziplinärer wie interdisziplinärer Ebene erfolgt durch mehrere internationale Promotionskollegs und Graduate Schools, an denen das Germanistische Institut maßgeblich beteiligt ist.
Die internationalen Institutskooperationen des Germanistischen Instituts leisten – unter Berücksichtigung regionaler Schwerpunkte und länderspezifischer Rahmenbedingungen – einen wesentlichen Beitrag zu einem nachhaltigen Studien- und Forschungsaustausch.
Die Kooperation mit dem Partnerland Usbekistan (Leitung: Prof. Dr. Silvia Reuvekamp) zielt auf die Herausbildung und Etablierung einer interkulturellen Germanistik aus zentralasiatischer Perspektive. Sie legt dabei einen besonderen Fokus auf den Ausbau und die Stärkung wissenschaftlicher Kompetenzen der vier beteiligten usbekischen Partneruniversitäten (Urgench, Buchara, Termez und Chirchiq) sowie deren Integration in die globale Wissenschaftsgemeinschaft. Diese Zusammenarbeit ist Teil des akademischen Netzwerks des Asienzentrums der Universität Münster.
Die Kooperation mit dem Partnerland Georgien (Leitung: Dr. Nils Bahlo) fördert den Austausch im Bereich der sprach- und kulturkontrastiven Linguistik sowie des Deutschen als Fremdsprache. Durch die kooperierenden Universitäten in Kutaissi und Batumi aber auch durch Partnerschulen in Georgien und die kommende Zusammenarbeit mit dem Deutschlehrerverband Georgiens decken wir didaktische und fachwissenschaftliche Aspekte der Aus- und Weiterbildung sowohl für deutsche als auch georgische Studierende ab. Ein reger fachlicher Austausch durch Projekte und internationale Tagungen findet zwischen den Dozierenden der Institute seit Jahren statt (vgl. z. B. Deutsch-Georgisches Kolloquium 2024).
2025 wurde Armenien als weiteres Partnerland in diese Kooperation aufgenommen.
Das Internationale Studien- und Ausbildungsprogramm (ISAP) mit der Universitas Negeri Yogyakarta in Indonesien (Leitung: Prof. Dr. Juliane Stude) unterstützt die Internationalisierung der Lehrkräftebildung an den beteiligten Hochschulen durch verschiedene Maßnahmen.
Das Austauschprogramm mit dem Department of Germanics der University of Washington, USA (Leitung: Prof. Dr. Kai Sina) legt einen besonderen Schwerpunkt auf den Tutor:innenaustausch, insbesondere im Bereich der Neuen Deutschen Literatur.
Die Unterstützung geflüchteter Wissenschaftler:innen wird im Rahmen unserer Internationalisierungsstrategie verfolgt. Im Forschungsprojekt „Sprache im Krieg“ begleitet Prof. Dr. Antje Dammel das von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderte Projekt einer ukrainischen Germanistin in Münster.
Internationalisierungsbeauftragter am Institut: Prof. Dr. Kai Sina
Seit 2026 ist Herr Prof. Dr. Sina Internationalisierungsbeauftragter des Germanistischen Instituts. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, die Umsetzung der Handlungsdirektiven, die in der Internationalisierungsstratgie der Universität Münster formuliert sind, mit den enstprechenden Maßnahmen zu begleiten und das Institiut - auch in diesem Bereich - nach außen zu vertreten.
Fragen, die konkret die Mobilität und Austauschprogramme betreffen, sind an Frau Albina Haas zu richten.