Lizenzen

© art designer at PLoS, modified by ULB (CC0)

Um die Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten (sofern urheberrechtlich geschützt), Datenbanken oder Software über den vom Urheberrecht gesetzten Rahmen zu erweitern und damit eine deutlich höhere Verbreitung von Werken zu ermöglichen, können mithilfe von Lizenzen konkrete Nutzungsrechte klar definiert werden.

Durch die Verwendung standardisierter Lizenzen können Rechteinhaber*innen festlegen, wie ein Werk genutzt (z. B. kopiert, gespeichert, bearbeitet oder digital zugänglich gemacht) werden darf. Dabei unterstützt die Universität Münster explizit die Prinzipien von Open Science und fördert den offenen Austausch von Wissen. Forschende werden daher ermutigt, ihre Forschungsdaten und Ergebnisse durch Nutzung geeigneter Lizenzen offen zugänglich zu machen.

Nutzungslizenzen für Forschungsdaten

Forschungsdaten und -datenbanken können unter verschiedenen Lizenzen verfügbar gemacht werden. Einige gängige Lizenzen sind:

Software-Lizenzen

Für die Verwendung von Software zur Analyse und Verarbeitung von Forschungsdaten gelten separate Lizenzen. Einige gängige Software-Lizenzen sind:

  • GNU General Public License (GPL): Eine Copyleft-Lizenz, die es erlaubt, Software zu verwenden, zu ändern und weiterzuverbreiten.
  • MIT-Lizenz: Eine permissive Lizenz, die es ermöglicht, Software zu verwenden, zu ändern und weiterzuverbreiten.
  • Apache-Lizenz: Eine permissive Lizenz, die es ermöglicht, Software zu verwenden, zu ändern und weiterzuverbreiten.
  • Berkeley Source Distribution-Lizenz (BSD): Eine permissive Lizenz, die es ermöglicht, Software zu verwenden, zu ändern und weiterzuverbreiten, mit wenigen Einschränkungen und ohne strenge Vorgaben für die Weiterverwendung.

Ausführliche Informationen zu Rechten und Lizenzen bei der Freigabe von Forschungsdaten und -datenbanken sowie von Software finden Sie auf der Website forschungsdaten.info oder der Website forschungslizenzen.de, herausgegeben vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI).

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an das Service Center for Data Management wenden.