
Ein Opfer, das keines sein darf: Die Eucharistie als Opfer gedeutet
Nach katholischer Lehre wird in der Messfeier das heilige Messopfer dargebracht. Diese Aussage ist theologisch voraussetzungsreich und wirft Fragen auf: Was bedeutet es überhaupt, in der Liturgie von einem Opfer zu sprechen? Vielen Gläubigen ist die Eucharistiefeier auch als Mahl vertraut. Wie lässt sich dieses Verständnis mit der Rede vom Opfer verbinden – und woher stammt diese Rede überhaupt?
In seinem Beitrag blickt Marco Xu in die Spätantike. Er beleuchtet, weshalb der Opfergedanke für die Christen jener Zeit bedeutsam war und wie sie ihn auf die Eucharistie bezogen. Im Kontext heidnischer Opferdebatten stellt sich dabei die Frage, wie Christen die Eucharistie als Opfer verstehen konnten, obwohl sie Tieropfer ablehnten: Für sie war Christus das eigentliche Opfer. Weiterlesen.
MX, 12.10.2026
